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Divergenz Trading

Divergenzen werden in der technischen Analyse genutzt, um Prognosen über kommende Kursbewegungen zu treffen. Kurz erklärt, vergleicht man hierbei stets die Kursentwicklung eines Marktes mit der Entwicklung eines Indikators.

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Technische Analyse mit Divergenzen

Eine Divergenz im Trading tritt auf, wenn sich der Basiswert und der Indikator aufgrund verschiedener Faktoren unterschiedlich entwickeln. Durch das Erkennen einer Divergenz kann ein Trader ein Signal für eine bevorstehende Trendwende des Basiswertes erhalten. Divergenzen können in verschiedenen Zeiträumen entstehen und sind in allen Märkten und bei allen Vermögenswerten zu finden.

Arten von Divergenzen im Trading

Im Trading gibt es verschiedene Arten von Divergenzen, die unterschiedliche Bedeutungen haben und somit auch unterschiedliche Handlungsanweisungen für Trader liefern können.

  • Eine bullische Divergenz tritt auf, wenn der Preis eines Vermögenswertes noch weiter fällt, während der zugehörige Indikator höhere Tiefs aufweist. Dies gibt ein bullisches Signal, da der Indikator anzeigt, dass die Verkäufe abschwächen und ein Aufwärtstrend bevorstehen könnte.

  • Die bärische Divergenz ist das Gegenteil der bullischen Divergenz - hier sinkt der Preis eines Vermögenswertes, während der zugehörige Indikator höhere Hochs aufweist. Dies ist ein bärisches Signal, da der Indikator anzeigt, dass es trotz des Preisanstiegs eine Schwächung geben und ein Abwärtstrend bevorstehen könnte.

  • Die klassische Divergenz wird in drei Arten unterteilt:
    Typ A: Hier sinkt der Preis des Vermögenswertes und der zugehörige Indikator beginnt zu steigen. Dieser Typ deutet darauf hin, dass der Vermögenswert überverkauft ist und ein Aufwärtstrend bevorstehen könnte.
    Typ B: Hier steigt der Preis des Vermögenswertes und der zugehörige Indikator fällt. Dieser Typ deutet darauf hin, dass der Vermögenswert überkauft ist und ein Abwärtstrend bevorstehen könnte.
    Typ C: Hier sinkt der Preis des Vermögenswertes und der zugehörige Indikator fällt auch, jedoch auf einem höheren Niveau als zuvor. Dies deutet darauf hin, dass der Preisverfall bald gestoppt sein könnte und ein Aufwärtstrend bevorstehen könnte.

  • Zuletzt gibt es noch die versteckte Divergenz, auch bekannt als divergente Konvergenz. Hierbei bewegt sich der Preis in die gleiche Richtung wie der zugehörige Indikator, jedoch nicht in demselben Tempo. Dies kann darauf hinweisen, dass sich bald ein Trendwechsel vollziehen wird.

Indikatoren von Divergenzen

Für die Nutzung von Divergenzen als Signalgeber eignen sich vor allem Indikatoren wie der Relative Strength Index (RSI), der Moving Average Convergence Divergence (MACD) oder der Stochastic Oscillator. Diese Indikatoren basieren auf der Preisbewegung des Basiswertes und geben durch ihre Entwicklung und Interpretation die Möglichkeit für die Erkennung von Divergenzen und damit für die Ausnutzung von Trading-Signalen.

Divergenz mit RSI

Der Relative Strength Index (RSI) ist ein sehr beliebter Indikator bei der Erkennung von Divergenzen im Trading. Der RSI misst die Stärke eines Vermögenswertes anhand seiner vergangenen Preisentwicklung und berechnet auf dieser Basis einen Indexwert zwischen 0 und 100. Ein RSI-Wert über 70 signalisiert einen überkauften Zustand, während ein Wert unter 30 auf Überverkauf hinweist.

