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FOMO-Trading ist keine Strategie

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Trading-Psychologie und Nachrichten

FOMO - die Angst, etwas zu verpassen - ist keine Strategie. Wer sich dem Treiben an der Börse unkontrolliert hingibt erlebt vielleicht ein Wechselbad der Gefühle, aber keinen stetigen Zuwachs seines Depots. Es kann im Interesse Einzelner liegen, ersteres zu bevorzugen, wer aber an einem Zuwachs seines Depots interessiert ist, sollte nicht allzu viel darauf geben, was gerade ein sehr hohes Interesse genießt. Wer ein Portfolio mit Blick auf das Jahresende oder mit noch längeren Zeithorizonten ausrichten will handelt anders. Er richtet seinen Kurs nach den Sternen aus, und nicht an den Lichtern jedes vorbeifahrenden Schiffes.

Es ist sicherlich an der Börse schon lange eine Binsenweisheit, dass der Psychologie im Trading eine maßgebliche Rolle beigemessen werden muss. Angst und Gier, Verzweiflung und Euphorie führen dazu, dass Menschen Dinge an der Börse tun, die sie besser hätten sein lassen. Aktien, die schon sehr stark gestiegen sind, werden als chancenreich betrachtet, und stark gefallene Aktien als besonders risikoreich. Aber müsste es nicht gerade umgekehrt sein?

Pro- und antizyklische Ansätze: Wenn Welten kollidieren

Prozyklisch oder antizyklisch - das sind nur zwei Strategien, die Anleger in einem Dynamic Portfolio Swap (DPS) über synthetische Positionen aufbauen können. Die prozyklischen Anleger gehen mit dem Trend - die antizyklischen suchen lieber abseits der ausgetretenen Pfade nach Chancen. So sagt man diesen beiden Arten von Anlegern auch nach, vollkommen unterschiedlich auf den Rat des Nachbarn oder Arbeitskollegen zu hören, der gerade mit Aktie XYZ oder einer Krypto-Währung den eigenen Carport zuhause erweitert hat. Die Antizykliker nehmen das "Carport"-Signal wahr und suchen nach Short-Einstiegen, die Prozykliker suchen nach Long-Signalen.

Auch wenn hier psychologisch auf den ersten Blick Welten kollidieren ist beiden gemein: Sie suchen nach sinnvollen Einstiegen und lassen sich nicht von ihrer Psychologie leiten. Ein Beispiel: Wann wäre es sinnvoll gewesen, Tesla zu kaufen? Hier der Kursverlauf der synthetischen Tesla-Aktie, entnommen aus der DPS-Handelsplattform von CMC Markets:

Synthetische Position auf Tesla, 1 Kerze / Volumenbalken = 1 Woche, Quelle: CMC Markets DPS

War es richtig, über 1200 Dollar zu kaufen, als das Trommeln der Öffentlichkeit am lautesten erschallte? Oder war das flüsterleise Einfinden des Kursgeschehens bei langsam steigendem Handelsvolumen im September bei Kursen knapp oberhalb von 717,70 USD der Zeitpunkt zum Einstieg?    

Die Berichterstattung zur Tesla-Aktie war Ende August und Anfang September 2021, als sich der Ausbruch ereignete, noch relativ ruhig. In den Nachrichtenblättern war wenig über Tesla zu lesen, Tesla wurde in Foren wenig diskutiert - die Aktie drehte aber bereits. Um es in der nüchternen Sprache der technischen Analyse zu formulieren: Die synthetische Position auf Tesla schloss über 717,70 USD und aktivierte damit auf Wochenschlusskursbasis ein durch erhöhtes Volumen bestätigtes 123-Tief. 

Als dann die synthetische Position auf Tesla dann wenige Wochen später über 1200 Dollar gehandelt wurde verfolgten Anleger wie Medien Tesla-Gründer Elon Musk auf Schritt und Tritt - was wird er wohl als nächtes tun? So machen Kurse Nachrichten - oder besser gesagt: Kurse wecken das Interesse an Nachrichten. Nachrichten sind immer da - ob man nun hinsieht oder nicht. Ohne große Kursschwankungen sind alle Nachrichten grau. Schillernd und damit für die Öffentlichkeit interessant werden sie erst wenn es kurstechnisch zur Sache geht.

