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Sundial Growers Aktie – Gelingt der Trendwechsel?

In den letzten drei Monaten hatte keine Aktie ein höheres Handelsvolumen als der kanadische Marihuana-Züchter Sundial Growers. Mehr als 500 Millionen Aktien haben jeden Tag den Besitzer gewechselt, was fast einem Drittel der insgesamt 1,65 Milliarden Aktien entspricht. Das bedeutet, dass der durchschnittliche Anleger seine Sundial-Aktien nur drei Tage lang hält.
Dieses hohe Volumen hat dazu beigetragen, dass die Aktie sehr volatil ist aber bei vielen Kleinanlegern in den USA und in Deutschland beliebt ist. Wer liebt nicht die Geschichte eines Unternehmens, das in großen Schwierigkeiten steckt, aber große Hoffnungen erweckt, das Ruder herumzureißen?

Als langfristiger Investor gilt es die Sundial Aktie mit Vorsicht zu genießen. Das Management hat die jüngste Rallye erneut für eine Kapitalerhöhung genutzt und so den Anteil der bestehenden Aktionäre verwässert. 

Ein miserabler Ausblick

Plötzliche Kurssprünge stellen für das Management eines Penny Stocks immer auch eine große Chance dar sich frisches Kapital zu besorgen, um das schwächelnde Geschäft am Leben zu erhalten. Bei Sundial ist dies in einem extremen Ausmaß sichtbar.  Noch im Juli 2020, hatte das Unternehmen nur etwa 100 Millionen Aktien im Umlauf.  Stand März 2021 hat Sundial nun erstaunliche 1,66 Milliarden Aktien im Umlauf.  
Die gute Nachricht ist, dass das Unternehmen mit dem neuen Kapital alle Schulden zurückgezahlt hat und noch 719 Millionen kanadische Dollar an liquiden Mittel hat. Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass niemand Sundials Produkte wirklich haben möchte. Tatsächlich sank der Marktanteil von Sundial in Kanada im vierten Quartal 2020 auf 2,7 % von 3,5 % im Vorquartal. Infolge dessen war Sundial gezwungen Sparmaßnahmen zu ergreifen und 60 Cannabis-Produkte einzustellen. 
So ist es also nicht verwunderlich, dass sich der hohe Barmittelbestand immer weiter schrumpfen könnte, wenn es dem Unternehmen nicht gelingt einen Turnaround hinzulegen. 
Im vergangenen Jahr erntete Sundial 27.927 kg getrocknetes Cannabis, weniger als die 34.012 kg, die 2019 erreicht wurden. In der Zwischenzeit sank der durchschnittliche Verkaufspreis der Markenprodukte auf 4,14 CAD pro Gramm in Q4 2020, verglichen mit 6,01 CAD pro Gramm in Q4 2019.  Die Diskrepanz deutet darauf hin, dass das Unternehmen weit weniger Cannabis verkauft, als es erntet. Das ist problematisch, da Sundial in drei hochmoderne Anlagen in ganz Kanada investierte und bis Ende letzten Jahres eine massive Produktionssteigerung  anstrebte. Aber da die Nachfrage der Konsumenten nicht wie erwartet anstieg, machte Sundial schwindelerregende Verluste.

Gibt es noch Hoffnung? 

Anstatt sich auf die Sanierung des Unternehmens zu konzentrieren, verwendet Sundial sein Kapital, um andere Firmen aufzukaufen, wie die Investition von 22 Millionen CAD in das Lifestyle-Unternehmen Indiva zeigt. Grundsätzlich scheint es aber so, dass das Managementteam keine konkreten Pläne, wie es das Kapital verwenden soll. Alles in allem kein leckerer Cocktail. Eine massive Strategieänderung oder ein Zusammenschluss mit einem noch größeren Anbieter könnten hierbei vielleicht Abhilfe schaffen. 

Wie könnte es mit der Sundial Growers Aktie weitergehen? 

Nach dem Short-Squeeze von fast 900 % zum Jahreswechsel hat die Sundial Growser Aktie, fast die kompletten Gewinne wieder abgegeben. Mittlerweile könnte man sich sogar Sorgen machen, ob die Tiefpunkte aus dem Dezember bei 0,41 USD erreicht werden. Noch ist es aber nicht so weit, sodass eine kleine Hoffnung für den Aufwärtstrend bleibt.  Mit dem Erreichen der 0,78 USD Marke ist nun eine wichtige Unterstützungsmarke erreicht worden. Gelingt es der Aktie sich hier zu stabilisieren und nicht unter 0,78 USD zu rutschen, wäre eine Erholungsrally bis in den Bereich 1,69 USD möglich. Hier lauert der erste Widerstand auf der Oberseite. Unter 0,78 USD jedoch besteht die Gefahr eines weiteren Abverkaufs in Richtung 0,41 USD. 

Quelle: CMC Markets Plattform, 4H-Chart, 19.04.21

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