Risikomanagement beim Trading

Langfristig angelegter Handel bringt zwangsläufig Verluste mit sich, und kein Trader kann auf lange Sicht 100% Gewinne einfahren. In diesem Leitfaden erörtern wir, warum Risikomanagement für Ihre Trading-Strategie wichtig ist und präsentieren Ihnen einige Aspekte, die Sie bei der Planung Ihrer CFD-Trading-Strategie berücksichtigen sollten.

Das richtige Gleichgewicht finden

Um als Trader erfolgreich zu sein, muss ein sinnvolles Verhältnis zwischen dem Umfang Ihres potenziellen Verlusts und dem eigentlichen Gewinnpotenzial jeder neuen Position bestehen. Ohne eine disziplinierte Haltung zu Risiko und Rendite kann ein Anleger leicht den Fehler begehen, an einer Verlustposition zu lange festzuhalten. Es ist nicht empfehlenswert, auf eine Trendwende zu hoffen und schließlich die Position mit einem großen Verlust zu schließen, wenn Ihr ursprüngliches Ziel darin lag, in wenigen Stunden geringe Gewinne zu erzielen.

Langfristige Gewinnmitnahmen beim Trading lassen sich erzielen durch das richtige Mischungsverhältnis aus:

  • der Anzahl von gewinnbringenden Trades, die Sie der Anzahl von Verlustgeschäften gegenüberstellen, und
  • dem Durchschnittswert der Gewinne für jeden Handel im Vergleich zum Durchschnittswert der Verluste.

Ganz wichtig ist die Kombination dieser Verhältnisse und der Zusammenhang von Risiko und Chance. Viele erfolgreiche Trader führen effektiv mehr Verlust- als Gewinn-Trades durch. Sie verdienen jedoch daran, weil die Verlusthöhe durchschnittlich weit unter dem mittleren Gewinnwert liegt. Andere verzeichnen im Vergleich zu den Verlusten einen moderaten durchschnittlichen Gewinn, verfügen jedoch prozentual über eine relativ hohe Anzahl an profitablen Positionen.

Die Bedeutung des Risikomanagements

Erfahrene Trader wissen, dass selbst über viele Jahre erfolgreiche Strategien für kurz- oder mittelfristige Risiken anfällig sein können. Dazu zählen:

  • Bedeutende Verlustserien
  • Gelegentliche große Verluste, bei denen Kurslücken durch Stop-Loss-Levels entstehen, beispielsweise aufgrund einer bedeutenden Nachrichtenmeldung
  • Änderungen der Marktbedingungen, weshalb Sie keine Gewissheit mehr haben, dass eine Strategie, die in der Vergangenheit erfolgreich war, sich auch in Zukunft bewähren wird.

Ohne entsprechendes Risikomanagement führen solche Ereignisse möglicherweise zu:

  • Verlust Ihrer gesamten Einlage oder Ihres sonstigen Kapitals
  • Verlusten, die im Verhältnis zu Ihrer Position insgesamt zu hoch sind
  • ​Schließung (Glattstellung) Ihrer Positionen zu einem ungünstigen Zeitpunkt, wenn Sie nicht liquide genug sind, um die Margin zu decken
  • Dem Zwang eines langfristigen, profitablen Handels, um sich von Ihren Verlusten zu erholen und Ihr Guthaben wieder auf die ursprüngliche Höhe anzuheben. 
Loss takenGain necessary
10%11%
15%17%
25%33%
30%42%
50%100%
75%300%
90%900%

Natürlich besteht immer noch die Möglichkeit, dass die oben beschriebenen Szenarien auftauchen, selbst wenn Sie die geeigneten Risikomanagement-Strategien eingesetzt haben. Bei einem Verlust von über 30 % Ihres Handelskontowertes müssen Sie sich eventuell in erster Linie damit befassen, Ihre Ausfälle zu kompensieren. Einige Trader gehen nach umfangreichen Verlusten sogar noch größere Risiken ein, was ihre Lage noch verschlimmern kann.