So navigieren Sie sicher durch die Märkte in Zeiten von “Fake News”

Globale Marktanalysten und Ökonomen können durchaus ähnliche Ansichten zu Marktbewegungen vertreten. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen dies nicht der Fall ist. Beispielsweise haben viele Experten die Subprime-Kreditkrise 2008 nicht vorhergesagt, als die wichtigsten Märkte um 50% einbrachen.

Historisches Chart des S&P 500 Index

Viele Trader verfolgen eine Strategie, die auf Fundamentalanalysen und auf zuverlässigen Nachrichtenquellen basiert, anhand derer sie ihre Handelsentscheidungen treffen. Jedoch kann man sich leicht von scheinbar widersprüchlichen neuen Informationen ins Bockshorn jagen lassen und die Angst gewinnt die Oberhand.

In einer Zeit, in der zunehmend sogenannte „Fake News“ auftauchen, ist es wichtig, sich der möglichen Nachrichtenmanipulation und deren Auswirkungen bewusst zu sein, die der politische Diskurs und die sozialen Medien auf die Märkte haben können.

Wir haben bereits zur Genüge erlebt, wie die polarisierenden Tweets einiger Politiker die Märkte schockieren, wenn auch nur für einige Stunden. Es ist jedoch unmöglich vorherzusagen, wann solche Nachrichten auftauchen, was sie aussagen oder welche Auswirkungen sie auf Marktbewegungen haben werden.

Und wie plant man nun eine Trading-Strategie und handelt Nachrichten, wenn sie aus umstrittenen Quellen kommen? Und was machen Sie, wenn sich der Markt gegen Sie bewegt und ein unerwartetes Ereignis den regulären Nachrichtenzyklus stört? Lassen Sie sich eher von Angst leiten oder bewahren Sie auch in brisanten Situationen einen kühlen Kopf?

Es ist immens wichtig, dass Sie sich regelmäßig in glaubhaften Nachrichtenportalen informieren und gleichzeitig andere Kanäle wie Social Media zu den verschiedensten globalen Themen im Auge behalten. Der Blick über den Tellerrand des eigenen Portfolios ist dabei ebenso ratsam, um makroökonomische Trends und Strömungen in Ihre Strategie miteinfließen zulassen. Auf entstehende Kursänderungen sollten Sie rasch reagieren, jedoch gleichzeitig Ihr Risikomanagement solide auf die neue Situation anpassen. Beachten Sie auch die Besonderheiten von Risikomanagement in volatilen Zeiten.

Planmäßige Nachrichten und Veröffentlichungen

Wichtige glaubwürdige Wirtschaftsnachrichten werden in der Regel in regelmäßigen Abständen veröffentlicht, und Sie werden häufig über Push-Benachrichtigungen darüber informiert.

Zins- und geldpolitische Ankündigungen der Zentralbank (z.B. des FOMC) können zusammen mit der Veröffentlichung von Arbeitsmarktdaten und anderen Wirtschaftsdaten wie beispielsweise Änderungen zur BIP- und der Verbraucherpreisindex-Inflation zu Wechselkursänderungen führen. Die vierteljährliche Veröffentlichung der Unternehmenszahlen in der Berichtssaison und Ankündigungen von Unternehmen in Bezug auf Management oder Fusionen können zu Kursschwankungen der Unternehmensaktien führen.

Wenn sich die veröffentlichten Daten stark von den erwarteten unterscheiden, kann der Markt negativ und / oder mit erheblicher Volatilität reagieren. Genau wie bei weniger vorhersehbaren Tweets und Gerüchten können regelmäßige Wirtschaftsberichte auch Volatilität und kurzfristige Marktbewegungen hervorrufen und möglicherweise sowohl Handelsmöglichkeiten als auch Risiken schaffen.

