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DAX nach 2000-Punkte-Rally: Chance auf einen Boden?

Ob die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über einen Waffenstillstand, geschweige denn eine Friedenslösung noch geführt werden und ob es ernsthafte Fortschritte gibt, keiner weiß es wirklich genau. In jedem Fall laufen die Angriffe weiter und Ultimaten zur Kapitulation werden gestellt und abgelehnt – so bleibt auch die geopolitische Unsicherheit an der Börse hoch und Vorsicht bestimmt das Verhalten der Anleger zum Wochenanfang.   

 

Germany 40 Cash: Das sagt die Charttechnik

Seit Mittwoch bewegt sich der Germany 40 in einer über 400 Punkte breiten bullischen Konsolidierung, die allerdings kippen könnte, wenn 14255 Punkte unterschritten werden. Über 14500 Punkten wäre eine Erholung um weitere gut 400 Punkte möglich, bis die technisch neutrale Handelsspanne seit Jahresbeginn ausgeschöpft wäre. Die Volatilität ist in beide Richtungen immens.

Heftige Schwankungen bei Hedgefonds-Positionen


Volatilität findet ihren Ausdruck in hohen Schwankungen bei den Positionierungen von Hedgefonds. Das sind die großen Fonds, die am Freitag durch den Verfallstag aufgrund des hohen Handelsvolumens theoretisch die Möglichkeit hatten, ihre Positionierungen im großen Stil anzupassen. Vom Freitag den 11. März bis zum Montag den 14. März lag das Verkaufsvolumen der Hedgefonds und großen Fonds auf dem dritthöchsten Stand in der vergangenen Dekade, die Margen, also der Fremdkapitaleinsatz, ist bei Hedgefonds seit Jahresbeginn um 7,6 Punkte gesunken, das ist die stärkste Verschiebung in irgendeinem 10-Tages-Zeitraum seit März 2020 und Dezember 2018. Bei den Hedgefonds, die eine reine Longshort-Strategie verfolgen, sank der Fremdkapitaleinsatz seit Jahresbeginn sogar so stark wie nie zuvor. Sie werden angesichts der hohen Volatilität also vorsichtiger und bauen Risiko ab.

Wie sieht es an der Wall Street aus?

Der DAX-Kurs wird auch maßgeblich bestimmt durch die Schwankungen in den USA. Der S&P 500 Index ist seit Mitte März um 8% gestiegen. Hier zu sehen das SPX 500 Cash Derivat, das bei uns gehandelt werden kann. Goldman Sachs weist darauf hin, dass der S&P 500 Index in dem Abverkauf auf die Finanzkrise 2008 sechsmal zwischen 9-19% gestiegen ist, danach aber immer wieder auf neue Tiefs gegangen ist. Also die Frage ist: Dreht die Wall Street nach dem großen Verfallstag am Freitag nach unten ab? Heute Morgen sehen wir ein Minus von 0,7%. Sollte der SPX weiter fallen wird wieder die Unterstützung bei 4221 Punkten wichtig. Sie muss weiterhin halten. An dieser Aussage hat sich nichts geändert. Unter 4221 Punkten wäre eine Trendwendeformation im SPX aktiv. Aktuell haben wir einen weiterhin intakten Aufwärtstrend.

EU offenbar bereit für Energie-Sanktionen

Die Regierung in Peking lehnt heute noch Waffenlieferungen an Putin ab, verneint aber nicht, dass es vielleicht morgen soweit sein könnte. Während Indien offenbar russisches Öl mit einem Preisrabatt kauft, versucht die Europäische Union bislang erfolglos, eine Alternative zum russischen Ö l nach einem Embargo zu finden, aber vor allem auch zum russischen Erdgas. Das Abkommen mit Katar ist ein wichtiger Schritt, um die Abhängigkeit zu verringern, kann aber erst in einigen Jahren eine Lösung bringen, wenn ausreichend LNG-Terminals gebaut wurden, die das Gas überhaupt nach Europa importierbar machen. Zurzeit steht nur gut die Hälfte der LNG-Kapazität in der EU zur Verfügung, die notwendig wäre, um das russische Gas komplett abzuschalten. Ein Gas-Embargo gegen Russland könnte also bedeuten, dass viele Unternehmen ohne Energie oder im Extremfall jedes zweite Haus im Winter ohne Heizung wären – eine Katastrophe. Offenbar ist die EU nun aber bereit, über Energie-Sanktionen gegen Russland nachzudenken. 

Brent-Öl verteidigt $100-Marke

Der DAX-Kurs hält sich stabil trotz all dieser Belastungen, was erstaunlich ist. Christine Lagarde, die Präsidentin der EZB, hat betont, dass die Fiskalpolitik die wirtschaftlichen Folgen aus dem Krieg abfedern müsse. Gleichwohl sagte sie, dass die Geldpolitik nicht in der gleichen Geschwindigkeit wie in den USA angezogen werden wird. Wir werden also noch eine längere Zeit eine lockere Geldpolitik der EZB sehen, da sich die Normalisierung weitaus langsamer gestaltet als in den USA. Gleichzeitig stützt die Fiskalpolitik die Wirtschaft - zumindest ist das die Markterwartung. Der Ölpreis Brent steigt weiter an und hält die Unterstützung bei 100 Dollar pro Barrel. Bei 100 Dollar hat sich ein aus drei Teilen bestehendes bullisches Candlestick-Pattern gebildet, ein so genannter Morning Star. 


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