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Berichtssaison: Wie kann ich sie traden?

Die Berichtssaison ist alle drei Monate eine Art Offenbarungseid: Versprechen des Managements sind immer das eine. Ob das Management seine Versprechen auch hält und mit seiner Einschätzung des Marktes richtig liegt, erfährt man jedoch erst, wenn alle drei Monate ein Unternehmen seine Bilanzen offen legt. Die Zeit, in der Unternehmen dies tun, bezeichnet man gemeinhin als Berichtssaison.

Worauf Anleger achten müssen

Ein Unternehmenschef hat die Verantwortung sein Unternehmen fast wie ein Politiker in der Öffentlichkeit zu repräsentieren. Er muss das Unternehmen und seine Produkte in ein positives Licht heben und eine Vision verkaufen. Dabei kann ein weitaus optimistischeres Bild entstehen als es in der Realität ist. Manchmal drückt sich das Management aber auch absichtlich vorsichtig aus, um dann die Anleger am Tag der Veröffentlichung der Quartalszahlen möglichst stark positiv zu überraschen. Dahinter kann auch eine Strategie stecken. Es ist also wichtig, zunächst einmal die Vision des Managements zu verstehen, dann am Tag der Veröffentlichung der Quartalszahlen selbige zu bewerten und dann zu beobachten, wie der Markt auf das Ganze reagiert.

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Die Vision des Managements

Elon Musk ist ein gutes Beispiel für einen Unternehmer, der von Tesla über Space X bis zum Hyperloop eine Vielzahl großer Ideen präsentiert, die er gekonnt öffentlichkeitswirksam verkauft. Wir sind aber immer noch nicht auf dem Mars gelandet, fahren immer noch mit der dieselbetriebenen Regionalbahn, und auch wenn Tesla schöne Autos baut, sind wir weit davon entfernt, dass jeder sich einen solchen leisten kann. Hier gibt es also eine Diskrepanz zwischen Vision und Realität. Diese muss ich als Anleger sehen. Als Anleger muss ich verstehen, wer die Triebfeder hinter einem Unternehmen ist und wie die Vision eines Unternehmens lautet, um dann abschätzen zu können, ob die Arbeit des Unternehmens dazu führt, dass diese Vision Realität wird oder für immer ein Hirngespenst bleibt. Nur, wer mit einer Vision Geld verdient, ist an der Börse erfolgreich. Die anderen sind Short-Kandidaten für Anleger, die auf fallende CFDs setzen wollen.

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Die Quartalszahlen bewerten

Nachdem wir die Vision eines Unternehmens verstanden haben, gilt es am Tag der Zahlenveröffentlichung darauf zu schauen, ob ein Unternehmen gesund ist. In aller erster Linie geht es dabei darum, dass ein Unternehmen nicht mehr Geld verbrennt als es von Investoren, über den Börsengang oder über Fremdkapital erhalten hat. Diese so genannte Cash Burn Rate ist gerade bei entwicklungsintensiven Unternehmen oder Start Ups, die gerade mit der Umsetzung einer Idee beginnen, höher als bei einem entwickelten Unternehmen. Eine gute Möglichkeit, um die Cash Burn Rate zu erfassen, ist der Cashflow. Dieser sollte möglichst positiv sein, sodass also am Ende des Tages durch die Geschäfte des Unternehmens und durch den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen mehr Geld im Unternehmen ist als am Anfang des Tages. Kehrt sich das dauerhaft um sind irgendwann die Kassen leer und dann wird es brenzlig.

Die Entwicklung der Gewinne ist eine weitere viel beachtete Größe. Dabei spielt vor allem bei US-amerikanischen Unternehmen der bereinigte (pro forma) Gewinn je Aktie eine große Rolle. Dieser wird abgeglichen mit so genannten Konsensschätzungen des Marktes. Typische Unternehmen, die diese Konsensschätzungen ermitteln, sind FactSet, Refinitive oder Bloomberg. Diese Konsensschätzungen bilden einfach einen Mittelwert der Schätzungen aller Analysten großer Investmentbanken, die mit der Beobachtung dieses Unternehmens betraut sind – etwa weil sie den Börsengang einmal begleitet haben oder weil ihre Kunden ein Interesse an Analysen zu diesen Unternehmen haben. Liegt ein Unternehmen im Rahmen der Schätzungen, so kommt es meist zu keinen großen Kursreaktionen. Wenn dann Unternehmen aber positiv oder negativ von diesen Erwartungen abweichen kann es zu großen Kurssprüngen kommen.

Die Reaktion des Marktes abwarten

Auf den ersten Blick geht es auf dem Markt nicht immer logisch zu. Ein Unternehmen kann sehr gute Quartalszahlen melden und die Aktie fällt trotzdem. Das ist dann der Fall, wenn die Aktie bereits im Vorfeld gestiegen ist, weil man eigentlich schon über so genannte Flüsterschätzungen erwarten konnte, dass die Quartalszahlen möglicherweise gut ausfallen werden. Flüsterschätzungen entstehen meist von denjenigen Analysten, die über die vergangenen Quartale die besten Schätzungen für die Erträge und Gewinne von Unternehmen abgegeben haben. Liegen diese Flüsterschätzungen weit ab vom Konsens, kann sich bereits im Vorfeld der Kurs stark bewegen – in die eine oder andere Richtung. Der Markt schenkt den Analysten mit der höchsten Trefferquote in der Vergangenheit eine höhere Beachtung, da man davon ausgeht, dass diese Analysten sich besonders gut mit dem Unternehmen auskennen und somit auch Trends früher erkennen können als dies der Markt tut. Das trifft selbstredend natürlich nicht immer zu.

Grundsätzlich ist man gut beraten die Reaktion des Marktes abzuwarten. Dadurch läuft man auch nicht Gefahr, persönlich eine Fehleinschätzung der Lage vorzunehmen. Meldet ein Unternehmen sehr starke Quartalszahlen und die Aktie fällt trotzdem, dann ist die Botschaft des Marktes jene, dass diese guten Quartalszahlen bereits im Kurs enthalten waren. Würde man einfach aufgrund sehr guter Quartalszahlen einen Aktien-CFD kaufen, dann würde man hier also in eine Falle tappen. Diese Falle kann man aber vermeiden, wenn man die erste Reaktion des Marktes abwartet und sich möglicherweise mit Hilfe der Markttechnik am Chart und am Preisverhalten orientiert.

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Hohe Schwankungsintensität ausnutzen

Quartalszahlen sind also immer eine gute Zeit um Aktien-CFDs näher zu betrachten. Niemand weiß, wie ein Unternehmen abschneiden wird, wenn es Quartalszahlen veröffentlicht. Im Vorfeld kann das niemand sagen. Aber man kann als CFD-Händler diejenigen Unternehmens-CFDs näher betrachten, deren Unternehmen gerade sehr stark von den Erwartungen abgewichen sind. In diesen Unternehmen tummeln sich dann auch andere Trader – die Aktie ist „in play“ - und dann ist meist für viel Bewegung gesorgt. Diese Aktien haben dann „Momentum“ und Schwung. Dann kann man etwa mit Zuhilfenahme der Charttechnik, z.B. unter Zuhilfenahme des einfachen 123-Musters im Intraday-Chart etwa im 1-Minuten oder 5-Minuten-Chart-Intervall nach handelbaren Chancen Aussicht halten. Denn eines ist sicher: Das, was ein Händler braucht, der mit CFDs Geld verdienen möchte, ist Bewegung. Und diese Bewegung wird es im großen Stil während der bevorstehenden Berichtssaison geben!

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