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Ölhandel mit WTI & Brent

Das als "schwarzes Gold" und "die Mutter aller Rohstoffe" bezeichnete Rohöl wird für die Herstellung von Kunststoffen, Erdöl, Kosmetika, Autos, Chemikalien und Arzneimitteln verwendet.

Bei so viel Nachfrage ist es wenig überraschend, dass das Öl als eine der Hauptursachen für moderne Kriege identifiziert wurde. Meistens wird Öl jedoch friedlich gehandelt.

Tatsächlich wurden 2016 auf dem Weltmarkt Raffinerie- und Rohöl im Wert von satten 1.374 Milliarden US-Dollar gehandelt, was es zum meistgehandelten Rohstoff macht.

Ölhandel mit WTI  Brent

Die wichtigsten Rohölsorten: WTI & Brent

Die Art des Rohöls hängt von der geographischen Lage des Ölfeldes und den Eigenschaften des Öls selbst ab. Während auf dem globalen Markt Hunderte von Rohölsorten gehandelt werden, dienen zwei primäre Rohölsorten als globale Bezugsgrößen für die Ölpreise: West Texas Intermediate (WTI) und Rohöl der Sorte Brent.

West Texas Intermediate (WTI)

Wie der Name schon sagt, wird WTI aus US-amerikanischen Ölfeldern vor allem in Texas, Louisiana und North Dakota bezogen. Aufgrund seiner geringen Dichte und seines geringen Schwefelgehalts wird es als "leichtes, süßes Rohöl" bezeichnet. Aufgrund dieser Eigenschaften ist es kostengünstiger in der Herstellung und leichter zu raffinieren als "schwere" oder "saure" Öle. WTI ist der wichtigste Maßstab für das in den USA verbrauchte Öl.

Brent Rohöl

Brent-Öl stammt aus 15 verschiedenen Ölfeldern in der Nordsee. Es wird auch als "leichtes und süßes" Öl bezeichnet, obwohl es nicht so "süß" oder "leicht" wie WTI ist. Bis zu zwei Drittel der weltweiten Ölkontraktgeschäfte werden auf Brent abgewickelt.

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Hauptproduzenten von Öl

Nach Ländern betrachtet, sind die Vereinigten Staaten sowohl der weltweit größte Produzent als auch der größte Verbraucher von Öl. Jeden Tag produzieren sie 17,87 Millionen Barrel Öl (18% der weltweiten Produktion) und verbrauchen 19,69 Millionen Barrel (20% des weltweiten Verbrauchs).

Bei der Produktion steht Saudi-Arabien mit 12,42 Millionen Barrel pro Tag (12%) an zweiter Stelle, gefolgt von Russland mit 11,40 Millionen Barrel (11%). Kanada, China und der Irak produzieren jeweils rund 5% des weltweiten Erdöls.

Auf der Verbrauchsseite der Gleichung folgt China den USA als größter Ölverbraucher – es verbraucht 12,79 Millionen Barrel/Tag (14%), während Indien mit 4,44 Millionen Barrel/Tag an dritter Stelle liegt.

Saudi Aramco ist der regierende globale Riese in Bezug auf die Produktion. Im Jahr 2018 war es das profitabelste Unternehmen der Welt, erwirtschaftete einen Reingewinn von 111,1 Milliarden US-Dollar und produzierte 13,6 Millionen Barrel/Tag.

Weitere Spitzenproduzenten im Jahr 2018 waren Sinopec (9,2 Milliarden US-Dollar Nettoeinkommen), China National Petroleum Corporation (7,4 Milliarden US-Dollar), Royal Dutch Shell (23,9 Milliarden US-Dollar) und ExxonMobil (20,8 Milliarden US-Dollar).

Welche Faktoren beeinflussen den Ölpreis?

Der Ölpreis ist sehr volatil und wird stark von Angebot, Nachfrage und Marktstimmung beeinflusst. Es gibt daher viele Faktoren, von denen wir Ihnen die wichtigsten hier vorstellen.

Wirtschaftliche Faktoren

  • Naturkatastrophen, Krieg und Streiks, die zu größeren Versorgungsunterbrechungen führen
  • Saisonale Nachfrage
  • Globales Wirtschaftswachstum und -Bedingungen
  • Bevölkerungswachstum
  • Handelsaktivitäten und -strategien
  • Bestandsmanagement und Änderungen in regionalen und globalen Versorgungsbilanzen
  • Versandverfügbarkeit und Frachtraten
  • Entwicklung alternativer Kraftstoffe, neue Ölfunde und technologischer Fortschritt

Politische Faktoren

Aufgrund seiner enormen wirtschaftlichen Bedeutung ist die Ressource Öl auch politisch umkämpft. Die ölproduzierenden Länder sowie Nationen mit strategischen Reserven versuchen, die Macht des Öls zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Die USA sind heute der größte Ölproduzent der Erde, noch vor Russland und Saudi-Arabien. Mit diesen beiden Ländern streitet man sich nun auch darum, wer die meisten Ölmengen künftig in die erdölhungrigen Schwellenländer liefern wird.

