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Angst vor Affenpocken treibt Aktien von Antiviren- und Impfstoffherstellern in die Höhe

Nach dem scheinbar neuen weltweiten Ausbruch des Affenpockenvirus, stiegen heute die Aktien von Arzneimittelherstellern, die Impfstoffe und Virostatika gegen Affenpocken herstellen an den USA, China und Europa an.

Das Ausmaß der Bedrohung durch die neuen Fälle von Affenpocken ist jedoch nach wie vor unbekannt. Allerdings handelt es sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation noch immer um weniger als insgesamt hundert Fälle.

Börsen suchen die neuen Impfstoff-Profiteure

Die Reaktion der Börse auf diese Nachrichten, ist bisher, dass Pharmawerte heute sehr gefragt waren. Einige der mit den Affenpocken zusammenhängenden Handelsaktivitäten in den ersten Börsenstunden am Montag betrafen Aktien mit einer festen Verbindung zu Produkten, die eine Rolle bei der Reaktion auf einen breiteren Ausbruch der Affenpocken spielen könnten.

Besonders im Fokus waren die Aktien von Siga Technologies, einem Hersteller des antiviralen Mittels TPOXX, das in der Europäischen Union zur Behandlung von Affenpocken zugelassen ist. Zunächst gab es hier Gewinne über 20 %, die jedoch im Laufe des Handelstages komplett abgegeben wurden. In den USA ist das Medikament TPOXX nur für die Behandlung von Pocken zugelassen.

Ebenfalls auf den Listen der Anleger war das Unternehmen Bavarian Nordic, das den einzigen in den USA zugelassenen Impfstoff gegen Affenpocken herstellt. Hier wurde bereits eine Verdopplung des Kurses in den letzten 4 Tagen festgestellt.  Aktien von Emergent Biosolutions das einen Pockenimpfstoff herstellt, der zur Vorbeugung gegen Affenpocken verwendet werden könnte, sind ebenfalls mit +8% heute sehr gefragt.

Allerdings gibt es bei Emergent Biosolutuions Ermittlungen der FDA, die vor schweren Nebenwirkungen bei dem Pockenimpfstoff ACAM2000 von Emergent warnt. Dieser soll vor allem nicht an Menschen mit geschwächtem Immunsystem verabreicht werde.  Der Impfstoff von Bavarian, Jynneos, enthält keine solche Warnung, wird aber in einer Serie von zwei Dosen verabreicht.

Flächendeckender Ausbruch eher unwahrscheinlich

Die US-Regierung hat bereits Verträge zur Beschaffung beider Impfstoffe abgeschlossen, sodass beider Unternehmen von der Bevorratung mit dem Affenpockenimpfstoff profitieren könnte, ein weit verbreiteter Ausbruch ist derzeit jedoch unwahrscheinlich.

Kann auch Inovio Pharma profitieren?

Ein Verlierer der ersten Forschungs- und Entwicklungsstufe zum Covid 19-Impfstoff war Inovio Pharma. Heute gab es zunächst einen deutlichen Anstieg in den Aktien, obwohl Inovio kein relevantes Produkt bisher vertreibt und auch kein relevantes Produkt in der aktiven Entwicklung zu haben. Das Interesse der Anleger könnte auf einer Pressemitteilung von Inovio aus dem Jahr 2010 beruhen, in der es hieß, dass der experimentelle Pockenimpfstoff des Unternehmens nichtmenschliche Primaten in einem Testversuch vor Affenpocken schützte. Dieser Pockenimpfstoff scheint es jedoch nie zu Versuchen am Menschen geschafft zu haben.

Inovio gehörte zu den Impfstoffaktien, die zu Beginn der Covid-19-Pandemie starke Kursanstiege verzeichneten. Anfang dieses Monats beendete das Unternehmen schließlich seine Phase-3-Studie mit dem Impfstoff Covid-19 und erklärte, dass es sich stattdessen auf die Entwicklung seines Impfstoffs Covid-19 als Booster konzentrieren werde. Die Aktien sind in den letzten 12 Monaten um über 73% gefallen.

Was sind Affenpocken?

Affenpocken werden durch ein Virus verursacht, das eng mit dem Virus verwandt ist, das die Pocken verursacht. Es wurde erstmals 1970 beim Menschen festgestellt und ist derzeit in Teilen Afrikas endemisch, einschließlich der Demokratischen Republik Kongo, wo es nach Angaben der WHO in diesem Jahr bisher 1.238 Fälle und 57 Todesfälle verursacht hat. Fälle außerhalb Afrikas sind jedoch sehr selten. Erstmals wurde die Krankheit bei Menschen außerhalb Afrikas im Jahr 2003 festgestellt, als 47 Menschen in den USA erkrankten, nachdem sie mit Präriehunden in Kontakt gekommen waren. Bei dem aktuellen Ausbruch traten bis Samstag Fälle in 12 Ländern auf, in denen die Krankheit nicht endemisch ist. Das Virus kann durch engen Kontakt oder durch Kontakt mit der Kleidung einer infizierten Person übertragen werden.

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Land Kommission Hebel ab* Short?** Handelszeiten
Deutschland EUR 5 5:1 Täglich 09:00-17:30
USA USD 10 5:1 Täglich 15:30-22:00
Großbritannien 0,08% (mind. GBP 9,00) 5:1 Täglich 09:00-17:30
Kanada 2 Cent (mind. CAD 10) 5:1 Täglich 15:30-22:00

*Der Hebel verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen.
**Bitte beachten Sie, dass wir nach eigenem Ermessen Ihre Möglichkeit long oder short zu gehen einschränken können.


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