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Bitcoin Kurs - Crash, was ist passiert?

Eins ist sicher, Kryptowährungen sind nie langweilig. Aber selbst für die Verhältnisse der Branche waren die letzten 48 Stunden außergewöhnlich, dank der Implosion des Sam Bankman-Fried-Imperiums (SBF).

FTX ist pleite

Ich erinnere mich, dass SBF vor nicht allzu langer Zeit als der neue J.P. Morgan der Kryptowährungen gepriesen wurde. Berechtigterweise lässt sich auch die Frage stellen, was wohl in Zukunft über CZ und Binance gesagt werden wird. Wenn man sich die Geschichte von Binance und die Probleme bzw. Verwicklungen mit vielen Gerichtsbarkeiten anschaut, ist man geneigt zu sagen, dass es auch bei Binance eines Tages zu unerfreulichen Ereignissen kommen könnte und die Firma nicht mehr mit einem blauen Auge davonkommen wird.  Die Notwendigkeit einer gewissen Form der regulatorischen Aufsicht zu ignorieren, ist nicht im besten Interesse der Krypto-Befürworter.

Natürlich sind viele Details in der FTX-Saga noch unklar, und wir werden in den kommenden Tagen mehr erfahren, aber in der Zwischenzeit kann man bereits einiges zusammenfassend sagen.

Das Sam Bankman-Fried-Imperium geht unter

Zum einen war es im Frühjahr dieses Jahres SBF selbst, mit seiner gigantischen Kriegskasse, der strauchelnde Krypto-Firmen stützte und damit sein eigenes Imperium weiter vergrößerte. Dies gab ihm den Ruf, als die de facto Zentralbank der Branche zu fungieren. Der Kreditgeber der letzten Instanz. Aber es gibt eine Grenze für das, was eine private Einrichtung an dieser Front leisten kann.  

Was die Zentralbank im traditionellen Finanzsystem jedoch so einzigartig macht, ist, dass sie tatsächlich eine unbegrenzte Bilanzsumme erzeugen kann. Wenn man also über eine unbegrenzte Bilanz verfügen kann, stellt dies eine dementsprechende Macht dar. Vergleicht man die aktuelle Situation in der Kryptobranche mit der Finanzkrise, fällt möglicherweise auf, dass damals ein Run auf die Banken verhindert werden konnte, indem J.P. Morgan Bear Stearns kaufte, aber letztlich wäre das gesamte Bankensystem in jenem Jahr zusammengebrochen, wenn es die Fed nicht gegeben hätte.

Die andere Lehre aus der großen Finanzkrise ist, dass die schlimmsten Implosionen dann auftreten, wenn ein als „sicher" angesehenes Unternehmen untergeht. FTX wurde als eine der hochwertigsten Börsen mit einigen der professionellsten Praktiken wahrgenommen. Sam war das Gesicht der Kryptowährungen in Washington DC. Und natürlich ein großer Spender für die Politik und gemeinnützige Organisationen. Das Implodieren seines Imperiums ist also vergleichbar mit dem Implodieren einer sicheren Anlage.

Ist das der Bitcoin-Moment?

Die Branche ist seit dem Zusammenbruch von Unternehmen wie Luna, Celsius und 3AC und jetzt auch FTX vor eine Neufindung und misstrauisch. Möglicherweise ist das aber genau die Stärke und der Vorteil des Bitcoins. Er braucht keine Krypto-Börsen, normale Börsen, Banken oder Milliardäre. Er kann auch ohne diese Institutionen existieren, so wie es einst sein Schöpfer beschrieben hatte.

Wie könnte es mit dem Bitcoin weitergehen?

Der Krypto-Winter mag weiterhin kein Ende nehmen. Erneut kam es zu einem schlimmen Kursrutsch. Die Nachrichten rund um den Bitcoin bleiben damit weiterhin schlecht sodass die Behauptung von Skeptikern, dass die Branche dem Untergang geweiht ist und die Anlageklasse nicht nachhaltig ist, immer lauter werden. Um den langfristigen Chart besser in Kontext zu setzten, hilft ein Blick auf den Log-Chart der letzten Jahre. Mit dem neuen Tief stößt der Bitcoin in einen wichtigen Bereich ein. Trotz der unklaren Lage bezüglich der FTX-Situation, gilt es rein charttechnisch gesehen den Bereich zwischen 16.520 USD und 14.760 USD näher zu beobachten. Wichtig erscheint in diesem Zusammenhang auch die entstehende Divergenz zwischen dem Preis und dem MACD-Oszillator in Bezug auf das letzte Tief zu sein. (Tageschart) Positiv dürfte damit ein erneuter Anstieg über die 18.100 USD Marke zu werten sein. Gelingt dies, dürfte eine weitere Erholung 21.300 USD und 25.400 USD möglich sein. Auf der anderen Seite muss man jedoch ebenfalls festhalten, dass das Scheitern an der 18.100 USD Marke negativ behaftet wäre und sogar weitere Kursverluste in Richtung 10.240 USD und sogar 6.300 USD mit sich bringen könnte.

Quelle: Tradingview, CMC Markets, Tageschart, 10.11.22

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