Ein Kollateralschaden dieses Streits ist das Ölkartell OPEC (Organisation erdölexportierender Länder, englisch Organization of the Petroleum Exporting Countries), das jahrzehntelang einen Mindestpreis für Öl verteidigte, indem es seit der Gründung 1960 die Fördermengen seiner Mitgliedsländer drosselte. Die OPEC musste angesichts der schnell wachsenden Marktanteile der Amerikaner um ihre Daseinsberechtigung fürchten. Die Überversorgung des Ölmarktes gipfelte darin, dass das Preiskartell die Festlegung des Ölpreises sogar zeitweise vollständig dem Markt überließ.
Verteidigte vor allem Saudi Arabien durch Fördermengensenkungen jahrzehntelang einen selbst festgelegten Mindestpreis im Ölmarkt, hatte sich das Kartell 2015 von dieser Aufgabe zurückgezogen. Das Resultat war ein Einbruch des Ölpreises auf knapp unter 26 Dollar pro Barrel.

Erst eine Vergrößerung der OPEC um Russland, Kasachstan und weitere Länder in den Folgejahren brachte die Zuversicht innerhalb des Kartells zurück. Doch die Macht der OPEC schwand mit dem Aufstieg der USA immer mehr. Je größer der Verband wurde, desto geringer war der Zusammenhalt und die Disziplin bei der Umsetzung der gemachten Mengenabsprachen.

Die Volatilität am Ölmarkt hat seitdem zugenommen. Was wir im Jahr 2020 sehen, ist, dass die weltweiten Ölmärkte sich viel mehr an der realen Nachfrage orientieren, als in der Vergangenheit. Damals waren die Ölmärkte durch künstliche Verknappungen des Angebots höher bewertet, als das fundamental vielleicht gerechtfertigt gewesen wäre.

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Traden mit Öl – aber welche Sorte?

Die Sorte WTI spiegelt vor allem das auf dem US-amerikanischen Binnenmarkt vorliegende Angebot wider, so dass WTI für das Trading der wöchentlichen Lagerdaten geeignet ist. Den Preis der Sorte Brent kann man begreifen als Weltmarktpreis für den Ölpreis. Wenn immer die OPEC ihre Politik unerwartet verändert oder auf der Welt etwas passiert, was das Öl beeinflusst, sollten Trader der Sorte Brent den Vorzug im Trading geben.

Zum Beispiel im September 2018, als WTI mit einem Preisabschlag zu Brent bewertet war, einfach dadurch, dass die US-Ölindustrie mehr Öl produziert, als über die Häfen exportiert oder durch Raffinerien in Mineralölprodukte umgewandelt werden konnte. Das Resultat waren günstige Ölpreise auf dem US-Markt und volle Lager.

Ihre Möglichkeiten, Öl zu handeln

Öl-Terminkontrakte und Optionen: Die direkteste Handelsmethode sind Ölterminkontrakte. Dies sind Vereinbarungen über den Kauf oder Verkauf von Öl zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu einem bestimmten Preis, oder Optionen, die den Händlern die Möglichkeit bieten, innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Öltermin- und Optionskontrakte werden vorwiegend an der New York Mercantile Exchange (NYMEX) und der Intercontinental Exchange (ICE) gehandelt, wo jeder Kontrakt aus 1000 Barrel besteht. 

Investieren mit Aktien & ETFs: Der Kauf von Aktien von Ölgesellschaften oder von börsengehandelten Öl-Fonds (Öl-ETFs) ist eine weitere Möglichkeit, sich am Ölhandel zu beteiligen.

Handel über CFDs: Die hohe Liquidität und Volatilität der Preise machen Öl zu einem guten Kandidaten für den Handel als CFD (Differenzkontrakt). CFDs erlauben den Händlern, gehebelte Positionen in einem Finanzinstrument zu kaufen oder zu verkaufen, wodurch sie den Preisbewegungen ausgesetzt sind, ohne den Basiswert physisch zu besitzen. Erfahren Sie mehr über CFDs und den Handel auf Margin. Um eine Hebelwirkung auf den Ölpreis zu erzielen, können Sie bei uns CFDs auf Brent und WTI Crude Oil, Aktien-Baskets und ETFs zum Thema Öl oder auch den CMC-eigenen Energieindex traden.

