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Nasdaq 100 und Germany 40 - Haben wir die Jahreshöchststände gesehen oder steht eine Kaufgelegenheit bevor?

Ein überraschend rückläufiger JOLTS-Jobreport aus den USA mit weniger Arbeitssuchenden beförderte den Deutschen Aktienindex heute Nachmittag über die 15.900-Punkte-Marke. Damit ist nun auch der Weg frei zum Hoch von Anfang August bei 16.060 Zählern. Fallen am Freitag auch die offiziellen NFP-Zahlen, könnte sich ein Ende der Zinserhöhungen der Fed weiter verfestigen. 

Die Kursverluste der vergangenen Wochen haben dazu geführt, dass einige klassische technische Indikatoren kurzfristig oder auf Tagesbasis überverkaufte Werte erreicht haben. Der S&P 500 an der Wall Street ist damit zwar auch auf dem besten Weg, seinen schlechtesten August seit 2011 zu beenden, unter diesen Vorzeichen könnte sich jetzt aber eine Fortsetzung der Rally anbahnen. 

Sollten die Indizes wie der DAX oder der S&P 500 im September allerdings wieder unter die Augusttiefs fallen, dürfte die Lage wieder ungemütlicher werden und es droht ein heißer Herbst. Dafür würde dann auch die Statistik sprechen. In den Fällen, in denen der S&P 500 im August negativ schloss, war auch die September-Performance in 54 Prozent der Jahre negativ. Also ein leichter Wahrscheinlichkeitsüberhang für ein negatives Szenario.  

In den Fällen, in denen der S&P 500 im August mehr als vier Prozent verlor, war der September besonders negativ geprägt. Damit könnte diese Woche entscheidend sein für die weitere Entwicklung an der Wall Street und beim DAX

Der US NDAQ 100 liegt 6,0 % unter dem Jahreshoch, der US SPX 500 4,2 % und der Germany 40 im Tief knapp 5,1 %. Der Rückgang hat dazu geführt, dass einige klassische Kursoszillatoren (MACD, Stochastik oder RSI) kurzfristig oder auf Tagesbasis überverkaufte Werte erreicht haben. Zu diesem Zeitpunkt häufen sich die Analysen, die den Rückgang als mögliche Kaufgelegenheit interpretieren. 

Werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Variablen, die die Entwicklung der Börsen beeinflussen könnten, um eine Perspektive zu gewinnen:

  • Die wirtschaftliche Aktivität: Positiv zu vermerken ist, dass die Beschäftigung weiterhin hoch ist und sich das Verbrauchervertrauen weiter erholt. Negativ ist, dass sich die Wirtschaft laut Unternehmensumfragen weiter abschwächt (in Europa schrumpft sie) und dass die chinesische Wirtschaft weiterhin Anlass zur Sorge gibt.
  • Was die Inflation und die Geldpolitik betrifft: Positiv ist, dass wir einen allmählichen Disinflationsprozess beobachten und dass die Zentralbanken bereit sind, eine "datenabhängige" Haltung einzunehmen und eine Pause bei den Zinserhöhungen in Betracht ziehen. Nachteilig ist, dass der Kampf gegen die Inflation noch nicht vorbei ist und die Zinsen noch länger hoch bleiben könnten. 
  • Auf technischer Ebene: Die langfristigen Strukturen der Kursreihen der wichtigsten Börsenindizes sind positiv: steigende signifikante Höchst- und Tiefststände und positive Steigungen der langfristigen gleitenden Durchschnitte. Auf der anderen Seite zeigt der Trend Schwächen: fehlende Breite, auf wenige Aktien und Sektoren konzentrierte Anstiege und geringes Handelsvolumen.

Die Argumente dafür und dagegen scheinen ziemlich ausgewogen zu sein. Ein Umstand, der sich auf die Stimmungsumfragen überträgt. Die jüngste wöchentliche Stimmungsumfrage der AAII (American Association of Individual Investors) ergab einen ähnlichen Prozentsatz von Bullen (32,3 %), Neutralen (31,8 %) und Bären (35,9 %) in Bezug auf die Entwicklung der Börse in den nächsten sechs Monaten.

In welche Richtung könnte das Gleichgewicht gekippt werden?

Wenn die Inflationsraten nicht wie erwartet sinken oder die Wirtschaftstätigkeit (Arbeitsmarkt oder Verbrauchervertrauen) zu leiden beginnt, würden die Argumente der Bären an Gewicht gewinnen. In diesem Fall könnte sich die Korrektur der Indizes in einem saisonal ungünstigen Umfeld für die Börsen ausweiten. Ein Anhaltspunkt für dieses Szenario wäre der Bereich zwischen dem 200-Tage-Durchschnitt und der langfristigen Aufwärtstrendlinie des S&P 500.

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart, 28.08.23

Bleibt die Inflation hingegen auf einem Abwärtspfad und hält die Wirtschaftstätigkeit an, würde sich das Gleichgewicht auf die bullische Seite verlagern. In diesem Fall könnte der zugrunde liegende Aufwärtstrend wieder aufgenommen werden und die Indizes könnten den im August verlorenen Boden zurückgewinnen und sich dem Bereich der Jahreshöchststände nähern.


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