Einsatz von Hebeln beim Forex-Trading

Trading mit Hebel ist eine Technik, die es Händlern ermöglicht, Kapital zu "borgen", um mit einer relativ kleinen Einlage ein größers Volumen an einem bestimmten Markt zu handeln.

Es bietet Händlern die Möglichkeit, potenzielle Gewinne zu vervielfachen - ebenso wie die Verluste.

​Der Forex-Markt bietet besonders niedrige Marginsätze (und damit einen größtmöglichen Hebel), den Anleger erhalten können. Damit stellt es ein äußerst attraktives Angebot für Händler dar, die Trading mit Hebelwirkung betreiben möchten.

Wie funktioniert der Hebel?

Der Handel mit Hebel, auch als Handeln auf Margin bekannt, bedeutet, dass Sie einen Gewinn erzielen können, wenn sich der Markt zu Ihren Gunsten verändert. Sie können jedoch auch mehr als Ihre Einlage verlieren, falls sich der Markt zu Ihren Ungunsten bewegt. Das liegt daran, dass alle Gewinne und Verluste auf dem Gesamtwert des Trades basieren und nicht nur auf der Einlage.

Forex wird auf Margin gehandelt, wobei die Marginsätze bereits bei 0,20% beginnen. Ein Marginsatz von 0,20% kann auch als eine Hebelwirkung von 500:1 bezeichnet werden (der Hebel wird in der Regel in Verhältniszahlen ausgedrückt). Das bedeutet, Sie können eine Position über den 500-fachen Wert der für die Platzierung des Trades geforderten Einlage eröffnen.

Risikomanagement beim FX-Trading

So gern man Handel mit Hebel als eine Möglichkeit zur Gewinnsteigerung sehen möchte, darf man nicht außer Acht lassen, dass sich auch Risiko vervielfacht. Aus diesem Grund ist es für Forex-Händler, die mit Hebel arbeiten, besonders wichtig, über eine gute Risikomanagement-Strategie zu verfügen. In der Regel stellen Forex-Anbieter Risikomanagement-Funktionen wie beispielsweise Stop-Loss-Aufträge zur Verfügung, welche die Trader dabei unterstützen, mit ihrem Risiko effizienter umzugehen.

Stop-Loss-Aufträge

Ziel eines Stop-Loss-Auftrags ist es, Ihre Verluste bei ungünstigen Marktbedingungen zu begrenzen. Dabei legen Sie einen Kurs fest, bei dem ein Trade geschlossen werden soll, der sich zu Ihren Ungunsten entwickelt. Im Wesentlichen legen Sie fest, welchen Betrag Sie bei einem Trade bereit sind, zu riskieren.

Take-Profit-Aufträge

Ein Take-Profit-Auftrag funktioniert ähnlich wie ein Limit-Auftrag, insofern, als dass er immer zu einem von Ihnen festgelegten Zielkurs ausgeführt wird. Wenn der Markt für ein beliebiges Produkt zu einem günstigeren als Ihrem Zielkurs eröffnet, wird Ihr Auftrag zum besseren Kurs ausgeführt und etwaiges positives Slippage weitergegeben.

Trailing-Stop-Loss-Aufträge

Ein Trailing-Stop-Loss ist eine Kreuzung zwischen einem Stop-Loss- und einem Take-Profit-Auftrag. Er zielt darauf ab, Ihre Verluste zu begrenzen, wenn sich der Markt gegen Sie bewegt. Wenn sich der Markt jedoch zu Ihren Gunsten entwickelt, bewegt sich der Stop-Loss-Auftrag mit ihm, um Ihnen positive Kursbewegungen zu sichern.

Garantierte Stop-Loss-Aufträge

Ähnlich wie Stop-Loss-Aufträge funktionieren auch Garantierte Stop-Loss-Aufträge (GSLOs). Der Hauptunterschied besteht darin, dass bei einem GSLO eine garantierte Grenze für potenzielle Verluste bei einem bestimmten Trade gesetzt wird. Damit ist gewährleistet, dass Ihr Trade zu dem von Ihnen festgelegten Kurs geschlossen wird. Für diesen Vorteil wird eine Prämie erhoben, die bei der Ausführung Ihres Auftrags fällig wird. Diese Gebühr wird im Auftragsfenster angezeigt. Bei Nichtaktivierung garantierter Stop-Loss-Aufträge erstatten wir Ihnen 100% der Prämie.

Erfahren Sie mehr über Forex-Trading bei uns.

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