DAX vor sehenswertem Monatsplus – BASF spürt schwache Konjunktur
Der DAX steuert auf ein starkes Februarplus zu, während BASF mit verhaltener Gewinnprognose belastet und Inflationsdaten in den Fokus rücken.
Der DAX wird zum Start in den letzten Handelstag des Monats bei 25 290 Punkten gesehen.
In Asien haben die Investoren insbesondere bei gut gelaufenen Aktien wie den Technologietiteln zum Wochenschluss Gewinne mitgenommen. Der Markt in China bildete eine Ausnahme, dort wirkten noch die positiven Effekte der neuen Strafzölle nach. Im Schnitt werden chinesische Unternehmen nur noch mit einem Strafzoll von 15,6 Prozent belegt. Das hilft der exportlastigen Konjunktur im Reich der Mitte.
Für den Februar kann der DAX eine ordentliche Wertentwicklung vorweisen. In Anbetracht der vielen Störfaktoren und der weiterhin heiklen Situation zwischen dem Iran und den USA ist das Monatsplus von 3,3 Prozent mehr als sehenswert. Zwar haben andere europäische Aktienindizes teilweise neue Rekordhochs ausgebildet, hierzulande aber hat die hohe Exportabhängigkeit der Wirtschaft stärkere Kursgewinne verhindert.
Vorbörslich haben die Zahlen von BASF das Interesse der Investoren gefunden. Der Chemieriese wird erneut von der eher schwachen konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone getroffen. So soll der Jahresgewinn im laufenden Jahr auf Vorjahresniveau stagnieren. Die ausbleibende Gewinndynamik schickt die Aktien vorbörslich in die Verlustzone.
Insgesamt werden die Anleger heute speziell auf die Veröffentlichung der Verbraucherpreise aus Deutschland und der US‑Erzeugerpreise am Nachmittag achten. Um 16 Uhr folgt dann noch der Einkaufsmanagerindex aus Chicago.
Gewinnmitnahmen könnten sich zum Wochenschluss auch im DAX zeigen und den Index aus technischer Sicht in der leicht nach oben ausgeweiteten Handelsspanne zwischen 25 000 und 25 350 Punkten halten.

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