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Bringt der Nahe Osten den Germany 40 zu Fall?

Die anhaltende Unruhe im Nahen Osten hat das Potenzial, Schockwellen durch die globalen Finanzmärkte zu senden - wir haben es mit einem Schwarzen Schwan zu tun, den keiner kommen sah. Inmitten dieses geopolitischen Schachspiels gerät auch der Germany 40 unter Beschuss - die Anleger ziehen die Reißleine und verkaufen. Die komplexe Verflechtung von erhöhten Ölpreisen, regionaler Instabilität und deren Dominoeffekt auf die weltweite Inflation schafft eine Kulisse, die hohe Unsicherheit mit sich bringt. Wie ist die Lage also einzuschätzen?

Finanzelite in Riad

Die globale Finanzelite traf sich kürzlich in Riad, Saudi-Arabien, zu intensiven Diskussionen über die aktuelle wirtschaftliche und geopolitische Lage. Inmitten dieser Überlegungen steht der Nahost-Konflikt im Brennpunkt der globalen Aufmerksamkeit, insbesondere hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die Ölpreise und die weltweite Inflation.

Während des Treffens in Riad betonte Ray Dalio, Hedgefondsmanager bei Bridgewater, die Notwendigkeit, aus der Geschichte zu lernen und die gegenwärtigen geopolitischen und wirtschaftlichen Kräfte zu verstehen, die heute ähnlich sind wie in der Zeit um 1935 bis 1945. In diesem Zusammenhang wurde die Situation im Nahen Osten als ein Schlüsselbereich identifiziert, der die internationalen Beziehungen und Wirtschaftstrends prägt.

Der CEO von JP Morgan Jamie Dimon hat eine klare Botschaft: Es sei höchste Zeit für etwas Demut in den Machtzentren der Wirtschaft, besonders angesichts der ungewissen finanziellen Zukunft.

Er ist aber grundsätzlich optimistisch bezüglich Saudi-Arabien und dem Nahen Osten. Dimon betont die dramatischen und positiven Veränderungen in Saudi-Arabien seit dem Jahr 2005, insbesondere die saudischen Bemühungen, Frieden im Nahen Osten zu fördern. Er betont die Notwendigkeit der Fortsetzung dieser Bemühungen, trotz der Herausforderungen, die die Region gegenübersteht.

Larry Fink, CEO des größten Asset Management Unternehmens BlackRock, ist ebenfalls positiv eingestellt gegenüber den positiven Transformationen in Saudi-Arabien. Er betont, dass Geschäftsführer und Kapitalisten in der heutigen polarisierten Welt eine Verantwortung haben, sich lauter für Verbesserungen einzusetzen.

Fink stellt fest, dass wir höhere Zinsen erleben werden, die länger anhalten könnten, und zieht Parallelen zu den wirtschaftlichen Bedingungen der 1970er Jahre, die er als Zeitraum schlechter Politik beschreibt. Er wiederholt, dass die gegenwärtige Situation erneut auf schlechter Politik beruht, was zu großen makroökonomischen Verschiebungen führt.

David Solomon, der CEO von Goldman Sachs, betont, dass trotz kurzfristiger Unsicherheiten und Herausforderungen die langfristigen Aussichten positiv bleiben.

Geostratege Zeihan: Hoffentlich keine Eskalation

Der amerikanische Geostratege und Buchautor Peter Zeihan deutet darauf hin, dass, obwohl die aktuellen Spannungen taktischer Natur sein mögen, die Möglichkeit einer Eskalation besteht, die weitreichende wirtschaftliche und geopolitische Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

Ein echtes Interesse an einem Kriegsbeitritt haben aber laut Zeihan weder Russland, noch der Iran. Auch andere Länder seien nicht an einem Kriegsbeitritt interessiert oder haben nicht die Kapazität, dies zu tun.

Die komplexen Beziehungen zwischen den Ländern der Region und die mögliche indirekte Beteiligung globaler Supermächte tragen aber zur Unsicherheit bei insbesondere in Bezug auf die Energiepreise und die globale Versorgungssicherheit.

In diesem Kontext wird die Bedeutung von Investitionen in erneuerbare Energien und die Diversifizierung der Energiequellen als kritischer Faktor für die globale wirtschaftliche Stabilität gesehen. Die Finanzführer in Riad und Experten wie Zeihan stimmen darin überein, dass eine zukunftsorientierte Strategie, die eine stabile Energieversorgung und geopolitische Stabilität berücksichtigt, für das weltweite Wirtschaftswachstum von entscheidender Bedeutung ist.

Germany 40: Zentrale technische Unterstützungen voraus

Der DAX steht im Moment angesichts des unsicheren Makroumfelds auf einem brüchigen Fundament. Ein Bruch der 100-Wochen-Linie bei rund 14.700 Punkten und der darunter liegenden Unterstützung würde die Börsenampel von Rot auf Tiefrot färben. Unter 14600 Punkten ist ein weiterer Rutsch in den Kursen zu erwarten, der weitere 800 Punkte tiefer reichen könnte. Andernfalls besteht im Moment Hoffnung zu einer Stabilisierung der Kurse.

Quelle: CMC Markets, 26.10.2023, 11:03 Uhr, Germany 40 Cash

Eine Bodenbildung ist derzeit nicht in Sicht. In den USA ist der US SPX 500 unter seine 200-Tage-Linie gerutscht. Das wird von weltweiten Investoren als technisches Warnsignal interpretiert.

Quelle: CMC Markets, 26.10.23, 11:04 Uhr, US SPX 500 Cash


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