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NIO Aktie – Deal mit Lotus

Covid-19 und die Halbleiterknappheit belasten weiterhin die Produktionskapazitäten der Automobilhersteller, vor allem der von Elektrofahrzeugen. Dieses Dilemma spürt auch der chinesische Autobauer NIO, dessen Auslieferungen im August zu wünschen übrigließen.

Nio Aktie unter Druck

Die Aktien von NIO sind im vorbörslichen Handel stark unter Druck und verlieren fast 5 %. Die Aktien von Tesla sind ebenfalls, durch die ernüchternden Ergebnisse der chinesischen Konkurrenz in Mitleidenschaft gezogen worden. NIO lieferte im August 5.880 Fahrzeuge aus. Das ist weit weniger als die monatliche Produktionskapazität von etwa 8.000 Fahrzeugen und weniger als die 7.931 Fahrzeuge, die im Juli ausgeliefert wurden. Darüber hinaus senkte das Unternehmen seine Prognosen. Die Auslieferungen für das dritte Quartal werden nun voraussichtlich bei etwa 23.000 Fahrzeugen liegen, weniger als die 24.000, die das Unternehmen bei der Bekanntgabe Quartalsergebnisse für das zweite Quartal Anfang August erwartet hatte.

Auch beim chinesischen Konkurrenten XPeng lief nicht alles rund. XPeng lieferte im August 7.214 Fahrzeuge aus, was besser ist als die Zahl von NIO, aber weniger als die 8.040 Auslieferungen im Juli.

Der chinesische EV-Sektor ist nach wie vor mit Einschränkungen in der Lieferkette konfrontiert, was den Anlegern bereits seit einigen Monaten über Kopfzerbrechen bereitet und zu einer volatilen Aktienkursentwicklung geführt hat.

NIO schnappt sich Lotus

Eine positive Nachricht gab es heute aber auch von NIO. NIO gab heute bekannt, dass es ein Investment in die Kultmarke Lotus tätigen will. Der High-End-Sportwagenhersteller, der vom chinesischen Autohersteller Zhejiang Geely kontrolliert wird, war in den letzten Jahren in akuten finanziellen Schwierigkeiten geraten. Mittlerweile sieht Lotus seine Zukunft elektrisch. Lotus ist eine ikonische Marke, die für ihre Kombination aus geringem Gewicht, Handling und schneller Beschleunigung bekannt ist. Das aktuelle Modell, der Evora, können Kunden ab ca. 85.000 Euro erwerben. Die Partnerschaft mit NIO könnte dabei für beide Seiten eine Win-Win-Situation werden.

NIO hat über seinen Venture-Capital-Arm in Lotus Technologies investiert, wie ein Sprecher des britischen Automobilherstellers mitteilte. Diese neu gegründete Lotus-Einheit plant, in den nächsten fünf Jahren vier Elektroautos in China zu produzieren und zu vermarkten.

Porsche und Ferrari unter Zugzwang?

Die Elektrifizierung dringt damit immer schneller in die Spitzenklasse der Hochleistungsfahrzeuge vor, als es die Branche vielleicht erwartet hätte. Die beiden Platzhirsche Porsche und Ferrari beschäftigen sich ebenfalls mit neuen elektrischen Modellen, wobei Porsche bereits vollelektrische Fahrzeuge anbietet. Porsche plant, bis 2030 80 % seiner Fahrzeuge zu elektrifizieren. Das schließt Hybride ein, aber das Management plant nicht, den 911 zu elektrifizieren. Ferrari hat bisher nur Hybride im Programm und hat sich verpflichtet, bis 2025 ein reines Elektroauto zu bauen.

Die Verlagerung hin zu elektrischen Sportwagen ist ein langfristiger Trend; die Fahrzeuge werden nicht über Nacht auftauchen. Dennoch ist die Investition von NIO in Lotus äußert Spannung, da sich neue Allianzen bilden, die alte Martkführerschaften angreifen könnten.

Wie könnte es mit der NIO Aktie weitergehen?

Gebeutelt durch die allgemeine Marktschwäche im März kam auch die Nio Aktie deutlich unter Druck. Seit dem Hochpunkt bei 66,98 USD zum Jahreswechsel korrigierte die Nio Aktie die vorherige Rally. Mit dem Abtauchen unter 56,32 USD Mitte Februar folgte ein Abverkauf. Seit dem Tief bei 30,72 USD erholte sich der Kurs wieder. Somit wurde ein möglicher Doppelboden in der Nio Aktie gesetzt, den die Aktie über dem Widerstand bei 43,21 und 45,65 USD aktivieren muss. Gelingt also ein Anstieg über 43,20 USD wurde eine Rally in Richtung 56,26 USD und 66,98 USD möglich, welche bei erstem Widerstand stoppt. Der jetzige Abverkauf hat in der letzten Woche das 76,4% Ret. bei 36,43 USD erreicht. Damit der Aufwärtstrend eine Chance hat, müsste dieser Bereich verteidigt werden.  Unter 31,87 USD dagegen ist die Stabilisierung und Bodenbildung erneut in Gefahr und ein weiterer Abverkauf in Richtung 23,61 USD und 20,82 USD wäre möglich. 

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart,01.09.21

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