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Hedgefonds in Schieflage: Was bedeutet das?

Die neue Handelswoche beginnt spannend – ein Hedgefonds in den USA ist wahrscheinlich durch die Schwäche bei Technologieaktien in Schieflage geraten. Die Investmentbanken Credit Suisse und die japanische Nomura, die Geschäfte für den havarierten Hedgefonds abwickelten, werden mit in den Strudel gezogen. Auch die deutschen Banken leiden zum Start in die wegen Ostern verkürzte Handelswoche.

Deutsche Bank bislang wohl nicht betroffen

Noch ist unklar, wie hoch die Verluste und wie groß die Probleme wirklich sind. Interessanterweise waren die Probleme um Archegos am Freitag schon bekannt und trotzdem gelang es dem Deutschen Aktienindex, im Sog der Käufe an der Nasdaq im elektronischen Handel bereits auf ein neues Allzeithoch zu steigen. Zwar könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass das Thema schon wieder abgehakt ist. Aber erst heute Morgen war zu hören, dass Nomura „erhebliche“ Verluste potenziell in Milliardenhöhe erleiden könnte. Der Finanzsektor ist heute schwach. Die Aktie der Deutschen Bank wird in Sippenhaft genommen, obwohl Insider vermuten, dass die Deutsche Bank (-5% auf EUR 9,99) nicht betroffen ist. Aber es ist nur eine Vermutung, wie so oft in so einem frühen Stadium einer sich entwickelnden Schieflage.

Deutsche-Bank-Aktien-CFD, Quelle: CMC Markets

Mit der Deutschen Bank geht es heute kräftig abwärts. Was wir sehen ist eine bärische Auffächerung aus einem im Tageschart gebildeten 123-Top.

Nomura ebenfalls unter Druck

Am Freitag glaubten wohl einige Anleger, dass die Problematik mit dem havarierten Hedgefonds schon erledigt sein könnte. Am Morgen meldet die japanische Investmentgesellschaft Nomura (-16,6% auf JPY 601,40), einen hohen Verlust mit "einem US-Kunden" erlitten zu haben. Bloomberg spekuliert, dass der große Kunde der havarierte Hedgefonds sein könnte. Auch hier hört man, dass die Verluste zwar signifikant, aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht ermittelbar wären. Unsicherheit besteht und drückt den Kurs von Nomura nach unten.

Nomura-Aktien-CFD, Quelle: CMC Markets

DAX stemmt sich gegen den Trend

Zu einem umfassenden "Risk Off" ist es durch diese Entwicklungen bislang nicht gekommen. Im Gegenteil: Der DAX steigt auf ein neues Allzeithoch. Der Deutsche Aktienindex beweist indes erneut eine erstaunliche Stabilität gegenüber negativen Nachrichten. Die Freude über den neuen Rekord könnte allerdings verfrüht sein, wenn die Sorgen um die echten Schäden durch die Schieflage von Archegos im Tagesverlauf zunehmen.

Der Aktienmarkt wird auch weiter durch das Tempo der Impfkampagne in den USA beflügelt. Bidens Versprechen einer noch schnelleren Durchimpfung der Bevölkerung war genau das, was die Investoren hören wollen, die jetzt in Value-Aktien investiert haben. Die Entwicklung dürfte zudem davon abhängen, wie sich die Zinsen verhalten. Denn umso höher die Anleiherenditen steigen, desto weniger alternativlos werden vor allem die immer noch hochbewerteten Technologieaktien. Und damit fiele für die Zukunft zumindest einer der Haupttreiber der bisherigen Hausse weg.

Germany 30 Cash CFD im Chart-Check

Der Aufwärtstrend im Stundenkerzenchart ist intakt, solange der Germany 30 Cash CFD 14750 Punkte nicht auf Schlusskursbasis unterschreitet Sinkt er darunter würde ein 123-Top aktiviert werden.

Germany 30 Cash CFD, Quelle: CMC Markets


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