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Bankenkrise gelöst? Die Fed vor einer wichtigen Entschiedung

Der geldpolitische Straffungszyklus der Fed dauert nun schon ein Jahr an und ist die steilste Straffung seit 1963. Aufgrund der Verzögerungen der Geldpolitik zeigt die Geschichte, dass die Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Aktienmarkt in der Regel nicht gleich sichtbar sind, sondern mit einer Verzögerung wirken. Die Zinserhöhungen haben jetzt aber bereits zu einem Problem im Bankensektor geführt. Für viele ein Indiz, dass eine Krise wie im Jahr 2008 vor uns liegt. Allerdings verhalten sich die Märkte anderes als 2008 und haben ihre Angst nach anfänglicher Skepsis erstmal abgeschüttelt. Sie vertrauen auf die geschaffenen Liquiditätsfenster und Garantien der Fed.

Ist die Bankenkrise damit überwunden (auf Wiedersehen Credit Suisse) und sollten die Notenbanken und die Fed wieder zur Tagesordnung übergehen? Wie sieht es derzeit auf der Inflationsfront aus? Wird die Fed die verzweifelte Bitte von Elon Musk um eine Senkung um 50 Basispunkte berücksichtigen oder wird sie weiter straffen?

Die Fed bleibt der wichtigste Akteur

Die Federal Reserve steht vor einer wichtigen Entscheidung - und es gibt keine einfache Antwort darauf, was genau zu tun ist. Bei ihrer heutigen Zinsentscheidung muss die Zentralbank sowohl die Wirtschaft als auch die Stabilität des Bankensystems berücksichtigen. Die jüngsten Daten zur Inflation und zum Arbeitsmarkt sprechen für eine weitere Straffung, während die jüngsten Turbulenzen im Bankensektor darauf hindeuten, dass eine Pause ratsam wäre.

Zunächst einmal aber, Hut ab vor dem Vorsitzenden Jerome Powell. Der Markt hat ihn und seine Entschlossenheit, die notwenige Arbeit zu erledigen, bisher unterschätzt. Im vergangenen Jahr waren die Markterwartungen dovisher als die Vorgaben der Fed - die Händler erwarteten frühere Zinssenkungen, einen niedrigeren Endsatz und damit ein Einknicken der Fed. Im Juli letzten Jahres rechnete der Anleihemarkt mit einer ersten Zinssenkung bereits zu Beginn dieses Jahres, und doch - hier sind wir, immer noch auf einem Erhöhungszyklus.

Wirtschaft und Inflation

Die Inflation ist hartnäckiger und die Wirtschaft widerstandsfähiger als ursprünglich erwartet. In 13 der letzten 14 Fälle haben die Non-Farm Payrolls positiv überrascht, d. h. es wurden mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Die Arbeitslosenquote liegt in den USA bei 3,5 % und damit weit unter der Fed-Prognose von 4,6 % für das Jahr 2023.

Aber auch an der Inflationsfront ist die Arbeit noch nicht getan. Die von der Fed bevorzugte PCE-Inflationskennzahl lag im Januar bei 5,4 % gegenüber dem Vorjahr und ist damit immer noch weit von der Fed-Prognose von 3,1 % für 2023 entfernt.

Die aktuelle Bankenkrise hat zwar dazu beigetragen, die Inflationserwartungen zu senken, doch liegen sie in den letzten sechs Monaten immer noch am oberen Ende der Erwartungen. Die Arbeit ist hier also noch nicht getan.

Wird die Fed im Interesse der Stabilität des Bankensektors eine Pause einlegen?

Derzeit sieht es so aus, als sei die Antwort darauf ein klares Jaein. Die Zinsen sollen heute um 25 Basispunkte angehoben werden und auch weitere Zinserhöhungen im Sommer sind nicht gänzlich ausgeschlossen. Grund dafür sind die neuen Hilfspakete wie der Bank Term Funding Program (BTFP) und die neuen FX-Swaps in Koordination mit den anderen großen Notenbanken. Diese Hilfspakete haben es in sich und sollen die Märkte beruhigen.  Wäre das neue BTFP-Programm bereits im Vorfeld da gewesen, könnte die Silicon Valley Bank noch existieren, da sie ihre Anleihen nicht mit Verlust hätte verkaufen müssen, sondern diese als Sicherheit zum Nennwert bei der Fed hätte hinterlegen können.

Was ist das Bank Term Funding Program?

Das neue Programm unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von der Vergabe von Primärkrediten.

Zulässige Sicherheiten: Die im Rahmen des Programms zugelassenen Sicherheiten beschränken sich auf Sicherheiten, die für den Ankauf durch die Federal Reserve im Rahmen von Offenmarktgeschäften zugelassen sind.

Bewertung der Sicherheiten: Im Rahmen des Programms werden die Sicherheiten zu ihrem Nennwert bewertet.  Im Gegensatz dazu werden Sicherheiten bei Primärkrediten zu ihrem Marktwert bewertet.

Damit ist das Problem, der Buchverluste der Banken auf Anleihen erstmal gelöst und ein Liquiditätsproblem der Banken zu einem gewissen Teil unwahrscheinlicher geworden. Ein Bank-Run ist dann zwar immer noch problematisch, kann jedoch durch diese Maßnahmen deutlich abgemildert werden.  

Die Fed hat also das Problem, als ein individuelles Problem einiger Banken identifiziert, da diese Banken es versäumt hatten, Sicherungsgeschäfte gegen steigende Zinsen einzugehen. Nachdem der erste Schock verdaut wurde, scheint der Markt sich zu beruhigen. Die US-Aktien liegen 4 % über den Tiefstständen der „Bankenkrise“, der VIX liegt wieder bei 21 Punkten, die Kreditspreads (CDS) steigen nicht weiter an, und sogar die First Republic Bank fand heute kurzzeitig Gefallen bei den Anlegern, da eine Lösung auch dort kurz vor Verkündung steht.

Wenn es nicht zu einem Zusammenbruch wie im Jahr 2008 kommt, kann die Fed davon ausgehen, dass das Bankwesen in Ordnung ist, und sich wieder dem eigentlichen Thema zuwenden. Schließlich will sie nicht den Fehler begehen, die Zinssätze zu früh zu senken und einen weiteren Inflationsschub auszulösen. Nicht nach allem, was wir bereits durchgemacht haben.

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