Um auf lange Sicht von einer Gewinnstrategie zu profitieren, müssen Sie einschätzen können, wann diese Strategie falsch ist. Ist das Risikomanagement nicht ausreichend, können Sie im Fall ungünstiger Markttrends oder bei einer kurzfristigen Verlustreihe zur Schließung Ihrer Positionen gezwungen sein. Sie können als Trader das Risiko nicht umgehen, müssen Ihr Kapital aber schützen, um Gewinne zu erzeugen.

Bei einer Handelsstrategie mit Risikomanagement wird berücksichtigt, dass Sie Risiken eingehen, diese aber kurzfristig begrenzen müssen, um längerfristige Chancen zu maximieren. Einer der häufigsten Gründe für Verluste ist mangelndes Risikomanagement.

Trading auf Margin ist ein zweischneidiges Schwert

Trading auf Margin ist ein zweischneidiges Schwert, insofern, als dass sich potenzielle Verluste genauso vervielfachen wie potenzielle Gewinne. Es ist daher umso wichtiger, dass Sie Ihre Position begrenzen, um sich vor negativen Markttrends oder unerwartet hohen Verlusten zu schützen.

Die Regeln für ein gutes Risikomanagement können kurz- bis mittelfristige Gewinne zuweilen einschränken. Die Versuchung, ein umsichtiges Risikomanagement aufzugeben, ist nach einer Erfolgsperiode oft am größten, und selbst ein einziger großer Trade unter diesen Umständen kann leicht dazu führen, dass Sie alle Ihre gerade hart erkämpften Gewinne oder noch mehr wieder verlieren. Recht häufig erleben Trader zahlreiche erfolgreiche Trades mit kleineren Positionen, gefolgt von den unvermeidlichen Verlusten, die gerade dann auftauchen, wenn man beschlossen hat, größere Positionen zu eröffnen.

Eine konsistente, kontrollierte Herangehensweise beim Trading hat auf lange Sicht mehr Aussicht auf Erfolg. Ein progressiver Aufbau Ihres Portfolios, indem Sie Ihre Gewinne im Portfolio belassen und Ihre Positionen umsichtig entsprechend dem Kapitalzuwachs erhöhen, ist möglicherweise gewinnbringender als kurzfristiges Overtrading.

Ein gutes Risikomanagement kann Ihre Handelsentscheidungen zudem qualitativ verbessern, da Ihnen so die Psychologie des Marktes bewusster wird. In einen Kreislauf von Selbstüberschätzung gefolgt von übertriebener Vorsicht zu geraten, ist ein häufiges Problem für Trader. Trading ohne Risikomanagement macht dieses Problem wahrscheinlicher. 

Risikomanagement beinhaltet die Begrenzung Ihrer Positionen. Auf diese Weise verfügen Sie über die erforderlichen Mittel, um Ihren Gesamtverlust im Falle einer großen Marktbewegung oder einer Verlustserie tragen zu können. Zudem sollte Ihnen auf diesem Weg weiter ausreichend Handelskapital zur Verfügung stehen, um die Verluste durch erfolgreichen Handel innerhalb einer angemessenen Frist auszugleichen.

Regeln für das Risikomanagement

Zu wissen, dass Ihre Tradingaktivität durch ein effektives Risikomanagement abgesichert ist, kann hilfreich sein, um den Kreislauf von Euphorie und Angst sowie die damit verbundenen ungünstigen Entscheidungen zu vermeiden. Ein gutes Risikomanagement ermöglicht Ihnen einen objektiven Blick auf die Märkte. Somit können Sie den Markttrends in der Gewissheit folgen, dass Sie zur Begrenzung von hohen Verlusten angemessene Schritte unternommen haben.

Begrenzen Sie Ihr Kapital

Zunächst müssen Sie den gewünschten Kapitaleinsatz für Ihre Tradingaktivität festlegen.