Überblick über den Öl-Markt

Es ist entscheidend, immer ein Auge auf die Entscheidungen und den Zusammenhalt innerhalb der OPEC zu werfen. Der von der OPEC herausgegebene „Monthly Oil Market Report“ sollte daher von allen beachtet werden, die sich ernsthaft mit dem Trading von WTI oder Brent auseinandersetzen wollen. Immerhin stehen die Aktionen des Kartells in direkter Konkurrenz zur amerikanischen Ölindustrie, die dem Markt wöchentlich Auskunft darüber gibt, wie viel produziert oder eingelagert wurde.

Achten Sie deshalb im Wirtschaftskalender von CMC Markets auf den wöchentlichen Statusbericht für Petroleum und darauf, ob die gemeldeten Werte stark von den Erwartungen abweichen. Das sind typische Events, die für Volatilität des Ölpreises sorgen.

Bestens informiert: mit unseren Push-Nachrichten und weiteren Ereignis-Alerts bleiben Sie auf dem Laufenden, wenn sich der Markt bewegt oder relevante Events anstehen. Passen Sie noch heute die Einstellungen in Ihrem Handelskonto an!

Öl ist der am aktivsten gehandelte Rohstoff auf dem Planeten und unterliegt erheblichen Preisschwankungen. Dies macht es zu einem potentiellen Markt für Menschen mit einem starken Risikoappetit, obwohl es nicht für jeden geeignet ist: Öl, Erdgas, Benzin und schwefelarmes Gasöl. Für mehr Informationen besuchen Sie unsere Rohstoff-Seite.

Fazit: Warum könnte sich ein Investment in Rohöl-CFDs lohnen?

Der positive Ausgang eines Investment-Szenarios für Rohöl hängt von verschiedenen möglichen Faktoren ab.

CMC Markets

Bullischer Blickwinkel

  • Der Aufschwung der Schwellenländer lässt den Bedarf nach Öl weiter wachsen.
  • Der Einbruch der Ölpreise nach dem Zusammenbruch des Ölkartells OPEC verhindert notwendige Investitionen in künftige Förderkapazitäten, was den Grundstein legen kann für zukünftige Preissteigerungen im Ölpreis.
CMC Markets

Bärischer Blickwinkel

  • Die Umstellung auf nicht-fossile Energieträger und Antriebsarten kann die Nachfrage nach Erdöl einbrechen lassen.
  • Der Wegfall eines Mindestpreises für Öl durch die OPEC kann die Stabilität von Ölunternehmen gefährden.

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Wie Sie mit CMC Markets Öl-CFDs traden können

Der Einstieg in den Ölhandel mit CMC Markets besteht aus nur wenigen Schritten:

  • Eröffnen Sie ein CFD-Handelskonto. Mit CMC Markets können Sie ein Live-Konto einrichten, um die Veränderung des Ölpreises zu traden.
  • Recherchieren Sie, wann der beste Zeitpunkt für eine Investition in Öl entsprechend Ihrer Handelsstrategie ist.
  • Entscheiden Sie, ob Sie kaufen oder verkaufen möchten. Bestimmen Sie die Ein- und Ausstiegspunkte. Gehen Sie long und "kaufen", wenn Sie glauben, dass der Preis des Instruments steigen wird, oder gehen Sie short und "verkaufen", wenn Sie glauben, dass der Preis sinken wird.
  • Managen Sie Ihr Risiko. Vergewissern Sie sich vor dem Trade, dass Sie die Risikomanagement-Maßnahmen als Teil Ihrer Strategie befolgt haben.
  • Bestimmen Sie die Größe Ihrer Position und eröffnen Sie den Trade. Wenden Sie alle gebotenen Risikomanagement-Orders an, wie z.B. Stop-Loss und Take-Profit, und bestätigen Sie Ihren Trade.
  • Beobachten Sie Ihre Position und schließen Sie Ihren Trade. Halten Sie Ihren Handelsplan ein und schließen Sie, wenn der Zielkurs oder ein anderer Ausstiegspunkt erreicht ist.

Öl Analysen und Charts

Aktuelle Analysen und Hintergründe zum Öl-Trading finden Sie in unserem Nachrichten-Bereich. Dort beleuchten unsere Analysten regelmäßig den Ölmarkt.


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OBEN
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 79% der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.