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Aluminium Preis – Börsenverbot entfacht Rally

Die Preise für Aluminium und Nickel legten gestern sprunghaft zu. Ausgelöst wurden die Rally durch die Möglichkeit, dass die Londoner Metallbörse (LME), russische Erzeugnisse von ihrer Liste der Marken, die gegen Börsenkontrakte geliefert werden können, verbietet. Auch Aluminiumaktien steigen nach den Berichten über das mögliche Verbot.

Aluminiumhersteller gesucht

Die Aktien der Aluminiumhersteller Alcoa und Century Aluminum reagierten gestern mit starken Kursgewinnen auf die Berichte, wonach die Londoner Metallbörse russisches Aluminium verbieten könnte. Alcoa-Aktien stiegen zeitweise um 6 % und die Century-Aktien sind bis Handelsschluss um 4,7 % gestiegen.

Die Aktien bewegen sich parallel zu den Rohstoffpreisen. Der Referenzpreis für Aluminium kletterte um mehr als 8,5 % auf 2.305 USD je Tonne und erreichte damit den höchsten Stand seit dem 19. September, während Nickel um 6 % auf 23.115 USD zulegte. Den Berichten zufolge wie die LME über ein Verbot des von Norilsk Nickel produzierten Nickels, das im vergangenen Jahr 7 % der weltweiten Fördermenge von schätzungsweise 2,7 Millionen Tonnen ausmachte, und des von Rusal produzierten Aluminiums diskutieren. Auf Rusal, den weltweit größten Aluminiumproduzenten außerhalb Chinas, entfallen 6 % der weltweiten Lieferungen, die für dieses Jahr auf etwa 70 Millionen Tonnen geschätzt werden.

Ein solcher Schritt wäre für die globale Industrie von großer Bedeutung. Die Zahlen mögen zwar nach einem relativ geringen Prozentsatz klingen, aber die Gefahr einer Verknappung kann den Preis eines jeden Rohstoffs in die Höhe treiben.

EU will die Sanktionen gegen Russland ausweiten

Westliche Länder haben seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine Sanktionen gegen russische Banken und reiche Einzelpersonen mit Verbindungen zu Präsident Wladimir Putin verhängt, aber bisher gibt es keine Beschränkungen für den Kauf von russischem Metallerzeugnissen. Ein Verbot von russischem Metallerzeugnissen könnte in einer Zeit weltweit steigender Inflation zu Engpässen und weiteren Preissprüngen führen.

Die Aussetzung neuer Lieferungen von russischem Metall könnte einen ähnlichen Preissprung auslösen, wie er nach der Verhängung von Sanktionen gegen Rusal durch das US-Finanzministerium und dem Ausschluss des Aluminiums von der LME im Jahr 2018 zu beobachten war. Die Aluminiumpreise stiegen damals in nur wenigen Tagen um 30 %..

Starke Schwankungen bei den Metallpreisen

Die Aluminiumpreise befinden sich in diesem Jahr auf einer wilden Fahrt. Die Aluminiumpreise sind in diesem Jahr bisher um etwa 25 % gesunken, aber der Weg zu diesem Punkt war interessant. Zu Beginn des Jahres lagen die Preise bei etwa 2.800 USD pro Tonne und stiegen Anfang März nach der russischen Invasion in der Ukraine auf fast 4.000 USD. Seitdem war es jedoch ein hartes Stück Arbeit, da sich in den Köpfen der Anleger die Angst vor einer weltweiten Konjunkturabschwächung bei gleichzeitig steigenden Zinsen festgesetzt hat, sodass die Aluminiumpreise aktuell bei rund 2.100 USD pro Tonne befinden.

Die Aktien von Aluminiumherstellern haben sich im Jahr 2022 ähnlich entwickelt. Die Alcoa-Aktie verzeichnete zu Beginn des Jahres 2022 große Kursgewinne, ist aber im bisherigen Jahresverlauf um etwa 41 % gesunken und liegt etwa 64 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom März. Die Century-Aktie hat im bisherigen Jahresverlauf etwa 41 % verloren und liegt etwa 80 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom März.

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