Viele Marktteilnehmer sind gleichzeitig Investoren und Trader. Sie können zum Beispiel langfristige Vermögenswerte wie Aktien oder Immobilien halten. Trading bezieht sich in der Regel auf den Kauf und Verkauf, um von relativ kurzfristigen Preisänderungen zu profitieren. Investieren beinhaltet dagegen das Halten von Finanzprodukten, um auf relativ lange Sicht Einkommen und Kapitalzuwachs zu erzielen. Es kann sich als positiv erweisen, Ihr Investment und Ihre Tradingaktivitäten separat zu planen, zu finanzieren und zu betreiben, da jede Tätigkeit verschiedene Ansätze hinsichtlich Strategie und Risikomanagement beinhaltet.

Zu den Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten, zählen u.a.:

  • Ihre finanzielle Situation insgesamt und Ihre Bedürfnisse
  • Ihre Trading-Zielsetzung
  • Ihre Risikotoleranz
  • Ihre bisherigen Erfahrungen als Anleger oder Trader

Vermögenssicherung sollte ein wichtiger Aspekt sein. Sie sollten Ihr Kapital möglichst auf einen Betrag begrenzen, dessen Verlust Sie sich leisten können, wenn die Kurse sich gegen Sie bewegen. Wie bereits erläutert, kann dieser Ansatz den zusätzlichen Vorteil haben, dass Sie beim Trading nicht zu sehr Druck stehen und so klarere Entscheidungen treffen können.

Führen Sie Ihren eigenen Stresstest durch

Eine hilfreiche Technik bei der Entscheidung über Kapitaleinsatz und Risikoumfang beim Handel ist die Durchführung Ihres eigenen Stresstests. Berechnen Sie den potenziellen Verlust im Fall einer großen Marktbewegung oder Verlustreihe für einen Zeitpunkt, an dem Ihre Position am größten ist.

Denken Sie dabei daran, dass Sie möglicherweise mehr als Ihre Ersteinzahlung verlieren können. Entscheiden Sie, ob Sie sich das leisten und emotional damit umgehen könnten. Begrenzen Sie Ihre Position auf einen Umfang, den Sie unter diesen Umständen tragen können. Zudem sollten Sie sicherstellen, dass Ihnen die Barmittel zur Verfügung stehen, um Ihre geplanten Handelsaktivitäten zu unterstützen. Selbst wenn Sie das eingegangene Gesamtrisiko als vertretbar einschätzen, sollten Sie sich davon überzeugen, dass Ihr Handelskonto die erforderlichen Mittel aufweist oder diese kurzfristig verfügbar sind, um Ihr Trading jederzeit stützen zu können.

Für Einsteiger kann es sich als hilfreich erweisen, zunächst mit kleineren Beträgen zu beginnen und die Aufstockung Ihrer Handelsaktivitäten zu planen, sobald Sie Erfahrung gesammelt und mehrere Erfolge erzielt haben.

Verwenden Sie stets einen Stop-Loss-Auftrag

Erfolgreiches Trading beinhaltet den Ausgleich von Risiko und Chance. Erfolgreiche Trader berechnen immer den Wert, bei dem sie eine verlustbringende Position abstoßen, bevor sie diese eingehen.

Unsere Handelsplattform wurde speziell entwickelt, um Sie mit einem Chance-Risiko-Ansatz beim Trading zu unterstützen. Sie können einen Stop-Loss-Auftrag oder einen garantierten Stop-Loss-Auftrag setzen, wenn Sie eine neue Position eröffnen. Stop-Loss-Aufträge werden eingesetzt, um Positionen bei ungünstigen Kursbewegungen zu schließen.

Ein Verkauf-Stop-Auftrag wird verwendet, wenn Sie eine Kaufposition eröffnen und Sie eine Long-Position auf dem Markt halten wollen. Ein Verkauf-Stop-Auftrag kann nur auf einen Wert festgelegt werden, der unter dem aktuellen Marktpreis liegt. Wenn der Marktpreis auf den von Ihnen festgelegten Stop-Kurs fällt, wird der Auftrag zu einem Markt-Auftrag, der zum nächsten verfügbaren Preis verkaufen soll.

