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Aktien-Boden? Es fehlt ein Puzzlesteinchen

Die steigenden Renditen am US-Anleihemarkt wirken als Bremsklotz in der laufenden Erholung. Der weiterhin hohe Inflationsdruck lässt die Anleger an einer baldigen Pause im Zinserhöhungszyklus zweifeln. Gleichzeitig aber fallen alle wichtigen Indikatoren wie Frachtraten, geplante Preisanhebungen durch Unternehmen, Gehälter in neuen Stellengesuchen und auch die Nahrungsmittelpreise bereits wieder und haben ihren Höhepunkt gesehen.

Betrachtet man die Entwicklung der geplanten Preisanhebungen durch Unternehmen und vergleicht diese mit der Entwicklung des von der Cleveland Fed berechneten Verbraucherpreisindex, dann fällt auf, dass die orangene Kurve bereits nach unten gedreht ist, die blaue allerdings nicht. Wenn die Korrelation beider Größen weiter Bestand haben sollte, könnte ein Rutsch in den Verbraucherpreisen bevorstehen.


 

Ein ähnliches Bild ergibt sich in den Gehältern, die in neuen Stellengesuchen in den USA aufgerufen werden. Sie haben ihren Höhepunkt überschritten und sinken. Dies könnte das Lohnwachstum in den gesamten USA ausbremsen.


Betrachtet man den von den Vereinten Nationen berechneten Nahrungsmittelpreisindex, so lässt sich ein Rückgang erkennen. Dies könnte die entsprechende Komponente in den Verbraucherpreisindex bremsen.

Die Frachtpreise von Gütern, die China am Hafen in Shanghai verlassen, sind dramatisch eingebrochen. Das Ende des Lockdowns zeigt Wirkung,

Ebenso lässt sich auch ein Rückgang der Frachtraten in Nordamerika beobachten.

Was nicht in dieses Bild passt, ist die Entwicklung der Mieten in den USA, sie steigen weiter kräftig. In den Mietzinsen liegt die größte Gefahr für Long-Positionen in Aktien. Wenn die Verbraucherpreisindizes beginnen, auf die steigenden Mieten zu reagieren, dann dürften die geldpolitischen Hoffnungen der Anleger stark erschüttert werden. Das könnte zu neuen Tiefs an der Wall Street führen. 

 

In den USA gab es seit Jahresanfang keine einzige Woche mit Mittelabflüssen aus den größten 100 Aktien-ETFs. Es ist also nicht so, dass die Anleger die Flinte ins Korn werfen. Sie kaufen hingegen kräftig weiter Aktien. Vergangene Tiefpunkte, die dann auch belastbar waren, gingen hingegen mit spürbaren Mittelabflüssen aus ETFs einher. 


Im Moment ist ein charttechnischer Boden im Germany 40 entstanden, die großen US-Indizes haben allerdings solche Böden noch nicht ausgebildet. Besser wäre es, wenn sich die Entwicklungen an der Wall Street und der Frankfurter Börse einander bestätigen würden. Ebenfalls fällt als Bestätigung weg, dass der DAX-Future bei dem Anfang Oktober ausgebildeten Tief kein nennenswert erhöhtes Handelsvolumen aufzeigt:

Am heutigen Handelstag und in den folgenden wird es also wichtig sein, dass der Germany 40 Cash CFD seine Unterstützung bei 12675 Punkten verteidigen kann. Solange er darüber notiert, ist ein 123-Boden aktiv. Ein Rutsch darunter (per Tagesschlusskurs) würde die Bodenbildung aus charttechnischer Sicht hinterfragen.


 
 


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