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DAX-Trading: Rekorde? Virus? Welches Virus?

CMC Markets

Warum nur, wenn das Virus sich weiter ausbreitet, steigen die Märkte? Zwei Gründe sehe ich hierfür als ursächlich an:

  • Die Börsen übertreiben. Die Börsen untertreiben. Die Vorhersagen der Apokalypse durch eine weltweite Epidemie durch das Coronavirus haben sich nicht bestätigt. Auch wenn keine Medikation gefunden wurde - was in der kurzen Zeit auch nicht zu erwarten wäre - sehen die Märkte in dem Virus eine bloße Wachstumsdelle in einem möglicherweise bereits begonnenen Aufschwung. Vor dem Ausbruch des Virus einigten sich die Vereinigten Staaten von Amerika nach zwei Jahren harter Verhandlungen mit der Volksrepublik China in einer ersten Phase über die künftige Ausgestaltung der Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern. Das hat die Stimmung verbessert. Das lässt sich in den Wirtschaftsdaten ablesen. Sie zeigen auch für China im Januar und trotz des Virus einen leichten Aufschwung. Dieser Aufschwung wurde von den Märkten bereits vorweggenommen. Er bestätigt sich in den Daten - auch jenen, die wir gestern Abend aus den USA erhalten haben:

  • Zweitens: Gut die Hälfte der Unternehmen, die im S&P 500 Index für amerikanische Standardwerte gelistet sind, haben ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Auch wenn die andere Hälfte der Unternehmen ihre Zahlen noch vorlegen werden ist der Stand heute jener, dass wir für das Berichtsquartal Q4 2019 ein Wachstum der Gewinne gegenüber Q4 2018 von 0,09% feststellen können. Das bedeutet: Die Gewinnrezession endet frü her als erwartet. Eigentlich gingen Analysten erst für das laufende erste Quartal von Gewinnwachstum aus. Das ist eine Überraschung, die mit erklärt, warum wir ein Reversal bei Aktien bekommen haben, das so scharf ausfällt, wie das aktuelle. Zuvor hatten wir Böden ausgebildet, und das spricht für die systematische Auswertung der Märkte und gegen ein sich von Nachrichten beeinflussen lassen! Sehen Sie selbst! Wir haben im US 30 Cash CFD einen 123-Boden im Einstundenkerzenchart ausgebildet. Auf diese Böden habe ich im Börsenbuffet, unserem börsentäglichen Livestream auf CMC TV, hingewiesen. Die Sendung läuft täglich von 9-10 Uhr.

Hong Kong erholt sich ebenfalls 

Auch die chinesischen Börsen haben sich erholt. Dabei spielt auch eine Rolle, dass die chinesische Notenbank Gewehr bei Fuß steht, um Wachstumsprobleme zu beheben. Die chinesische Regierung will auch Strafzölle senken für Güter, die aus den USA importiert werden. Sie hält sich damit trotz des Aufwands, der derzeit wegen des Virus landesweit betrieben wird, an die Verabredungen mit den USA. Das ist ein gutes Zeichen und zeigt, wie ausgezeichnet China die Lage im Griff zu haben scheint. Das sorgt für Zuversicht. Der Hong Kong 50 Cash CFD hat den Boden vom August 2019 bestätigt und testet heute Morgen die 200-Tage-Linie:

OPEC bleibt ruhig

Offenbar scheint auch innerhalb der Reihen des Ölkartells OPEC, das sich um Russland und weitere Länder erweiterte, nach anfänglicher Unruhe eine gewisse Zuversicht auszubreiten, dass es sich bei dem Ölpreiseinbruch um ein temporäres Phänomen handeln könnte. Jedenfalls sprach sich die russische Seite heute Morgen dahingehend aus, dass es genügen würde, die bereits im November 2019 verabredeten Fördermengenkürzungen beizubehalten - länger als ursprünglich beabsichtigt, aber es soll eben auch dabei bleiben. Zusätzliche Fördermengenkürzungen soll es nicht geben. Wenn die OPEC nicht in Aktionismus verfällt dann kann man das als ein Zeichen der Zuversicht interpretieren. Rohöl WTI Cash hält den Boden. Die Unterstützung bei 51,41 Dollar pro Barrel hält im Monatskerzenchartintervall und wie man sehen kann, war dieses Niveau in den vergangenen Monaten immer wieder eine Unterstützung. Prallt also der Ölpreis auch dieses nach oben ab? Das bärische Szenario wäre ein Bruch dieser Marke. 51,41 Dollar könnte technisch betrachtet eine wichtige Marke sein. Darunter wäre die Bodenbildung in Frage zu stellen.

Germany 30 vor neuem Allzeithoch?

Ob es der Germany 30 Cash CFD auf ein neues Allzeithoch schafft hängt auch von der Bereitschaft des Marktes ab, dem Dow Jones in den USA zu folgen. Hält der Schwung nicht an könnte es zu einem Test der Unterstützung bei 13381 Punkten kommen. Solange wir darüber notieren könnte es im Sinne der technischen Analyse und im Sinne einer dadurch ausbleibenden erneuten Reaktivierung des 123-Tops zu einem bullischen Druckaufbau in Richtung des Allzeithochs kommen. Folgt der DAX den Spuren der Wall Street?

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Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00
US NDAQ 1001,020:1Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
US SPX 5005,020:1Täglich 00:00-22:15 und 22:30-23:00
UK 100120:1So 00:05-Fr 22:00
Pausen 22:15-22:30, 23:00-00:00

*Der Hebel verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen.
**Bitte beachten Sie, dass wir nach eigenem Ermessen Ihre Möglichkeit long oder short zu gehen einschränken können.

 

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