Stop-Aufträge werden oft als Stop-Loss-Aufträge bezeichnet. Sie können jedoch auch für Gewinnmitnahmen eingesetzt werden. Zum Beispiel ist es allgemein üblich, Ihren Stop-Loss-Verkauf strategisch nach oben zu verschieben, wenn der Markt positiv tendiert. Auf der NextGeneration-Handelsplattform kann dies bequem durch die Nutzung des Trailing-Stop-Loss-Auftrags durchgeführt werden. Ein Kauf-Stop-Loss wird verwendet, wenn Sie eine Verkaufsposition eröffnet haben und eine Short-Position auf dem Markt halten. Ein Kauf-Stop-Auftrag kann nur über dem aktuellen Marktpreis platziert werden. Wenn der Marktpreis auf den von Ihnen festgelegten Stop-Kurs steigt, wird der Auftrag zu einem Markt-Auftrag, der zum nächsten verfügbaren Preis kaufen soll.

Slippage

Es ist wichtig zu wissen, dass Stops zu einem schlechteren Kurs als der in dem Auftrag festgelegte Wert realisiert werden können. Jede Differenz zwischen dem Ausführungskurs und dem Stop-Level wird als Slippage bezeichnet. Slippage-Risiko bedeutet, dass ein Stop-Loss-Auftrag nicht garantieren kann, dass Ihr Verlust auf einen bestimmten Betrag begrenzt sein wird. Darüber hinaus bieten wir auch garantierte Stop-Loss-Aufträge an, die eine wirksame Möglichkeit sind, um Ihre Trades gegen Slippage oder Gapping in Zeiten hoher Volatilität zu schützen. Erfahren Sie mehr über unsere Palette an Auftragsarten und deren Ausführung.

Wie entsteht Slippage?

Ein häufiger Grund für Slippage sind Kurslücken als Reaktion auf ein wichtiges aktuelles Ereignis. Zum Beispiel können Sie einen Stop-Loss bei EUR 10,00 auf CFDs des Unternehmens XYZ platzieren, wenn sie bei EUR 10,50 gehandelt werden. Wenn das Unternehmen XYZ rückläufige Gewinne ankündigt und der Kurs auf EUR 9,50 vor dem erneuten Handel fällt, wird Ihr Stop-Loss-Auftrag ausgelöst, da der Kurs unter EUR 10,00 gefallen ist. Der Auftrag verwandelt sich dann in einen Markt-Auftrag und wird zum nächsten verfügbaren Kurs verkauft. Wenn der erste Kurs, zu dem Ihr Volumen ausgeführt werden kann, EUR 9,48 beträgt, würde Ihr Verkauf-Auftrag zu diesem Kurs ausgeführt. In diesem Fall hätten Sie ein Slippage von EUR 0,52 pro CFD.

Slippage kommt besonders häufig bei Aktien vor, weil die Märkte über Nacht schließen. Bei Aktien ist es keinesfalls ungewöhnlich, dass sie etwas höher oder tiefer als zum Vortageskurs zu eröffnen, wodurch es leicht zu Slippage bei Stop-Loss/Stop-Entry-Aufträgen kommt. Slippage kann auch dort auftreten, wo nicht genug Volumen vorhanden ist, um Ihren Stop-Auftrag zum festgelegten Preis zu realisieren.

Auch wenn Stop-Loss-Aufträge manchmal Slippage unterliegen können, sind sie ein wichtiges Werkzeug für Ihr Risikomanagement. Ein gutes Risikomanagement besteht darin, einen Stop-Loss-Auftrag für jede Position zu platzieren, die Sie eröffnen. Dabei platzieren Sie den Stop-Loss-Auftrag am besten zusammen mit der Eröffnung der Position.

