DAX startet schwächer – Spekulationen über Kriegsverlauf gehen weiter

Unsicherheit durch Nahost-Konflikt und hohe Ölpreise belastet den DAX zum Wochenstart.

CMC Analysts picture Andreas Lipkow-small
verfasst von
Andreas Lipkow

Chef-Marktanalyst


Der DAX dürfte heute erneut schwächer in den Handel starten und im Tagesverlauf den Kampf mit der Marke von 22 000 Punkten aufnehmen.

Der Krieg im Nahen Osten geht in die nächste Handelswoche und weist weiter sehr widersprüchliche Signale auf. Zwar haben die USA das Ultimatum an den Iran bis Ostermontag verlängert, doch die militärischen Auseinandersetzungen und gegenseitigen Drohungen gehen weiter. Die Gesamtsituation lässt viel Raum für Spekulationen und Unsicherheiten.

Das zeigt sich unter anderem in den Energiepreisen. Die Nordseesorte Brent Crude notiert wieder bei 111 US-Dollar. Auch wenn sich die Marktteilnehmer bereits an das neue Preisniveau gewöhnt haben, dürften die Effekte auf Inflation und Konjunktur nachhaltig sein. Insbesondere bei Lebensmitteln sollte sich das gestiegene Preisniveau für die Energieträger bereits in den kommenden Wochen durch anziehende Preise zeigen. Interessant werden in diesem Kontext die heute noch anstehenden Verbraucherpreise aus Deutschland für März. Viele Unternehmen aus der Industrie, dem Bau und konsumnahen Dienstleistungen planen laut ifo-Institut bereits, mit Blick auf die gestiegenen Energiepreise Preiserhöhungen vorzunehmen.

Es gibt derzeit wenig Erbauliches, was die Finanzmärkte stützen könnte. Der heutige Tageskalender ist relativ ausgedünnt und somit dürfte sich der Fokus auf die heutige Handelseröffnung in den USA legen.

Aus technischer Sicht könnte der DAX heute in einer Handelsspanne zwischen 22 050 und 22 350 Punkten schwanken.

:
hpl stock exchange unsplash extraExtra

DAX baut Tagesgewinn aus – Deutsche Inflation springt auf 2,7 Prozent

Steigende Inflation und geopolitische Risiken halten die Märkte im Spannungsfeld zwischen Erholung und Unsicherheit.

Oil & Central Banks

Wochenbericht – Montag, 30. März 2026

Geopolitik und steigende Energiepreise halten die Märkte in Atem – der DAX bleibt im Spannungsfeld aus Risikoaversion, Inflation und Zinsunsicherheit.

Low angle image of the US Federal Reserve building with clouds overhead

Die wichtigsten drei Zahlen für 2026 - 3,4,5

Warum 3%, 4% und 5% entscheidend für Märkte und Investoren im Jahr 2026 sind.

Loading...
Loading...