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Von hohen Strompreisen profitieren - geht das überhaupt?

Die Börsenpreise für Energie überschlagen sich. Eine Kilowattstunde Strom kostete im Fünfjahresschnitt rund 41 Cents. An der Leipziger Strombörse EEX kosteten Stromlieferungen in einem Jahr am vergangenen Freitag in der Spitze 15,17 Euro. Heute ist der Preis wieder umgerechnet auf 5,40 Euro gefallen. An der Terminbörse ICE werden europäische TTF-Gas-Futures umgerechnet bei 28 Cents pro Kilowattstunde gehandelt, der Fünfjahresschnitt liegt bei nur 1,8 Cents. 

Würden die Höchstpreise vom Freitag zum Tragen kommen könnten die Kosten für einen 2-Personen-Haushalt dramatisch steigen. Nimmt man einen Jahresverbrauch von 2400 kwh Strom und 15000 kwh Gas an, würden die Kosten von rund 1250 Euro auf 4000 Euro im Jahr steigen. Man kann sich selbst erschließen, dass das nicht funktionieren wird. Auch wenn die Preise jetzt zurückkommen liegen sie immer noch deutlich über dem Fünfjahresschnitt. 

Eine gesetzliche Regulierung in der einen oder anderen Form muss also wohl kommen. Es besteht im Strommarkt also ein bedeutsames regulatorisches / politisches Risiko für Investoren, da die Ausgestaltung der Eingriffe nicht absehbar ist. Aktieninvestments in Kraftwerksbetreiber können verlustträchtig sein, da am Ende EU-weite Preisgrenzen die Gewinnsituation der Versorger schmälern könnten.

Angebotslücke an fossilen Brennstoffen wird größer


Preisliche Grenzen und Regulierungen werden nicht helfen, die Angebotslücke an fossilen Brennstoffen zu füllen. Es fließt immer noch Kapital aus dem Bereich fossile Brennstoffe / Kohlenwasserstoff ab und das obwohl jetzt sichtbar wird, wie abhängig die Welt davon ist, bis der Übergang zu erneuerbaren Energieträgern erreicht ist. 

"Wir wünschen uns alle einen Übergang zu erneuerbaren Energieträgern, aber wir müssen dabei pragmatisch vorgehen", sagt der Hedgefonds-Manager Kyle Bass im Interview mit dem YouTube-Kanal Wealthion. Deutschland sitze in der Zwickmühle, da "die Regierung Schröder Europa quasi an Russland verkauft" habe, sagt Bass. Es sei jetzt ein hoher Preis zu zahlen dafür, dass "wir uns von 13jährigen in der Energiepolitik beraten" haben lassen. Bass erwartet eine tiefe Rezession in der Eurozone und eine vergleichsweise abgeschwächte Rezession in den USA.

Bass betont, dass es innerhalb der USA Migrationswellen gebe von teuren, städtischen Gegenden in günstigere Regionen. Er selbst investiere im großen Stil in Bauland in den Regionen, die von diesen Migrationswellen profitieren, um sich dadurch gegen Geldentwertung und Inflation abzusichern. Auch investiere er in Kohlenwasserstoffe.


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