Vorteile durch die Verwendung von Stop-Loss-Aufträgen

  • Sie steuern Ihr Risiko und reduzieren die Möglichkeit, unerwartet hohe Verluste zu erleiden, die Sie ohne einen platzierten Stop-Loss-Auftrag treffen können
  • Sie verwenden einen disziplinierten Ansatz zum Trading. Durch die Platzierung eines Stop-Loss-Auftrages erwägen Sie vor dem Einstieg in den Trade, bei welchem Wert Verluste zu begrenzen sind. Auf diese Weise wird auch die Versuchung eingeschränkt, Verluste zu „machen” und zu hoffen, diese ausgleichen zu können
  • Sie werden dabei unterstützt, Chance und Risiko zu bewerten
  • Sie können den Gewinn oder Verlust, den Sie bei jedem Trade realisiert haben, gegen den ursprünglichen potenziellen Verlust messen. Der potenzielle Verlust war das in Kauf genommene Risiko bei Einstieg in die Position und ist somit die Differenz zwischen Ihrem Einstiegskurs und dem ursprünglichen Stop-Kurs
  • Sie können entscheiden, in einige Trades nicht einzusteigen, wenn das Gewinnpotenzial im Vergleich zum Anfangsrisiko zu gering ist.
  • Sie werden beim Zeitmanagement unterstützt. Stop-Loss- Aufträge werden automatisch ausgelöst, d. h. Sie müssen nicht im Handelskonto angemeldet sein, um Ihre Positionen zu überwachen
CMC Markets

Beim obigen Index-Chart Australia 200 befindet sich der gleitende Mittelwert auf der gleichen Höhe wie der vorherige Widerstand, der jetzt einen potenziellen Unterstützungslevel bildet.

Verwenden Sie Positionsgrößenbestimmung mit festem Prozentsatz

Ein wichtiges Element Ihrer "Trading Edge" ist die Erarbeitung einer Strategie, wo Stop-Loss-Aufträge zu setzen sind. Ein häufig verwendeter Ansatz besteht darin, Stop-Loss-Aufträge an die erste Stelle zu setzen, an der die von Ihnen verfolgte Strategie sich als unwirksam erwiesen hat.

Positionsgrößenbestimmung mit festem Prozentsatz beinhaltet die Berechnung der Positionsgröße bei jedem neuen Trade, sodass der Verlust beim anfänglichen Stop-Loss-Level einem festen Prozentsatz, beispielsweise 1% oder 2%, des Kapitals auf Ihrem Handelskonto entspricht.

CMC Markets

So könnte beispielsweise ein Trader mit einem Saldo von USD 10.000 auf seinem Handelskonto die Größe jeder neuen Position so festlegen, dass der Verlust beim anfänglichen Stop-Loss-Auftrag nicht mehr als 2% seines Kapitals, d.h. USD 200 ausmacht.

Unsere Handelsplattform berechnet den potenziellen geschätzten Verlust, wenn der Kurs unter das Stop-Level fällt, das Sie gesetzt haben.

Positionsgrößenbestimmung mit festem Prozentsatz bietet viele Vorteile:

  • Es ist eine logische Methode der Positionsgrößenbestimmung in Bezug auf Risiken.
  • Ihre Positionen werden automatisch kleiner, wenn Sie Verluste erleiden, was zum Erhalt Ihres Trading-Kapitals beiträgt. Sie vermeidet ungleichmäßige Positionsgrößen und das Risiko, dass Sie bei Verlusten große Positionen, bei Gewinnen aber nur kleine Positionen halten.
  • Sie bietet ein Verfahren der schrittweisen Erhöhung Ihrer Positionsgröße, wenn Sie Gewinne einfahren. Dies kann dazu beitragen, dass Ihr Kapital stetig anwächst, während die gleichen prozentualen Risikostufen beibehalten werden.

Bei der Einstellung des Prozentanteils Ihrer Positionsgröße sollten Sie unter anderem berücksichtigen, wie viel von Ihrem Trading-Kapital Sie nach einer langen Verlustserie bereit wären, zu verlieren. Bei 1% würden Sie nach 14 aufeinander folgenden Verlusten 13% Ihres Kapitals verlieren. Bei 2% würden Sie nach 14 aufeinander folgenden Verlusten 25% Ihres Kapitals verlieren.

