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Crash in China – Schlimmster Tag seit 2008

Aktien in Hongkong und im weiteren Sinne auch die Börsen auf dem Festland erlebten heute den schlimmsten Einbruch seit 2008. Ein möglicher Auslöser hierfür ist die neue Machtkonzentration von Staatschef Xi. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel daraufhin um über 7 %, wobei Tech-Giganten wie JD.com (-13,17 %) Baidu (-12,20 %) und Alibaba (-11,42 %)  jeweils zweistellige Verluste verzeichneten.

Parteitag der KP

Am Wochenende sicherte sich der 69-jährige Xi seine dritte Amtszeit als Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas. Dabei kam es zu einem unschönen Ereignis, als ehemalige chinesische Präsident Hu Jintao aus der Abschlusszeremonie eskortiert wurde. Vier der sieben Mitglieder des "Ständigen Ausschusses" wurden ebenfalls ausgetauscht. Xi Jinping umgibt sich künftig loyalen langjährigen Getreuen. Die dritte Amtszeit von Xi könnte für Anleger und Investoren Ärger bedeuten, da sich USA und China immer weiter voneinander entfernen könnten. Xi hat Jahre damit verbracht, seine Macht zu konsolidieren, und war schon vor den Ankündigungen vom Sonntag Chinas mächtigster Führer seit Mao Zedong. Zum aktuellen Zeitpunkt deutete alles darauf hin, dass Xis dritte Amtszeit möglicherweise nicht seine letzte sein wird.

Neue politische Ausrichtung der KP noch nicht klar

Ebenfalls in den "Ständigen Ausschuss" berufen wurde Zhao Leji, der Leiter der gefürchteten Anti-Korruptionsbehörde der Partei, die seit zehn Jahren eine Kampagne führt, um Beamte zu stürzen, die als Bedrohung für Xis Macht gelten. Es wird erwartet, dass Zhao im März offiziell zum Vorsitzenden der chinesischen Legislative, des Nationalen Volkskongresses, ernannt wird. Durch die Beförderung in den "Ständigen Ausschuss" wird Zhao zur drittmächtigsten Person in der Kommunistischen Partei.

Zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren wurden keine Frauen in das Politbüro berufen.

Zu den wichtigsten Persönlichkeiten, die bei der Ernennung nicht berücksichtigt wurden, gehört Vizepremier Hu Chunhua, ein marktwirtschaftlich orientierter Reformer, über den einst spekuliert wurde, er könnte Xis Nachfolger als oberster Führer werden. Hu galt als einer der mächtigsten Beamten, die nicht mit Xi verbündet sind. Hu wurde nicht nur nicht befördert, er wurde sogar aus dem Politbüro ausgeschlossen.

Unter der neuen Führung werden sich die wirtschafts- und sonstigen politischen Richtungen in den nächsten Wochen besser herauskristallisieren. Bisher hatte die Regierung davon abgesehen, groß angelegte Konjunkturmaßnahmen zu ergreifen. Der Parteitag dürfte die Weichen für eine entschiedenere politische Ausrichtung ab 2023 stellen. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass der Schwerpunkt der Politik nicht auf der Einführung neuer Konjunkturmaßnahmen liegen wird, sondern darauf, die bestehenden Maßnahmen umzusetzen und wirken zu lassen. Die Ankurbelung der Inlandsnachfrage zur Förderung von Arbeitsplätzen bleibt daher der Schlüssel.

Wachstum unter den Erwartungen

Das Wachstum des chinesischen Bruttoinlandsprodukts blieb im dritten Quartal deutlich hinter den Erwartungen zurück und setzte neben den politischen Unklarheiten die Aktienmärkte ebenfalls unter Druck. Die Sorgen der Anleger über die langfristigen Aussichten der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt werden immer größer.

Das BIP wuchs im Jahresvergleich lediglich um 3,9 Prozent und lag damit über der Prognose der von Bloomberg befragten Analysten von 3,3 Prozent, aber immer noch unter Chinas Gesamtjahresziel von 5,5 Prozent, das bereits das Niedrigste in drei Jahrzehnten ist. Damit ist klar, dass China weiterhin mit seiner Immobilienkrise und der strengen Null-Covid-Strategie kämpft. Beide das Wachstum und die Konsumtätigkeit im Land.

Heute gingen also keine positiveren Signale für die Wirtschaft vom Parteitag in China aus. Es ging mehr um Macht und Weichenstellung für die Zukunft. Wie diese aussehen wird, ist nicht bekannt und dies macht die Anleger nervös.  

Wie könnte es mit den dem Hongkong 50 Index weitergehen?

Seit dem Allzeithoch im Sommer 2018 ging es mit den Aktienmärkten in Hongkong abwärts. Nach der kurzen Zwischenerholung nach dem Covid-Crash kennt der Index seit mehr als 18 Monaten nur eine Richtung und erreichte heute den tiefsten Stand seit der Finanzkrise. Der absolute Tiefststand damals betrug 10.753 Punkte. Mittlerweile beträgt der Kursverlust vom Allzeithoch über 55 %. Wenn der Aktienmarkt in Hongkong weiteren Schaden vermeiden will, müsste in den kommenden Tagen und Wochen eine Stabilisierung im Bereich zwischen 14.653 Punkte und 15.110 Punkte-Marke erfolgen. Geschieht dies nicht, droht ein weiterer Abverkauf bis in den Bereich bei 10.750 Punkten. Auf der Oberseite gilt es den Widerstand bei 18.150 Punkten und 22.600 Punkten zu beachten.

Quelle: CMC Markets Plattform, Wochenchart, 24.10.22

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