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Fed's Jackson Hole Meeting – Was hat es damit auf sich?

Vor einem Jahr versetzte der Vorsitzende der US-Notenbank Jerome Powell die Finanzmärkte in Aufruhr, als er in einer kurzen, aber dramatischen Rede in Jackson Hole versprach, dass die US-Zentralbank die Inflation ungeachtet der wirtschaftlichen Probleme in den Griff bekommen würde. Dies führte zu einem kurzfristigen Hochpunkt am Aktienmarkt und ließ die Indizes im Anschluss deutlich fallen. Der US 30 fiel beispielsweise um über 14 %, bevor er im Oktober 2022 einen Tiefpunkt fand.

Zwölf Monate später ist die US-Inflation tatsächlich von 9 % auf jetzt 3 % gesunken, während die Wirtschaft weiter wächst und die Arbeitslosenquote auf einem Rekordtief verharrt. Die Aktienindizes haben sich ebenfalls erholt. Die Fed scheint auf dem besten Weg zu sein, das Preiswachstum wieder auf ihr jährliches Ziel von 2 % zu bringen und dabei eine Rezession zu vermeiden, vor der die Fed jedoch immer wieder warnt.

Fed's Jackson Hole Meeting als Wochenhighlight

Der wirtschaftliche Gegenwind nimmt zu, da die restriktive Geldpolitik immer mehr zu wirken beginnt, während sich die Inflation noch über dem von der Fed angestrebten Ziel pendelt.

Anleger erhoffen sich vom Jackson Hole Symposium die weitere Strategie der Fed besser erfassen zu können, da hier in der Regel das Rüstzeug für die nächsten Monate debattiert wird. Seit dem Start des Jackson Hole Symposium in den 1980er Jahren hat jeder Fed-Vorsitzende eine Rede in Jackson Hole gehalten und dabei oft die Gelegenheit genutzt, eine Botschaft zu formulieren oder einen neuen politischen Rahmen festzulegen. Für Jerome Powell wird die Rede in diesem Jahr eine Plattform bieten, um seine Ansichten über die künftige Fed-Politik zu verdeutlichen, ohne die genauen Schritte zu verraten. Es wird ihm die Möglichkeit geben, tiefer in die Überlegungen der Fed-Beamten einzutauchen. Es wird kein Ah-Ha-Moment werden. Die Frage ist, wie vorsichtig er es angehen wird.

Wie geht es mit der US-Wirtschaft weiter?

Eine Wiederholung der Rede vom letzten Jahr, ist vor allem deshalb unwahrscheinlich, weil die Aussichten heute unklarer sind als noch vor einem Jahr. Für Powell wird es darauf ankommen, einen ausreichend ausgewogenen Ton einzuschlagen, damit selbst Hinweise auf die bisherigen Fortschritte von den Marktteilnehmern nicht als Signal für baldige Zinssenkungen missverstanden werden.

Die Herausforderungen, vor denen die Fed in den kommenden Monaten steht, sind immens. Es liegt auf der Hand, dass es weitaus schwieriger sein wird, die Inflation wieder in den Zielbereich von 2 % zu bringen. Eine wichtige Komponente ist dabei die Berechnung der Inflation und der dabei auftretende Basiseffekt.

Die Gesamtinflationszahlen spiegeln Vergleiche mit dem Vorjahresniveau wider. Da sich der Preisanstieg im Frühjahr und Sommer 2022 beschleunigte, deuteten die diesjährigen Inflationsdaten auf eine starke Verlangsamung hin. Da der Inflationshöchststand vom Juli 2022 nun aber vorbei ist, könnten Vorjahresvergleiche nicht mehr so günstig ausfallen. Das könnte bedeuten, dass sich die Inflationsraten in den nächsten Monaten mehr oder weniger seitwärts bewegen werden.

New Normal für die Fed?

Die Fed wird sich ebenfalls Gedanken über die wirtschaftlichen Aussichten nach dem Ende des derzeitigen Inflationszyklus machen. Die Befürchtung ist, dass dieser Zyklus aufgrund der systemischen Veränderungen in der Weltwirtschaft, die noch Jahre andauern könnten, anfälliger für Inflation sein könnte als in der Vergangenheit. Die Bestrebungen zur Verlagerung inländischer Lieferketten und zur Entkopplung der globalen Volkswirtschaften dürften sich beispielsweise dauerhaft inflationär auswirken. In Anbetracht dieser und anderer politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen besteht die Sorge, dass es für die Fed immer schwieriger werden könnte, die Zinssätze wieder auf das Niveau vor der Krise zu bringen.

Das Haupt-Thema der diesjährigen Konferenz in Jackson Hole, „Strukturverschiebungen in der Weltwirtschaft“, lässt vermuten, dass sich ein Großteil der Diskussionen - und vielleicht sogar Powells Rede - auf die Idee einer langfristig höheren Inflation konzentrieren wird. Dies wird wahrscheinlich nur der Anfang einer Diskussion sein, die die Zentralbanker noch jahrelang führen werden.

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