Wie sich die Einstellung verschiedener Prozentanteile der Positionsgröße auf Ihr Kapital auswirken kann

CMC Markets

Setzen Sie eine Obergrenze für die Anzahl oder die Größe der Positionen, die Sie gleichzeitig geöffnet haben

Diese Regel verfolgt das Ziel, Ihr Kapital zu schützen, wenn Sie bei einem einzigen negativen Markt-Ereignis offene Positionen haben.

Zum Beispiel kann ein Händler mit Positionsgröße mit festem Prozentsatz von 1,5% sich selbst zur Regel machen, nicht mehr als 10 oder vielleicht 15 offene Positionen zu einem gegebenen Zeitpunkt zu halten. Vorausgesetzt, dass kein Slippage auftritt, bedeutet dies, dass sein Verlust nicht mehr als 15% oder 22,5% des Kapitals betragen würde, wenn er auf allen Positionen verloren hätte. Sie haben es in der Hand, das Limit zu setzen, das Sie für Ihre Umstände und Ihr Trading für angemessen halten.

Wie erwähnt, können Positionen auf Aktien-CFDs möglicherweise anfälliger als andere Märkte für Gapping durch Stop-Loss-Levels sein, weil sie über Nacht schließen. Um dieses Risiko zu steuern, kann es sich auszahlen, sich selbst eine Obergrenze für den Gesamtwert der gleichzeitig gehaltenen Netto-Long- oder -Short-Positionen von Aktien-CFDs zu setzen.

Ein Beispiel: Wenn Sie den Gesamtwert der Netto-Long-Aktien CFD-Positionen auf 300% Ihres Handelskontowerts begrenzen, würde ein Rückgang über Nacht von 7% auf allen Positionen für Sie den Verlust auf 21% Ihres Handelskontowerts beschränken. Ein Limit von 200% bedeutet, dass Sie 20% Ihres Kapitals verlieren, wenn alle Positionen über Nacht um 10% fallen.

Setzen Sie eine Obergrenze für die Anzahl der Positionen, die Sie in verwandten Instrumenten geöffnet haben

Diversifizierung bzw. Streuung ist für Trader als auch Investoren gleichermaßen wichtig. Es ist wichtig, nicht alles auf eine Karte zu setzen.

Sie können in Betracht ziehen, nicht mehr als zwei Netto-Long- oder -Short-Positionen in verwandten Instrumenten zu halten. Netto-Long bezieht sich auf die Differenz zwischen Ihren gesamten Long- und gesamten Short-Positionen. Beispiel: Sechs Long- und vier Short-Positionen bedeuten, dass Sie zwei Netto-Long-Positionen halten.

Als verwandte Instrumente gelten beispielsweise:

  • Devisen bzw. Währungspaare, bei denen eine Währung gleich bleibt, zum Beispiel EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY, USD/CHF, AUD/USD.
  • Anteile an einer einzelnen Branche und an der gleichen Börse notiert, zum Beispiel Aktien in deutschen Banken.
  • Verwandte Rohstoffe, zum Beispiel Weizen, Mais und Sojabohnen.

Setzen Sie eine Obergrenze für die Gesamtverluste aus einer Einzelstrategie

Trader setzen häufig verschiedene Trading-Strategien ein. Es lohnt sich, eine der Trading-Strategien nicht weiter zu verfolgen, wenn sie einen zu hohen Kapitalverlust eingebracht hat.

Ein sinnvoller Ansatz kann darin bestehen, kleinere Grenzwerte für neue Strategien zu setzen, aber großzügiger zu sein mit einer bewährten Strategie, die Sie erfolgreich über einen längeren Zeitraum verfolgt haben und mit deren Risikoverlauf Sie vertraut sind, einschließlich der zu erwartenden Anzahl von aufeinander folgenden Verlusten und Stop-Loss-Slippage.

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CFDs unterliegen Kursschwankungen. Ihr Verlustrisiko ist unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Knock-Outs, Binaries und Countdowns unterliegen ebenfalls einem Risiko, da Sie Ihre gesamte Einlage verlieren können. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen.