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Oatly geht an die Börse – Die Wall Street wird vegan

Es reicht nicht mehr aus, dass Lebensmittel gut schmecken und gesund sind. Immer mehr Menschen wollen sichergehen, dass ihr Ketchup, ihre Kekse oder ihre Nudeln möglichst nachhaltig und klimaneutral hergestellt werden. Milchersatzprodukte aus Sojabohnen, Cashewnüssen, Mandeln, Haselnüssen oder auch Hafer haben sich als Reaktion auf diesen Trend zu einer ernsthaften Produktklasse entwickelt. Hafermilch ist Teil eines größeren Trends zu Lebensmitteln, die tierische Produkte imitieren. Sogenannte Food-Tech-Unternehmen wie Beyond Meat oder auch der neue Börsenaspirant aus Schweden, Oatly, genießen eine hohe Aufmerksamkeit, auch weil die Weltbevölkerung stetig wächst.

Börsengang mit Glamour

Es ist ein Börsengang mit einem gewissen Glamour. Showgrößen, chinesische Investoren und Private Equity sorgen für die gewisse Würze beim heutigen Listing an der Wall Street. Die Oatly-Aktien kosten 17 Dollar, damit liegt der Preis am oberen Ende der Erwartungen. Dies ist in turbulenten und volatilen Börsenzeiten durchaus ein positives Signal für das Unternehmen. Denn der Aktienmarkt ist aufgrund von Inflationsängsten hochnervös. Gerade Technologiewerte an der Nasdaq stehen heftig unter Druck. Knapp 1,5 Milliarden wollen die Schweden mit dem IPO einnehmen, das Unternehmen wäre dann zehn Milliarden US-Dollar wert.

Licht und Schatten namhafter Investoren

Einst ein Nischenmarkt, ist alternative Milch inzwischen so verbreitet wie Fußball. Produkte von Oatly finden sich mittlerweile in jedem Supermarkt und die Firma hat sich eine äußerst starke Marke mit kernigen Botschaften aufgebaut. Das Image profitiert dabei von einer Reihe prominenter Investoren darunter Oprah Winfrey, Natalie Portman, Jay-Zs Firma Roc Nation und Howard Schultz, der ehemalige Chef von Starbucks. Hauptaktionär ist eine Partnerschaft zwischen einem Unternehmen im Besitz der chinesischen Regierung und Verlinvest, einer belgischen Firma, die einen Teil des Vermögens der Familien investiert, die das Bierimperium von Anheuser-Busch InBev kontrollieren. Blackstone besitzt ebenfalls knapp als acht Prozent an Oatly. Das Interesse von namhaften Investoren ist zwar einerseits eine Bestätigung dafür, dass veganes Essen inzwischen zum Mainstream geworden ist. Es ist aber gleichzeitig auch ein Risiko, da vom Unternehmen ein gewisses Anti-Establishment-Image aufgebaut wurde. So sah sich Oatly auch mit einer kleinen Revolte seiner Fans konfrontiert, nachdem Blackstone im vergangenen Jahr 200 Millionen Dollar in Oatly investierte.

Als Newcomer gute Chancen gegen die Konkurrenz

Um die hohe Bewertung zu rechtfertigen, muss Oatly die Investoren davon überzeugen, dass es seinen Markt dominieren kann, in dem bereits jede Menge Konkurrenz lauert. Denn große Lebensmittelkonzerne beginnen ebenfalls, mit gewaltigen Ressourcen einen Fuß in den Markt zu bekommen. Nestlé hat diesen Monat seine eigene Milchalternative namens Wunda vorgestellt, die aus Erbsen hergestellt wird. Außerdem haben die Schweizer bereits milchfreie Versionen von Nesquik-Getränken und Häagen-Dazs-Eiscreme im Sortiment und verkaufen unter der Marke Starbucks Kaffeeweißer aus einer Mischung von Hafer- und Mandelmilch. Nestlé arbeitet mit Hochdruck an der Entwicklung von Ersatzprodukten für fast alle Arten von tierischen Produkten. Der starke Wettbewerb in diesem Segment dürfte auch in Zukunft anhalten. Oatly könnte allerdings aufgrund seiner Größe und Innovationsfreude einen Vorteil gegenüber den großen Lebensmittelherstellern haben. Denn diese haben es auch schwerer als Newcomer, die Verbraucher davon zu überzeugen, dass sie es mit der Rettung des Planeten ernst meinen – ein wichtiges Verkaufsargument von Oatly.


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