DAX kämpft um die 23 000er Marke – Hexensabbat in turbulenter Börsenphase
Der DAX steht unter Druck: Verfallstag, geopolitische Risiken und schwaches Sentiment sorgen für einen nervösen Handel.
Am heutigen dreifachen Verfallstag an den Terminmärkten dürfte der DAX seinen Kampf mit und um die 23 000er-Marke fortsetzen.
Der Handel an den asiatischen Börsen war von einem Feiertag in Japan und einem unveränderten Refinanzierungssatz der Peoples Bank of China geprägt. Zudem hinterließen die Ereignisse im Nahen Osten und die daraus resultierenden Kurskapriolen an den Energieträgermärkten weiterhin ihre Spuren in den Kursen.
Heute kommen zusätzlich die Abrechnungsaktivitäten an den Terminmärkten hinzu, die durch die hohe Volatilität der vergangenen Handelstage zusätzlich für Spannung sorgen könnten. Insgesamt bleibt das Sentiment leicht eingetrübt und die Investoren tendenziell an den Seitenlinien. Vor dem Wochenende dürften die Anleger zurückhaltend agieren, da sie die Nachrichtenlage im Nahen Osten nicht abschätzen können und sie sich jederzeit in alle möglichen Richtungen entwickeln kann.
Zumindest von den Erzeugerpreisen aus Deutschland kamen heute noch einmal bessere Nachrichten. Diese wurden jedoch vor dem Beginn des Kriegs im Iran erhoben und spiegeln eine komplett andere Welt wider. Der heutige Datenkalender ist ausgedünnt und hält keine weiteren wichtigen Handelsimpulse für die Märkte parat.
Aus technischer Sicht könnte sich der DAX heute in einer Kursspanne zwischen 22 850 und 23 500 Punkten bewegen.

DAX bricht Erholung ab – Der Krieg im Iran geht weiter
Neue Eskalation im Iran-Konflikt belastet die Märkte und beendet die DAX-Erholung abrupt.

