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Goldpreis fällt stark - die Ursachen

Der Goldpreis befindert sich seit August 2020 im Rückwärtsgang. Seither steigen in den USA die Zinsen, da Anleger beginnen, sich stärker auf die Zeit nach der Pandemie zu konzentrieren. Bodenbildungen oder Versuche, die obere Trendwende abzuwenden, scheiterten. Jetzt sinkt Gold. Worauf es nun ankommt und welche Faktoren den Goldpreis belasten erfahren Sie in diesem Artikel.

Belastungsfaktor Nummer 1: Steigende Zinsen

Die Zinsen in den USA befinden sich im Aufwärtstrend. Seit August vergangenen Jahres haben sie sich mehr als verdreifacht. Dies reflektiert eine Normalisierung des Wirtschaftswachstums im Zuge der andauernden Impfkampagnen und schrittweisen Zurücknahme von Lockdown-Maßnahmen. Diese Entwicklung wurde flankiert von expansiver Geldpolitik und stützender Fiskalpolitik. Laut einer Prognose der amerikanischen Notenbank Fed soll die US-Wirtschaft 2021 um 6,5 Prozent wachsen. Diese Entwicklung treibt die Zinsen nach oben. Steigende Zinsen trübt die relative Attraktivität der Goldanlage ein, die keinen Zins trägt.

Belastungsfaktor Nummer 2: Schwache Charttechnik

Im Goldpreis hat sich unter 1863 USD ein 123-Top ausgebildet. Es fächert sich nun nach unten auf. Die Auffächerungsmarken im Chart stehen für mögliche Unterstützungen und Widerstände. 

Gold Cash CFD, Quelle: CMC Markets

Belastungsfaktor Nummer 3: Sektorrotation

Dow Jones und DAX steigen auf neue Rekordniveaus. Wir nähern uns dem Ende der virtuellen Welt in der Pandemie, und wenngleich ein bisschen davon übrig bleiben wird, wünschen sich die Menschen eine Rückkehr in so viel Normalität wie nur möglich. Dieser Wunsch spiegelt sich auch in den Entscheidungen der Anleger unter ihnen wider und Value-Aktien bleiben gesucht, während Technologieaktien keine Stabilität auf dem Weg nach oben aufbauen können. 

Belastungsfaktor Nummer 4: Niedrige Volatilität

Die Volatilität am Aktienmarkt ist auf einem niedrigen Niveau. Die Ruhe am Aktienmarkt sorgt dafür, dass immer weniger Anleger im Gold Schutz suchen und ihre Absicherungspositionen im Edelmetall abbauen. Dieser Zustand muss nicht dauerhaft sein. Doch auch die Krise um den Pleite gegangenen US-Techaktien-Hedgefonds Archegos Capital Management führte nicht zu einem neuen Aufflackern des Interesses der Anleger am Gold. 

Es sieht alles danach aus, als würde der Schaden durch die Hedgefonds-Pleite auf die Institute begrenzt bleiben, die direkte Gegenparteien waren. Auch die Deutsche Bank gibt Entwarnung, die Aktien aus dem Sektor starten die Erholung nach dem Schock gestern.  

 


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