Am 16. Mai 2018 hat die österreichische Luftfahrtzulieferer FACC sehr gute Zahlen gemeldet. Das operative Ergebnis stieg von 25 Millionen auf 63,8 Millionen Euro. „Das abgelaufene Geschäftsjahr sei das bisher beste Jahr in der Geschichte von FACC gewesen“, so Konzernchef Robert Machtlinger. Seit dem Börsengang im Jahr 2014 soll das erste Mal eine Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Diese soll 11 Cent pro Aktie betragen. In Summe 5 Millionen Euro.

Auch für die kommenden Jahre ist das Unternehmen fundamental stark positioniert. Die Konzernstrategie Vision2020 bleibt aufrecht. Bis Ende 2020 strebt das Unternehmen einen Jahresumsatz von 1 Milliarde Euro an. Aktuell haben die Oberösterreicher Aufträge im Wert von 6 Milliarden Euro in ihren Büchern und damit sind sie für die nächsten 6-7 Jahre ausgelastet.

Die Aktie im Chartcheck

„Sell on good news – Verkaufe bei guten Nachrichten“ – sagt eine alte Börsenweisheit die die Anleger der FACC Aktie auch umgesetzt haben. Während die Aktie Mitte März 2018 noch bei EUR 24,20 gehandelt wurde, fiel der Kurs bis Ende April um 17% auf die 20-Euro-Marke. Anscheinend wurden die guten Geschäftszahlen von der Mehrheit der Anleger bereits in den Kurs eingepreist, da am Tag der Veröffentlichung der Aktienkurs zwar positiv eröffnet hat, fiel aber bis zum Handelsschluss um 7,5% auf EUR 19,66. Eine bedeutende Unterstützungszone verläuft zwischen EUR 15,60 und 16,20. Diese wurde Ende Mai angelaufen und hat gehalten. Sollte diese Zone per Tagesschlusskurs durchbrochen werden, dann wären die nächsten charttechnischen Ziele bei 14 und dann bei 13 Euro.

Auf der Long-Seite wäre ein Anstieg über EUR 18,94 ideal, denn ein Bruch des Widerstandes wäre ein positives technisches Signal für einen möglichen weiteren Anstieg bis 21,67 und 24,20.

Interview mit dem Börsenradio vom 28. Mai 2018 zum ATX und FACC können Sie sich hier anhören:

https://www.cmcmarkets.com/de-at/nachrichten-und-analysen/atx-kaufsignal-wieder-ab-3700-punkten-facc-sell-on-good-news