Was ist Optionshandel – und wie werden Optionen gehandelt?
Erfahren Sie, was Optionen sind, und lernen Sie, wie Sie mit dem Optionshandel beginnen können.
Was sind Optionen?
Eine Option ist eine Art Derivatvertrag für einen Basiswert, wie beispielsweise eine Aktie, einen Rohstoff oder einen Index. Ein Optionskontrakt gibt dem Käufer (Inhaber) das Recht, jedoch nicht die Verpflichtung, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis (Ausübungspreis) zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft (Verfallsdatum) zu kaufen oder zu verkaufen.
Expertenmeinung
"Stellen Sie sich das wie eine Reise während der Ferienzeit vor. Möglicherweise sehen Sie zwei Buchungsoptionen:
eine nicht stornierbare
eine flexible.
Sie zahlen mehr für die flexible Version, weil Sie einen kleinen Aufpreis für das Recht zahlen, jederzeit ohne Strafgebühr zu stornieren. Sie können den Preis im Voraus festlegen, und selbst wenn der Preis stark steigt oder die Reise ausverkauft ist, zahlen Sie dennoch den festgelegten Betrag. Genau so funktionieren Optionen auf den Finanzmärkten."
Alternativ, sofern die Option bar abgerechnet wird, erhalten Käufer eine Barzahlung auf Basis der Differenz zwischen dem Abrechnungspreis und dem Strike-Preis. Auf der CMC-Plattform werden Optionen ausschließlich per Barausgleich (Cash Settlement) abgerechnet; eine physische Lieferung oder vorzeitige Ausübung ist nicht vorgesehen.
Wie funktionieren Optionen?
Jeder Optionskontrakt kann – sofern er sich im Geld befindet – einen sogenannten inneren Wert aufweisen. Dieser ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Ausübungspreis der Option und dem aktuellen Marktpreis des zugrunde liegenden Basiswerts.
Der Optionspreis selbst setzt sich aus innerem Wert und Zeitwert (extrinsischer Wert) zusammen. Je größer diese Differenz ist, desto wertvoller ist die Option. Steigt beispielsweise der Kurs eines Index, gewinnt eine Call-Option auf diesen Index an Wert.
Eine erhöhte Volatilität des zugrunde liegenden Basiswerts kann den Preis einer Option steigern. Weist der Basiswert stärkere Kursschwankungen auf, steigt die Wahrscheinlichkeit signifikanter Kursbewegungen, wodurch die Option an Wert gewinnt.
Trader können Gewinne oder Verluste realisieren, indem sie ihre Positionen vor dem Verfallsdatum schließen. Bei Optionen, die per Barausgleich abgerechnet werden (wie bei CMC Markets), findet kein Erwerb oder Verkauf des zugrunde liegenden Basiswerts statt. Befindet sich die Option zum Verfallszeitpunkt im Geld, erhält der Inhaber die entsprechende Differenz in bar.
Der Preis einer per Barausgleich abgerechneten Option setzt sich aus dem inneren Wert und dem Zeitwert (auch extrinsischer Wert) zusammen. Der innere Wert einer Call-Option entspricht dem Betrag, um den der Marktpreis des zugrunde liegenden Basiswerts über dem Ausübungspreis liegt. Der Zeitwert berücksichtigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Basiswert bis zum Verfall weiter in Richtung „im Geld“ entwickelt. Es ist zu beachten, dass ein Anstieg der Volatilität zugleich auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sich eine Option bis zum Verfall in Richtung „aus dem Geld“ bewegt.
Die auf der CMC-Plattform verfügbaren Optionen werden am Verfallsdatum zum Verfallszeitpunkt per Barausgleich abgerechnet und verfügen über keine Ausübungsfunktion. Eine vorzeitige Ausübung ist nicht möglich. Sie können Ihre Position jedoch vor dem Verfallsdatum schließen, indem Sie eine Transaktion in entgegengesetzter Richtung eingehen.
Warum mit Optionen handeln?
Optionen können ein wirkungsvolles Instrument zur Absicherung (Hedging) einer bestehenden Position sein. Sie ermöglichen es, die Rendite einer volatilen oder noch unerprobten Anlage zu sichern, ohne ein ebenso hohes Verlustrisiko einzugehen wie bei einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert.
Beim Eingehen einer Long-Position in Optionen ist das maximale Risiko im Voraus bekannt, da der potenzielle Verlust auf die gezahlte Prämie begrenzt ist. Beim Verkauf einer Call-Option hingegen ist der maximale Verlust unbegrenzt.
Sie müssen eine Option nicht ausüben, um von ihr zu profitieren. Viele Anleger entscheiden sich, ihre Position vor dem Verfall zu schließen, indem sie die Option verkaufen. Ist die Option im Wert gestiegen, können Sie sie zu einem höheren Preis verkaufen als dem, den Sie bezahlt haben, und so einen Gewinn realisieren. Endet die Option bei Verfall aus dem Geld und wird nicht ausgeübt, ist Ihr Verlust auf die ursprünglich gezahlte Prämie begrenzt. Wenn Sie hingegen eine Option verkauft haben, entspricht Ihr maximal möglicher Gewinn der Prämie, die Sie behalten, wenn die Option wertlos verfällt.
