CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Ölpreis – Konflikt im Nahen Osten birgt große Unsicherheit

Der Ölpreis ist nach dem Hamas-Angriff auf Israel wieder angestiegen, wobei die Sorte Brent die Marke von 89 USD pro Barrel erreichte und damit einen Teil der schweren Verluste im Oktober wieder wettmachte. Folgende Dinge könnten in den kommenden Wochen das Preisgeschehen und die Marktreaktion prägen und beeinflussen.

Wie wirkt sich der Nahost-Konflikt auf den Ölpreis aus?

Erstens: Die unmittelbaren Auswirkungen des Konflikts waren entlang der gesamten Future-Kurve zu beobachten. So stieg der Prompt-Spread für Brent - die Differenz zwischen den beiden nächstgelegenen Kontrakten - auf 1,64 USD pro Barrel in Backwardation, einem bullishen Preismuster. Dennoch haben es die Banken noch nicht eilig, ihre Preisprognosen zu erhöhen.

Auch wenn die jüngsten Ereignisse in Israel keine unmittelbare Bedrohung für die Versorgung darstellen, bleibt das Risiko einer Eskalation in der gesamten Region akut, insbesondere die Möglichkeit, dass der Hamas-Unterstützer Iran in den Konflikt hineingezogen wird. Dies könnte ein Risiko für die Lieferungen aus Teheran darstellen, vornehmlich wenn die USA die Sanktionen mit größerer Strenge durchsetzen.

Marktbeobachter richten ihr Augenmerk auch auf die Folgen für Saudi-Arabien, das einerseits die Produktion drosselt, um die Preise zu stützen, und andererseits versucht, die Beziehungen zu Israel zu normalisieren. Wenn sich letzteres nun als weitaus schwieriger erweist, könnten die freiwilligen Lieferbeschränkungen länger andauern.

Die OPEC+-Mitglieder signalisieren ebenfalls, dass sie ihre gemeinsame Haltung nicht sofort ändern werden. Die Energieminister Saudi-Arabiens, Kuwaits und der Vereinigten Arabischen Emirate betonten alle ihre Unterstützung für die OPEC+-Politik und erklärten, dass eine weitere Zusammenarbeit erforderlich sei.

Obwohl die Ölpreise in der letzten Woche vor dem Angriff gefallen sind, bleibt der globale Ölmarkt nach den Angebotskürzungen der OPEC+ sehr angespannt. Ein weiterer Abbau der Lagerbestände in den kommenden Wochen, speziell am Umschlagplatz Cushing, könnte einen weiteren Preisanstieg auslösen.

Saudi-Arabien und Russland halten an den Förderkürzungen fest

Der saudische Energieminister Prinz Abdulaziz bin Salman wiederholte in dieser Woche erneut, dass Riad beabsichtigt, die freiwilligen Ölförderkürzungen bis Ende des Jahres zu verlängern. Der Minister stellte klar, dass Saudi-Arabien den Markt genau beobachtet, und fügte hinzu, dass die Maßnahmen des Landes in Bezug auf Produktionskürzungen oder Angebotssteigerungen von der Marktentwicklung abhängen werden.

"Vielleicht noch einen Monat, zwei, vier, fünf. Solange es Zeit braucht, damit wir sicherstellen können, dass wir uns entsprechend verhalten, um für Ruhe auf dem Markt zu sorgen, um Stabilität auf den Markt zu bringen", fügte er hinzu. Zuvor hatte der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak während des Besuchs des saudischen Ministers in Moskau anlässlich der Russischen Energiewoche angekündigt, dass Russland beschlossen habe, seine Erdöllieferungen an Saudi-Arabien zu erhöhen.

Ölangebot soll weiter knapp bleiben  

Die US-amerikanische Energy Information Administration (EIA) gibt in seinen neuesten Schätzungen an, dass die OPEC+ die Ölproduktion von 2023 bis 2024 um 300.000 Barrel pro Tag reduzieren wird.

Der kurzfristige Energieausblick (Short-Term Energy Outlook, STEO) der EIA für Oktober zeigte auch, dass sie einen Rückgang der globalen Ölvorräte um 200.000 Barrel in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 erwartet, "weil eine freiwillige Produktionskürzung von Saudi-Arabien und reduzierte Produktionsziele unter den OPEC+-Ländern die globale Ölproduktion unter dem globalen Ölverbrauch halten. Infolgedessen erwarten die EIA einen Aufwärtsdruck auf die Rohölpreise, wobei der Brent-Kassapreis im Jahr 2024 auf durchschnittlich 95 USD pro Barrel ansteigen könnte, so die EIA.

Wie könnte es mit dem Ölpreis weitergehen?

Nach der starken Rally seit Juni dieses Jahres kam Anfang Oktober jetzt die verdiente Korrektur. Innerhalb von 2 Wochen fiel der Preis um fast 13 %. Die aktuelle Erholung startete demnach am 50 % Retracement der vorherigen Anstiegsbewegung. Aktuell wird es darum gehen den Bereich bei 91,60 USD zu überwinden, damit die Rally auch in Richtung des Septemberhochs bei 96,45 USD weiterlaufen kann. Auf der anderen Seite dürfte ein nachhaltiges Unterschreiten der 82,01 USD Marke die Möglichkeit eröffnen den Abwärtstrend fortzuschreiben und einen weiteren Test der Tiefpunkte bei rund 71 USD zu erzeugen.

Sie möchten Ihre Trading-Idee gleich an einem Live-Chart ausprobieren?

Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit auf unserer innovativen Handelsplattform mit einem kostenlosen und risikofreien Demo-Konto.

Jetzt Demo-Konto eröffnen

Hier sehen Sie die Spreads, die Hebel, die Info, ob das Produkt auch short getradet werden kann und die Handelszeiten für unsere Aktien-CFDs, wie Nel Asa, Alphabet, Tesla und Amazon.

LandKommissionHebel ab*Short?**Handelszeiten
DeutschlandEUR 55:1Täglich 09:00-17:30
USAUSD 105:1Täglich 15:30-22:00
Großbritannien0,08% (mind. GBP 9,00)5:1Täglich 09:00-17:30
Kanada2 Cent (mind. CAD 10)5:1Täglich 15:30-22:00

*Der Hebel verstärkt Gewinne und Verluste gleichermaßen.
**Bitte beachten Sie, dass wir nach eigenem Ermessen Ihre Möglichkeit long oder short zu gehen einschränken können.


Disclaimer: Dieses Informationsmaterial (unabhängig davon, ob es Meinungen wiedergibt oder nicht) dient lediglich der allgemeinen Information. Es stellt keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.

Bevor Sie gehen…

Testen Sie CFD-Trading auf unserer innovativen Plattform in einem Demo-Konto. Kostenlos und risikofrei mit 10.000€ virtuellem Startkapital.

cmc-mobile-trading-app

Bevor Sie gehen…

Testen Sie CFD-Trading auf der beliebten MetaTrader 4 Handelsplattform in einem Demo-Konto. Kostenlos und risikofrei mit 10.000€ virtuellem Startkapital.

cmc-mobile-trading-app