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Bitcoin: Kursziel Null Dollar?

Es geht heiß her am Kryptomarkt. Das Vertrauen in ihr langfristiges Potenzial wird von einer Zeitenwende bei der Art und Weise, wie Anleger Wachstum an der Börse bewerten, erfasst. Die vor allem "long" gehandelten Kryptos stellen Anleger vor eine Probe: Wie tief ist der Glaube an steigende Kurse, wie stark die sprichwörtlichen "Diamond Hands", wenn die Kurse immer nur weiter sinken?

Bitcoin: Geschichte reimt sich

Märkte im Allgemeinen, und auch Kryptos oder der Bitcoin im Speziellen, folgen gewissen, sich Mal um Mal wiederholenden Zyklen von Überbewertungen hin zu Übertreibungen auf der Unterseite. Auf einen Höchstpreis im Bitcoin bei nahe 70.000 Dollar Ende November 2021 - also inmitten des jahreszeitlichen Winters - folgt nun der Krypto-Winter: So werden ausgedehnte Korrekturphasen bei Kryptos von eingefleischten Fans genannt - Preisrückgänge um gut 70% von einem einmal erreichten Hoch bis zum Tief, die es in der Vergangenheit, nämlich 2018 und 2019/2020, auch schon gegeben hat. Wenn man die Korrektur von 2018 bis 2020 als ausgedehnten Krypto-Winter betrachtet kam es in dieser Zeit sogar ein Minus von gut 80%, ohne dass Anleger, die nahe des Hochs eingestiegen sind, ihren Einstiegskurs auch nur einmal wiedergesehen hatten. Bis die Höchstkurse von 2018 erreicht wurden dauerte es 154 Wochen. Wenn sich die Geschichte wiederholt dürften Kurse um 70.000 Dollar also erst wieder Ende Oktober 2024 möglich werden.

Null komma Null

Alles neu macht der Mai gilt in diesem Jahr auch für die Kryptos. Der Stablecoin Terra erwieß sich als nicht so stabil und rutschte auf Null: Und das in einem Blitz-Crash, der sich auf nicht einmal acht Tage erstreckte. Das besondere an diesem Einbruch ist, dass Terra nicht irgendein Alt-Coin aus der zweiten oder dritten Reihe war, den niemand kannte, sondern einer der großen Zehn der Krypto-Währungen gemessen an der Marktkapitalisierung. Terra wog an der Börse so schwer wie der Versicherungskonzern Allianz, der weltweit 155.000 Mitarbeiter beschäftigt. Mit Terra wurde ein vergleichbarer Börsenwert in kürzester Zeit vernichtet.

Die Hoffnung bei vielen Krypto-Anlegern für eine "epische" Wende im Preis ist in sozialen Medien und in einschlägigen Foren immer wieder zu lesen aber das Thema der vergangenen Monate war faktisch eher von einem loswerden von Risiken in Portfolios als von einem anhäufen neuer Risiken geprägt.

Verhaltensänderung bei Krypto-Anlegern

Tatsächlich sehen wir in den letzten Monaten, dass Krypto-Investoren begonnen haben sich ähnlich zu verhalten wie Investoren in Techkonzernen: Sie reagierten auf einen historischen Zinsanstieg mit Abschlägen in den Bewertungen von Bitcoin, Ethereum und im Grunde allen anderen Coins. Krypto-Investoren haben Risiken ausgeschalten wo immer es auch ging. In Folge konnte man einen engen Gleichlauf der Kryptos mit dem Nasdaq Composite in den USA beobachten.
 
Der Sturz von Terra hat das Vertrauen weiter erodiert, was soweit führte, dass das Handelsblatt in einem Artikel über Verhaltens-Tipps bei Krypto-Investoren sogar diesen einleitenden Halbsatz schrieb: "Wer jetzt trotzdem noch an Kryptos interessiert ist..." - der könne weiterlesen. Ist das Interesse wirklich so stark gesunken?

Blickt man heute auf das CMC Markets Sentiment bei Bitcoin, so ergibt sich ein eindeutiges Bild. 70% der CMC-Markets-Kunden setzen auf einen steigenden und nur 30% auf einen sinkenden Bitcoin-Kurs. Bei den Top-Kunden, die ihren Kontowert über die letzten drei Monate vergrößern konnten, liegt der Anteil der Bitcoin-Leerverkäufer, die also auf einen fallenden Kurs im Bitcoin setzen, höher - nämlich bei 49%. Fast die Hälfte der Top-Kunden setzt bei CMC Markets also auf einen fallenden Bitcoin-Kurs.


EZB-Chefin sieht Kryptowährungen kritisch

Christine Lagarde, die Chefin der Europäischen Zentralbank, äußert sich skeptisch über Digitalwährungen und warnt vor deren Risiken. Lagarde sagte in einem Interview im niederländischen Fernsehen, sie mache sich Sorgen um Menschen, „die die Risiken nicht verstehen, die alles verlieren und schrecklich enttäuscht sein werden, weshalb ich glaube, dass dies reguliert werden sollte“. Kryptowährungen seien ihrer Meinung nach wertlos, da sie auf nichts basieren und es keinen Sicherheitsanker gebe, auf dem sie basieren. 


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