Call und Put Optionen
Es gibt zwei grundlegende Arten von Optionskontrakten: Calls und Puts. Der Kauf einer Call-Option verleiht Ihnen das Recht, einen zugrunde liegenden Basiswert zu einem bei Abschluss des Optionsgeschäfts festgelegten Ausübungspreis zu kaufen. Der Käufer einer Call-Option geht davon aus, dass der Preis des zugrunde liegenden Basiswerts am Verfallsdatum über dem Ausübungspreis liegt.
Der Kauf einer Put-Option verleiht Ihnen das Recht, einen zugrunde liegenden Basiswert zu einem bei Abschluss des Optionsgeschäfts festgelegten Ausübungspreis zu verkaufen. Der Käufer einer Put-Option geht davon aus, dass der Preis des zugrunde liegenden Basiswerts am Verfallsdatum unter dem Ausübungspreis liegt.
Call-Options erklärt
Eine Call-Option verleiht dem Inhaber (Käufer) das Recht, jedoch nicht die Pflicht, einen zugrunde liegenden Basiswert zum Ausübungspreis zu kaufen. Bei Optionen, die per Barausgleich abgerechnet werden, erhält der Käufer zum Verfallsdatum beziehungsweise zum Verfallszeitpunkt eine Barzahlung, sofern der Preis des zugrunde liegenden Basiswerts über dem Ausübungspreis liegt.
Sind Sie der Stillhalter (Verkäufer) einer Call-Option, gehen Sie die Verpflichtung ein, die Rechte des Käufers aus dem Optionsgeschäft zu erfüllen. Bei per Barausgleich abgerechneten Optionen leistet der Verkäufer eine entsprechende Barzahlung, wenn sich die Option zum Verfallszeitpunkt im Geld befindet.
Beispiel für ein Long-Call-Geschäft
Stellen Sie sich vor, ein Trader erwartet, dass der "Beispiel-Index" im kommenden Monat steigt. Der Trader kauft eine Call-Option mit einem Ausübungspreis (dem im Voraus festgelegten Preis, zu dem ein Optionskäufer den Kontrakt abrechnet) von 7.500 Punkten und einer Laufzeit von einem Monat.
Die von uns auf die zugrunde liegenden Indizes angebotenen Optionen haben einen Multiplikator von 1. Das bedeutet, dass ein Optionskontrakt einer Einheit des zugrunde liegenden Index entspricht. Die Prämie für diese Option beträgt 60 €.
Einen Monat später, zum Verfallszeitpunkt, ist der "Beispiel-Index" auf 7.650 Punkte gestiegen. Das bedeutet, dass sich das Geschäft um 150 € (7.650 − 7.500) im Geld befindet, da der aktuelle Marktpreis des zugrunde liegenden Basiswerts für den Inhaber der Option vorteilhaft ist.
In diesem Szenario erzielt der Trader einen Nettogewinn von 90 €, nachdem die gezahlte Prämie (60 €) vom inneren Wert (150 €) abgezogen wurde.
Notiert der Index nach einem Monat hingegen auf demselben Niveau wie der Ausübungspreis von 7.500 Punkten, spricht man von am Geld, da Ausübungspreis und aktueller Marktpreis des zugrunde liegenden Basiswerts identisch sind. In diesem Fall würde die Option wertlos verfallen, und der Trader verliert die gezahlte Prämie von 60 €.
Liegt der Preis des zugrunde liegenden Basiswerts unter dem Ausübungspreis, befindet sich die Option aus dem Geld, da der aktuelle Marktpreis für den Käufer ungünstig ist. Auch in diesem Fall verfällt die Option wertlos, und der Trader verliert die Prämie von 60 €.

Beispiel für ein Short-Call-Geschäft
Angenommen, ein Trader erwartet, dass der "Beispiel-Index" im kommenden Monat stabil bleibt oder leicht fällt. Der Trader verkauft eine Call-Option mit einem Ausübungspreis von 7.400 Punkten und einer Laufzeit von einem Monat. Für den Verkauf der Option erhält der Trader eine Prämie von 50 €.
Einen Monat später, zum Verfallszeitpunkt, liegt der "Beispiel-Index" bei 7.350 Punkten. In diesem Fall befindet sich die Option aus dem Geld, sodass sie wertlos verfällt. Der Trader, der die Option verkauft hat (Stillhalter), behält die vereinnahmte Prämie von 50 € als Gewinn.
Notiert der "Beispiel-Index" zum Verfallszeitpunkt hingegen über 7.400 Punkten, befindet sich die Option im Geld. Liegt der Index beispielsweise bei 7.500 Punkten, beträgt der innere Wert 100 € (7.500 − 7.400). Da der Trader die Option verkauft hat, ergibt sich ein Verlust von 50 € (100 € − 50 € vereinnahmte Prämie).
