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Nasdaq: Steht eine Ausverkaufsspitze bevor?

Bei der Durchsicht des Charts des Nasdaq 100 Index fällt auf, dass das Volumen mit dem Ausverkauf nicht mitgeht. Es ist zu niedrig, sodass man wirklich sagen könnte, dass war es jetzt schon gewesen.

Der Beginn eines Selling Climax oder Verkaufshöhepunkts kann seinen Ausdruck finden durch ein stetig steigendes Volumen auf der Verkaufsseite des Marktes, da zunehmender Pessimismus den Abwärtstrend beschleunigt. Wenn der Verkaufshöhepunkt näher rückt, kapitulieren die letzten Käufer schließlich und treiben die Aktien stark nach unten. Sobald die Angebotsseite des Marktes austrocknet, kann die Nachfrage etwa auf technischen Unterstützungen dazu führen, dass sich der Preis einpendelt, bevor eine Kombination aus Gewinnmitnahmen von Leerverkäufern und neuen Käufern den Beginn einer scharfen Umkehr einleitet.

Dies ist also ein von den eigentlichen fundamentalen Gegebenheiten losgelöster, fast ausschließlich durch Angst und andere Emotionen ausgelöster technischer Vorgang.

Viele wünschen sich gerade einen baldigen Boden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sie zu den Verkäufern gehören könnten, wenn dieser Boden nicht dort auftaucht, wo sie ihn erwarten. In anderen Worten: Das Sentiment, die Anlegerstimmung, ist sehr negativ, aber noch nicht so negativ, dass auch hinlänglich die Bedingung für einen Boden erfüllt sein muss.

Das Epizentrum der Korrektur bei Aktien ist der Nasdaq. Dort ist trotz der abermaligen Beschleunigung der Abwärtsbewegung zu Wochenbeginn trat allerdings kein besonderer Volumenanstieg auf. Die Bedingung fü r einen Verkaufshöhepunkt ist also nicht erfüllt.


Charttechnik: Wichtige Unterstützung erreicht


Der Blick auf die technische Analyse zeigt weiteres Abwärtsrisiko, sollte das jetzt erreichte Kursniveau nicht halten. Fakt ist: Eine Trendwende im Nasdaq ist seit November aktiv. Einen neuen Boden hat es in all den Wochen seither nicht gegeben.

NDAQ 100 Cash CFD und synthetische Position, Quelle: CMC Markets

Aus der Trendwende ableitbar sind weitere mögliche Stationen auf der Unterseite. Diese werden durch die exponentiell gewichtete 200-Wochen-Linie bei 11334 Punkten und durch die volle Fibonacci-Auffächerung aus der Trendwende bei 10342 Punkten gebildet. Diese beiden Unterstützungen mahnen also vor einem weiteren möglichen Abwärtsrisiko von 8-16%. Es sei denn, die jetzt erreichte Unterstützung bei 12328 Punkte kann Halt bieten.


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