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Goldpreis und Goldaktien "abnormal günstig"?

Es ist ruhig geworden um den Goldpreis. Auch die großen Banken und Analystenhäuser halten sich zurück - mit einer Ausnahme. Die Credit Suisse sieht vor allem in Goldaktien eine günstige Bewertung. Aber auch der Goldpreis sei unterbewertet, da die Realzinsen zuletzt gesunken seien - und Gold diese Bewegung bislang gar nicht nachgebildet habe.

Goldaktien "abnormal günstig"

Goldaktien seien laut der Credit Suisse derzeit mit einem Bewertungsabschlag von 25% zum durchschnittlichen, am Gesamtmarkt gezahlten Kurs-Gewinn-Verhältnis bewertet. Normal sei im historischen Schnitt aber ein Bewertungsaufschlag von 30%. Diese Bewertungs-Lücke bezeichnet die Credit Suisse als "abnormal günstig".

Aktien, die von der Credit Suisse derzeit mit einem "Outperform"-Rating versehen sind und außerdem dem eben beschriebenen Bewertungsabschlag entsprechen seien Newcrest Mining, Newmont, Endeavour Mining, Perseus, Regis Resources, St Barbara, Agnico Eagle Mines, Barrick Gold, Kinross Gold und Yamana Gold. 

Goldpreis unterbewertet

Im Vergleich zum Silberpreis oder anderen vorwiegend industriell genutzten Metallen sei der Goldpreis am unteren Ende seiner seit zehn Jahre bestehenden Spanne angelangt. Außerdem notiere der Goldpreis inflationsbereinigt gut 20% unter seinem im Jahr 2011 erreichten historischen Höchstkurs.

Realzinsen schaffen Potenzial?

Laut der Credit Suisse korreliert der Goldpreis engmaschig mit dem Verlauf des US-Dollar sowie dem Verlauf der inflationsbereinigten US-Staatsanleihen, kurz TIPS. Die Credit Suisse weist darauf hin, dass relativ zu den TIPS der Goldpreis um gut 5% unterbewertet sei, da die TIPS-Renditen zuletzt abgenommen haben, der Goldpreis dies allerdings ignorierte.

Dollar wird abwerten?

Gegenüber der weiteren Entwicklung des US-Dollars ist die Credit Suisse "strukturell bärisch" gestimmt. Das letzte Mal, als der Leistungsbilanzüberschuss der Eurozone so hoch war wie zuletzt notierte der Euro 30% höher. Das amerikanische Leistungsbilanzdefizit verbessere sich nicht und die Schuldenquote der USA relativ zum BIP liegt bei 70%. Werte von über 50% sind laut dem Internationalen Währungsfonds Bereiche, die eine Währungskrise auslösen können. Weltweit seien Regierungen und Staaten im US-Dollar außerdem übergewichtet (60% der Währungsreserven und 25% vom Bruttoinlandsprodukt). Die spekulativen, in Dollar-Futures erkennbaren Positionen seien außerdem auf einem Einjahreshoch.

Beide Faktoren zusammen genommen sieht die Credit Suisse einen um 7% höheren Goldpreis. Aktuell notiert der Goldpreis bei rund 1800 Dollar je Feinunze. Ein Anstieg um 7% würde den Goldpreis auf 1926 Dollar bewegen. Dort liegt das Hoch vom 1. Juni 2021. 

Goldpreis: Charttechnisch relevant ist ein anderer Kurs

Weitaus entscheidender aus charttechnischer Sicht ist jedoch die Marke von 1862 Dollar. Sie ist Eintrittspunkt einer Top-Bildung. Erst ein Polaritätswechsel (aus Widerstand wird Unterstützung) an dieser Stelle würde das übergeordnete Chart-Bild aufhellen. Darunter ist die Trendwende vom August intakt.

Gold Cash CFD, Quelle: CMC Markets

 

 

 

 

 


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