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Analysis

iBio Aktie – Geht der Höhenflug weiter?

Die Verbindung von iBio zur aktuellen Pandemie und der Suche nach einem Impfstoff ergibt sich hauptsächlich aus den Bemühungen des Unternehmens pflanzenbasierte Impfstoffe herzustellen. In der Vergangenheit hat das Unternehmen bereits gezeigt, dass es mit seiner Plattform in der Lage ist, menschliche Plasmaproteine zu produzieren. Die Investoren hoffen offenbar, dass iBio sich im Zuge der aktuellen Lage und der möglichen Fördergelder dazu entschließt, weiter in den therapeutischen Bereich vorzustoßen.

iBio unter dem Radar

iBio ist noch ein junges und kleines Biotechnologie-Unternehmen. Derzeit forscht das Unternehmen ebenfalls an einem Impfstoffkandidaten gegen COVID-19, der auf einem virusähnlichen Partikel (VLP) namens IBIO-200 basiert. Es wird angenommen, dass VLP-Impfstoffe sowohl Antikörper- als auch zelluläre Immunantworten hervorrufen und mit den Immunzellen des Körpers anders interagieren als Antigene. Das "FastPharming"-System des Unternehmens soll ermöglichen, die Produktion schnell zu skalieren, wenn der Impfstoffkandidat gegen das Coronavirus von der FDA oder einer anderen Gesundheitsbehörde zugelassen wird.
Die Technologie und die wissenschaftliche Leistung von iBio sehen vielversprechend aus, allerdings mangelt es dem Unternehmen hier und da an Barmitteln. Im Dezember nahm das Unternehmen deshalb eine Kapitalerhöhung vor und emittierte 29,7 Millionen neue Aktien. Die Nettozuflüsse von 35 Millionen Dollar sollen demnach für die Entwicklung der Pipeline des Unternehmens genutzt werden.

 

Analystin ist positiv gestimmt 

IBio Aktien konnten im vergangenen Jahr aufgrund der Spekulationen, rund um einen möglichen Impfstoff von 0,05 USD auf über 7,70 USD ansteigen. Seit Juli 2020 gehet es mit dem Aktienkurs jedoch bergab. Mit einem Tief bei 1,03 USD zum Jahreswechsel konnte sich der Wert mittlerweile erneut mehr als verdoppeln. Es bleibt spannend, ob das Unternehmen auch fundamental liefern kann. Eine Analystin von der US-Research Firma Cantor Fitzgerald ist grundsätzlich positiv gestimmt.  Die Analystin Kristen Kluska, stuft die iBio-Aktie mit "Overweight" ein. Sie sieht die Aktien ihr Zielkurs  für das Biotech-Unternehmen bei 3 USD je Aktie. Kluska sagt, dass die iBio-Aktie weitgehend unter dem Radar der meisten Investoren liegt und dass der aktuelle Kurs die Position des Unternehmens als Marktführer in der Herstellung von Biologika auf Pflanzenbasis nicht widerspiegelt. 

Wie könnte es mit der iBio Aktie weitergehen? 

Das FastPharming-System von iBio nutzt Pflanzen zur Herstellung von Proteinen, die in biologischen Impfstoffen und Medikamenten verwendet werden. Es ist ein schneller Prozess (Projekte können in nur drei Wochen von der Gensequenzierung zur Proteinproduktion übergehen), der es Therapeutika-Herstellern ermöglicht, die Produktion schnell und kosteneffizient zu skalieren. 

Unter anderem aufgrund dieser Vorteile hat iBio in den letzten Monaten Produktionsverträge mit mehreren biopharmazeutischen Unternehmen abgeschlossen. Wenn es dem Unternehmen gelingt, weitere Verträge abzuschließen (und die jüngsten Vertragsabschlüsse deuten darauf hin), könnte sich die Vorschusslorbeeren als richtig erweise und die Aktie erneut in den Bullenmodus schalten. Bei solchen kleineren und hochvolatilen Aktien sollten jedoch extreme Kursschwankungen ebenfalls mit eingeplant werden. 
Aus dem Chartverlauf heraus, sollte der Kurs wohl nicht mehr unter die 0,50 USD (Tief aus dem Jahr 2019) fallen, um den begonnenen Aufwärtstrend nicht zu gefährden. Kurzfristig lässt sich bereit mit dem Dezembertief bei 1,03 USD ein Risikopunkt definieren. Solange der Aktienkurs darüber notiert wäre der Aufwärtstrend intakt. Unter 1,03 USD wäre ein erster Warnhinweis gegeben, dass der Abwärtstrend oder eine lange Seitwärtsphase wieder aufgenommen werden könnte.

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart, 05.02.21

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