Sie sollten sich darüber im Klaren sein, wie sich jede Veröffentlichung möglicherweise auf die Märkte auswirken kann, sei es als Ganzes oder speziell auf ein bestimmtes Produkt.

Sie können die Daten und Zeiten wichtiger Ereignisse in einem Wirtschaftskalender verfolgen und auf dem neuesten Stand bleiben, indem Sie Push-Benachrichtigungen von glaubwürdigen Quellen abonnieren. Auch ist es ratsam sich breiter zu informieren, als es für Ihr Portfolio relevant ist, damit Sie stets das große Ganze im Blick haben.

Erfahren Sie mehr über das Informationsmanagement unserer NG Handelsplattform.

Unerwartete Nachrichten oder einmalige Ereignisse

Unerwartete Ereignisse wirken sich eher negativ auf die Märkte aus als vorhersehbare. Dies können Naturkatastrophen, Terroranschläge, politische Unruhen, Wahlen und geopolitische Schübe sein. Zu den jüngsten Beispielen für solche Ereignisse zählen der Zusammenbruch von Lehman Brothers, der Auslöser für die globale Finanzkrise von 2008, das Brexit-Referendum, dessen Ergebnis zu einem deutlichen Wertverlust des Pfund Sterling führte, und der überraschende Wahlsieg von Donald Trump.

Quelle: CMC Markets

Lernen Sie auch mal die Füße still zu halten

So wichtig es auch ist, über Neuigkeiten informiert zu sein und über deren Auswirkungen auf die Märkte Bescheid zu wissen, gibt es ebenso Zeitpunkte, an denen man sie besser ignorieren sollte, um widersprüchlichen Informationen gänzlich aus dem Weg zu gehen.

Sie sollten sich bewusstmachen, dass es auch Zeiten gibt, zu den Sie am besten gar nicht auf dem Markt mitmischen. Wenn Ihre Nachrichtenquellen widersprüchliche Informationen enthalten und nicht mit Ihrer Strategie übereinstimmen, dann greift der einfache Ratschlag: nicht handeln.

Kapitalerhalt ist in Zeiten der Unsicherheit von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie sich von der Marktstimmung übermäßig beeinflussen lassen, besteht die Gefahr, dass Sie hoch kaufen - dem Markt nachjagen - und niedrig verkaufen - und der Angst vor dem Verlust erliegen.

Erwarten Sie das Unerwartete, wenn Nachrichten nicht dem Zyklus folgen

Eine umfassende Trading-Strategie ist der Schlüssel, um Ihr Kapital vor plötzlichen Änderungen im Nachrichtenzyklus zu schützen. Ebenso sollten Sie die Kriterien für Ihren Einstieg, Ihr Risikomanagement und den Ausstieg vorab festgelegt haben. Dies verhindert, dass Sie in der Hitze des Augenblicks leichtsinnige Entscheidungen treffen, die größtenteils von Panik und Angst getrieben sind, wenn Sie sich keinen Plan zurechtgelegt haben. Erstellen Sie disziplinierte Regeln für Ihr Risikomanagement und widerstehen Sie der Versuchung, mit riskanten Positionen schnell Geld zu verdienen.

Keine Strategie hat jemals eine Erfolgsquote von 100%, und Sie werden auch um Verlust-Trades nicht herumkommen. Es kann durchaus passieren, dass Sie basierend auf Ihrer Trading-Strategie einen Trade eingegangen sind, sich dann der Markt aber aufgrund des geänderten Nachrichtenzyklus gegen Sie bewegt hat. In diesem Fall sollte Ihnen Ihr Risikomanagement helfen, damit Sie Ihre Trading-Strategie entsprechend den neuen Gegebenheiten anpassen können.

Disclaimer: Dieses Informationsmaterial (unabhängig davon, ob es Meinungen wiedergibt oder nicht) dient lediglich der allgemeinen Information. Es stellt keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.

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