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Ethereum: Preis bricht ein - die Gründe

Stehen die Krypto-Währungen vor einem langen Winter? Just in diesen Tagen, in denen es in weiten Teilen Deutschlands angefangen hat, zu schneien, kommen auch die Kryptos unter Druck. Bitcoin sank in drei Tagen um 10%, Ethereum sogar um 15%, Solana um 17%. Der Krypto-Winter - so werden die ausgedehnten und oft entbehrnisreichen Korrekturphasen der Kryptos auch genannt - wird immer häufiger diskutiert.

Steht ein Krypto-Winter bevor? 

Drei Wochen lang war es ein Geheimnis: Die amerikanische Notenbank beriet bereits Mitte Dezember darüber, kurz nach der ersten Leitzinsanhebung bereits mit der Verkleinerung der eigenen Bilanz beginnen zu wollen. Fällige Anleihen werden damit nicht mehr nachgekauft - der umgekehrte Effekt der Anleihekäufe seit Beginn der Pandemie tritt ein: Dem Markt wird Liquidität entzogen. Diese News, die aus dem vorgestern veröffentlichten Protokoll der amerikanischen Notenbank herauszulesen war, hatte den Markt unerwartet getroffen.

Warum Ethereum so stark fällt

Ethereum versuchte nun mehrere Wochen lang, die EMA20 zu verteidigen. Das ist ein Begriff aus der Charttechnik und beschreibt die so genannte exponentiell gewichtete gleitende Durchschnittslinie der letzten 20 Wochenschlusskurse. Diese Unterstützung hat mehrere Wochen gehalten, bevor sie in dieser Woche nun durchbrochen wurde.

Gehebelte Long-Positionen und jene, die in Erwartung einer Fortsetzung des Aufwärtstrends gekauft wurden, werden ausgestoppt. Jetzt, wo die amerikanische Notenbank dem Gesamtmarkt Liquidität entzieht, könnten auch weniger risikobereite Anleger motiviert sein, Gewinne einzustreichen. 

Wachstum benötigt Investitionen. Investitionen kosten Geld. Wenn die Fed die geldpolitischen Zügel straffer zieht steigt der Zins und damit de Preis des Geldes. Wenn Geld teurer wird bleibt weniger zum investieren übrig, beziehungsweise steigt die Schwelle, ab denen Investitionen noch Sinn machen. Das trifft Ethereum besonders: Neue NFTs, Coins und andere Projekte könnten in den nächsten Jahren weniger schnell vorangetrieben werden oder gar nicht erst gestartet werden, wenn die Unternehmen, die auf Ethereum aufbauen wollen, sich es anders überlegen. Kurzum: Die Zinswende der Fed könnte das Vorankommen des Ethereum-Netzwerkes ausbremsen.

Nun sollte man aber nicht den Fehler machen aus einem "könnte das Wachstum ausbremsen" ein "wird das Wachstum umkehren" zu machen. Daher dürfte auch der Ethereum-Winter irgendwann enden. Zur Orientierung kann die Charttechnik in den nächsten Wochen helfen. Im Moment ist seit dem Allzeithoch im Ethereum ein intakter Abwärtstrend intakt. Dieser kehrt sich um - früher oder später. Wann, kann nicht gesagt werden. Geduldige Anleger warten nun auf 123-Muster, um einen Boden abzuwarten. Dieser ist im Moment nicht zu entdecken!


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