DAX setzt Abwärtstrend fort – Fokus auf US-Inflationsdaten
Der DAX bleibt unter Druck. US-Inflationsdaten, ZEW-Index und Unternehmenszahlen rücken heute in den Mittelpunkt.
Der DAX dürfte zum heutigen Handelsstart seinen Abwärtstrend fortsetzen und bei rund 24 150 Punkten eröffnen.
So langsam gehen den Optimisten am Aktienmarkt die Argumente aus. Die Energiepreise bleiben hoch, die Rallye im Halbleiterbereich erreicht eine sehr reife Phase und die heutigen Daten aus den USA könnten die Inflationssorgen im Markt bestätigen. In Asien hat sich diese Ausgangslage teilweise in ausgeprägteren Gewinnmitnahmen gezeigt. Speziell bei den gut gelaufenen Halbleiterwerten haben die Investoren auf die Pausentaste gedrückt und Positionen reduziert.
In Frankfurt dürften heute die Quartalszahlen der Münchener Rück und von Bayer interessant werden. Letztere wurden gut aufgenommen, wobei das Glyphosat-Desaster weiter als Damoklesschwert über dem Unternehmen schwebt. Die Zahlen des Rückversicherers liegen leicht unter den Erwartungen und schicken die Aktien vorbörslich auf die Verliererliste. Auch aus der zweiten Reihe haben viele Unternehmen den Zahlenreigen fortgesetzt.
Der heutige Handelstag dürfte hierzulande vom ZEW‑Index, aber vor allem von den am Nachmittag veröffentlichten US-Verbraucherpreisen geprägt werden. Die Quartalsberichtssaison flacht langsam ab und die makroökonomischen Daten schieben sich wieder in den Vordergrund. Aus technischer Sicht könnte sich der DAX heute in einer Handelsspanne zwischen 23 900 und 24 300 Punkten bewegen.

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