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Bitcoin Kurs – Auf zu neuen Höhen?

Der Bitcoin ist zurück. Zumindest gelang der führenden Kryptowährung in den letzten Wochen eine saftige Erholung. Mittlerweile ist der Bitcoin Kurs sogar bis auf den Widerstandsbereich bei 44.500 USD gestiegen.

Bitcoin, die größte Kryptowährung der Welt, konnte also seit ihrem Tief im Januar bei 32.960 USD über 11.000 USD oder 33 % zulegen. Grundsätzlich ist aber auch der Kryptomarkt zum Jahreswechsel durch die restriktivere Geldpolitik in Bedrängnis gekommen. Dies zeigte sich vor allem im Januar, als die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed eine Zinswende einläuten wird, kontinuierlich stieg.

Zinsängste machen Sorgen

Die Folgen der Zinswende auf die Kryptomärkte können aber noch nicht eindeutig bestimmt werden. Klar lässt sich festhalten, dass der Großteil des lockeren, spekulativen Geldes aufgrund von kurzfristigen Engpässen bei den Spekulanten abfließt, jedoch sind die großen langfristigen Anleger bisher von dieser Tatsache unbeeindruckt.

Bis zu sechs Zinserhöhungen der US-Notenbank in diesem Jahr hat der Markt nach den starken Arbeitsmarktdaten nun bereits eingepreist. Gleichzeitig steigt damit aber auch das Potenzial, mit jeder Anhebung weniger die Anleger positiv zu überraschen. Somit bergen ab jetzt jegliche Anzeichen für einen möglichen Höhepunkt der Inflation und danach wieder fallende Preise eine gute Erholungschance für den Aktienmarkt. 
 

Krypto-Miner ebenfalls im Fokus

Bitcoin wurde am Montag bei rund 43.400 $ gehandelt, gewann 5 % und heizte eine Rallye bei Krypto bezogenen Aktien an. Die Krypto-Mining-Unternehmen sind durch die große Kurskorrektor beim Bitcoin ebenfalls unter die Räder gekommen. Grundsätzlich agieren diese Unternehmen etwas unterhalb des Radars der breiten Öffentlichkeit. Hin und wieder übersieht der Markt auch ihren großen und wachsenden Vorrat an Bitcoin und anderen Kryptos, sodass die Aktien dieser Unternehmen extrem schwankungsanfällig sind. Teilweise noch mehr als der Bitcoin selbst.

Bitcoin-Miner, also die Unternehmen, die in einem Wettlauf um die Verarbeitung von Bitcoin-Transaktionsblöcken riesige Mengen an Computern betreiben und Gebühren in Bitcoin verdienen, wenn es ihnen gelingt, Blöcke zu validieren.

Zu den großen in den USA ansässigen Minern gehören Marathon Digital Holdings, Riot Blockchain und Core Scientific. Allgemeinen kann man sagen, dass Miner mit einem Bitcoin Kurs im Bereich von 40.000 USD immer noch recht profitabel sein können. Marathon zum Beispiel dürfte in etwa Kosten pro geschürften Bitcoin von 6.300 USD haben, bei Riot sollen diese Kosten pro Bitcoin bei ca. 12.500 USD liegen. Dies bedeutet also, dass die Miner eine ordentliche Marge zum aktuellen Kurs trotz des Kursrutsches haben.

Die Mining-Unternehmen sehen sich auch der Skepsis institutioneller Anleger gegenüber, da ihre Geschäftsmodelle als nicht nachhaltig gelten. Aktuell ist das Schürfen nach Bitcoin noch profitabel, dies könnte sich jedoch nach dem nächsten Bitcoin-Halving (voraussichtlich Mitte 2024) ändern, da die Gesamtbelohnung pro abgebauten Block im Jahr 2024 von derzeit 6,25 Bitcoins auf 3,125 halbiert wird. Es bleibt also spannend, wie viel die Miner bis zum nächsten Halving verdienen können und wie geschickt sie die nächste Halving-Phase gestalten, um auch in Zukunft ihr Geschäft fortzuführen.

Wie könnte es mit dem Bitcoin Kurs weitergehen?

Die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik belastet weiterhin spekulative Vermögenswerte wie Technologiewerte, aber auch Kryptowährungen. Bitcoin stürzte innerhalb von vier Tagen von 43.000 USD auf 33.000 USD ab und verlor 23 % seines Wertes. Heute notiert die Kryptowährung bei knapp 38.000 USD und damit fast 50 % unter dem Allzeithoch, das im November 2021 erreicht wurde.

Viele Marktteilnehmer fragen sich deshalb, ob der Absturz zu weit gegangen ist oder ob die spekulative Blase geplatzt ist. Der Relative-Stärke-Index von Bitcoin deutet darauf hin, dass der Token überverkauft ist, was darauf hindeutet, dass es rein von Indikatorseite zu einer gewissen Gegenbewegung kommen könnte.  Wichtige Unterstützungsniveaus, wie die gleitenden 200- und 50-Tage-Durchschnitte, wurden jedoch durch den Abverkauf nach unten durchbrochen, was auf einen weiteren Abwärtstrend hindeuten könnte. Grundsätzlich muss man aber festhalten, dass das Sommertief bei 28.800 USD eine wichtige Marke darstellt. Solange der Markt oberhalb dieser Marke notiert hätte, der Bitcoin Preis weiterhin die Chance den geltenden Aufwärtstrend fortzusetzen, ohne dass sich eine weitere lange Pause einstellt. Widerstände auf der Oberseite finden sich bei 44.000 USD,60.500 USD und 68.800 USD.

Sollte der Bitcoin jedoch weiter fallen, dürfte der Abverkauf auch auf zeitlicher Ebene fortgesetzt werden Ein nächster Halt könnte dann bei 27.000 USD und dem alten Allzeithoch bei 19.600 USD liegen. Die 27.000 USD Marke ist derzeit auch der Break-even-Preis für Bitcoin-Miner, die neue Coins für die Verarbeitung von Transaktionen schürfen. Dies ist ein sehr beängstigender Gedanke für die Bullen, denn dies würde einen weiteren "Krypto-Winter" einläuten, mit einer längeren Phase mit fallenden Preisen.

Quelle: CMC Markets Plattform, Tageschart, 07.02.22

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