Durch die Kombination des RSI mit der Suche nach Divergenzen können Trader ein sehr effektives Handelsinstrument erhalten. Eine bullische Divergenz am RSI würde bedeuten, dass der Kurs des Vermögenswertes weiter fällt, der RSI jedoch bereits höhere Tiefs erreicht hat. Hieraus lässt sich schließen, dass es zu einem Trendwechsel kommen könnte und ein Aufwärtstrend bevorstehen könnte. Eine bärische Divergenz am RSI hingegen deutet darauf hin, dass der Kurs des Vermögenswertes trotz eines Anstiegs des RSI-Werts weiter fällt. Dies würde einen bevorstehenden Abwärtstrend signalisieren.

Allerdings gibt es auch Situationen, in denen der RSI falsche Signale liefert. Zum Beispiel kann es vorkommen, dass der RSI für einen längeren Zeitraum in einem überkauften oder überverkauften Zustand verharrt, ohne dass es zu einer Trendwende kommt. In solchen Fällen sollten Trader zusätzliche Faktoren wie Marktsentiment und Fundamentaldaten berücksichtigen, um ihre Handelsentscheidungen zu treffen.

Divergenz mit MACD

Ein weiterer beliebter Indikator zur Erkennung von Divergenzen ist der Moving Average Convergence Divergence (MACD). Der MACD wird berechnet, indem man zwei exponentielle gleitende Durchschnitte (EMA) von verschiedenen Perioden miteinander vergleicht. Die Standardwerte sind 12 und 26, aber diese können je nach Bedarf angepasst werden. Der Vergleich der beiden EMAs gibt Aufschluss über die Dynamik des Trends und den Moment der Preisbewegung.

Neben der bullischen und bärischen Divergenz kann der MACD-Indikator auch als eine Art Kreuzungslinie verwendet werden. Wenn der MACD über die Signallinie kreuzt, wird ein Kaufsignal generiert. Und falls er darunter fällt, generiert dies ein Verkaufssignal. Wenn die MACD-Linie die Signallinie quert, ist dies ein Hinweis auf ein bevorstehendes Trendumkehrsignal.

Wie beim RSI sollten Trader jedoch nicht zu voreilig sein, wenn sie Handelsentscheidungen aufgrund des MACD-Indikators treffen. Es ist ratsam, zusätzliche Analysewerkzeuge wie Chartmuster, Unterstützungs- und Widerstandslevel sowie Fundamentalanalyse zu verwenden, um das Potenzial einer Trendumkehr zu bestätigen.

Divergenz mit Stochastic Oscillator

Ein weiterer Indikator, der zur Erkennung von Divergenzen verwendet werden kann, ist der Stochastic Oscillator. Dieser Indikator misst das Verhältnis zwischen dem aktuellen Kurs und der Bandbreite der Kursentwicklung in einem bestimmten Zeitraum. Der Stochastic Oscillator basiert auf der Annahme, dass ein Trend im Begriff ist, sich zu ändern, wenn der Kurs nahe an der oberen oder unteren Grenze seiner Handelsspanne liegt. Ähnlich wie beim RSI und MACD kann auch mit dem Stochastic Oscillator eine bullische oder bärische Divergenz identifiziert werden.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Divergenzen auch fehlinterpretiert werden können. Die Verwendung verschiedener Indikatoren und Analysemethoden kann dazu beitragen, Fehlsignale zu minimieren und präzisere Handelssignale zu finden.

Fazit

Zusammenfassend können Divergenzen einen wichtigen Hinweis auf mögliche Trendwenden bieten. Doch es ist wichtig zu beachten, dass Divergenzen nicht immer eine vollständige Trendumkehr signalisieren - es kann auch nur zu einer Korrektur oder einem geringen Richtungswechsel kommen. Trader sollten daher nicht nur auf Divergenzen achten, sondern auch andere Faktoren wie Marktsentiment und Fundamentaldaten berücksichtigen.

Disclaimer: Dieses Informationsmaterial (unabhängig davon, ob es Meinungen wiedergibt oder nicht) dient lediglich der allgemeinen Information. Es stellt keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.

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