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Erdgas Preis – LNG geht durch die Decke

Die Erdgaspreise in den USA und in Europa fallen. Dies allerdings aus unterschiedlichen Gründen. In den USA fällt der Preis, aufgrund des wärmeren Wetter im Oktober und in Europa, weil die meisten Gasspeicher der Länder mittlerweile gut gefüllt sind. Die extreme Nachfrage aus Europa beruhigt sich vorerst. Dies zeigen auch die vielen LNG-Schiffe, die derzeit vor der Küste Spaniens darauf warten, ihre Ware zu liefern. Allerdings könnte dieser Sachverhalt nur eine Momentaufnahme sein.

Energiekrise in Europa

Europa sieht sich mit einem Engpass bei der Energieversorgung konfrontiert, da Russland die Gaslieferungen nach Europa schrittweise gedrosselt hat, nachdem der Westen als Reaktion auf den Einmarsch Russlands in der Ukraine Ende Februar Sanktionen verhängt hatte.

Seither mussten sich die Europäer nach alternativen Versorgungsquellen umsehen, darunter LNG. Allerdings gibt es in Europa derzeit nicht genügend LNG-Terminals, die das gefrorene Gas wieder in flüssiges Gas umwandeln, um für die Wärme - und Stromerzeugung genutzt zu werden.

Stau an Spaniens LNG-Terminals

Aktuell treiben mehr als 35 mit LNG beladene Schiffe vor Spanien und im Mittelmeer, da es zu wenige Slots zum Entladen der Schiffe gibt. Sollte der Rückstau nicht bald beseitigt werden, könnten sich diese Schiffe nach alternativen Häfen außerhalb Europas umsehen, um ihre Ladung zu entladen. Die derzeit hohe Auslastung der spanischen Terminals könnte laut spanischen Strommarktexperten sogar bis zur ersten Novemberwoche anhalten.

Die Gründe für den Stau, sind aber nicht nur die hohe Verfügbarkeit, sondern eher die geringere industrielle Nachfrage im Zuge der Verlangsamung der europäischen Wirtschaft und den unerwartet niedrigen Inlandsverbrauch in Spanien aufgrund des für die Jahreszeit ungewöhnlich warmen Wetters. Ein weiterer Grund für den Rückstau könnte sein, dass die Preise mit dem nahenden Winter und der steigenden Heizungsnachfrage voraussichtlich steigen werden, sodass einige Schiffe darauf warten, ihre Ladungen zu einem höheren Preis zu verkaufen, der die zusätzlichen Transportkosten ausgleichen kann, die durch das Liegenbleiben vor der Küste entstehen

Frachtraten für LNG explodieren

Die Frachtraten für Schiffe, die verflüssigtes Erdgas transportieren, erreichten vergangene Woche ein Allzeithoch, da Europa darum kämpft, die Energieversorgung für den Winter zu sichern.

Nach Angaben von Spark Commodities kostet das Chartern eines LNG-Schiffs im Atlantik derzeit 397.500 USD pro Tag. Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine Ende Februar sind die Frachtraten hierfür in die Höhe geschnellt. Die durchschnittlichen Kosten für das Chartern eines Schiffes für einen Tag stiegen in diesem Zeitraum von 14.300 USD auf knapp 400.000 USD. Dies entspricht einer Steigerung von sage und schreibe 2.800 %. Der Ukraine-Krieg hat die Nachfrage nach verflüssigtem Erdgas (LNG) nach Angaben der Internationalen Energieagentur bisher um 65 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2021 erhöht. Zwar ermöglicht das teure LNG den Europäern, ihren Bedarf zu stille, allerdings geschieht dies oft zu Lasten ärmerer Länder in Asien oder Afrika, da LNG in der Regel immer an den Höchstbietenden ausgeliefert wird. Es bleibt ein Dilemma.

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Benzin 2,5 10:1 So 00:00-Fri 22:00 (Pause tägl. 23:15-00:00 Mo-Do)
Gold 0,3 20:1 So 00:00-Fri 22:00 (Pause tägl. 23:00-00:00)
Erdgas 0,3 10:1 So 00:00-Fr 22:00 (Pause tägl. 23:00-00:00 Mo-Do)
Silber 2,5 10:1 So 00:00-Fr 22:00 (Pause tägl. 23:00-00:00)

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