Steigt der Index deutlich stärker, erhöht sich der Verlust entsprechend. Beim Verkauf einer Call-Option sind die potenziellen Verluste unbegrenzt.

Put-Optionen erklärt
Eine Put-Option verleiht dem Inhaber (Käufer) das Recht, jedoch nicht die Pflicht, einen zugrunde liegenden Basiswert zum Ausübungspreis zu verkaufen. Bei Optionen, die per Barausgleich abgerechnet werden, erhält der Käufer zum Verfallsdatum beziehungsweise zum Verfallszeitpunkt eine Barzahlung, sofern der Preis des zugrunde liegenden Basiswerts unter dem Ausübungspreis liegt.
Sind Sie der Stillhalter (Verkäufer) einer Put-Option, gehen Sie die Verpflichtung ein, die Rechte des Käufers aus dem Optionsgeschäft zu erfüllen. Bei per Barausgleich abgerechneten Optionen leistet der Verkäufer eine entsprechende Barzahlung, wenn sich die Option zum Verfallszeitpunkt im Geld befindet.
Beispiel für ein Long-Put-Geschäft
In diesem Beispiel kauft ein Trader eine Put-Option auf den "Beispiel-Index" mit einem Ausübungspreis von 7.450 Punkten und einer Laufzeit von einem Monat. Die Prämie für diese Option beträgt 40 €.
Einen Monat später, zum Verfallszeitpunkt, ist der "Beispiel-Index" auf 7.350 Punkte gefallen. Das bedeutet, dass sich das Geschäft um 100 € im Geld befindet (7.450 − 7.350).
Nach Abzug der gezahlten Prämie von 40 € ergibt sich ein Nettogewinn von 60 €.

Erweisen sich die Annahmen des Traders hingegen als falsch und der "Beispiel-Index" steigt auf 7.550 Punkte, verfällt die Option aus dem Geld.
Der Verlust des Traders ist in diesem Fall auf die gezahlte Prämie von 40 € begrenzt.
Beispiel für ein Short-Put-Geschäft
Angenommen, ein Trader erwartet, dass der "Beispiel-Index" im kommenden Monat stabil bleibt oder leicht steigt.
Der Trader verkauft eine Put-Option mit einem Ausübungspreis von 7.500 Punkten und einer Laufzeit von einem Monat. Für den Verkauf der Option erhält der Trader eine Prämie von 40 €.
Einen Monat später, zum Verfallszeitpunkt, liegt der Abrechnungspreis bei 7.520 Punkten. In diesem Fall befindet sich die Option aus dem Geld, sodass sie wertlos verfällt. Der Trader, der die Option verkauft hat (Stillhalter), behält die vereinnahmte Prämie von 40 € als Gewinn.
Notiert der "Beispiel-Index" zum Verfallszeitpunkt hingegen unter 7.500 Punkten, befindet sich die Option im Geld. Fällt der Index beispielsweise auf 7.400 Punkte, beträgt der innere Wert 100 € (7.500 − 7.400). Nach Berücksichtigung der vereinnahmten Prämie von 40 € ergibt sich ein Verlust von 60 € (100 € − 40 €).
Sinkt der Index deutlich stärker, erhöht sich der Verlust entsprechend. Die vereinnahmte Prämie wirkt dabei lediglich verlustmindernd.

Wann sollten Sie Calls und Puts handeln?
Es ist wichtig zu beachten, dass Optionen kein Einsteigerprodukt sind. Sie stellen ein Anlageprodukt mit hohem Risiko dar, und Verluste können sich bei negativen Handelsverläufen schnell summieren.
Risiken des Optionshandels
Wenn Sie Optionen handeln, können Sie Ihrer Position – anders als beim CFD-Handel – keine Stop-Loss- oder Take-Profit-Order hinzufügen.
Wenn Sie jedoch eine Call- oder Put-Option kaufen (also eine Long-Position eingehen), ist Ihr maximales Risiko im Voraus festgelegt, da Ihre potenziellen Verluste auf den für die Option gezahlten Betrag, die sogenannte Prämie, begrenzt sind.
Experteneinschätzung
„Obwohl Optionspreise vom zugrunde liegenden Basiswert beeinflusst werden, gibt es weitere Faktoren, die den Optionspreis bestimmen. Einer davon ist die Volatilität, ein weiterer wesentlicher Faktor ist jedoch die verbleibende Zeit bis zum Verfall.
Bleibt beispielsweise die Tesla-Aktie unverändert und es geschieht sonst nichts, bedeutet das, dass die Optionsprämie mit jedem Tag dem Zeitwertverfall unterliegt und an Wert verliert. Zum Verfallszeitpunkt kann die Option schließlich wertlos sein, sodass die gesamte gezahlte Prämie verloren ist.
Das bedeutet, dass Sie mit einer Option Geld verlieren können, selbst wenn sich der Preis des zugrunde liegenden Basiswerts nicht bewegt – etwas, das bei CFDs oder Spread Bets so nicht vorkommt.“
Wenn Sie hingegen eine Call- oder Put-Option verkaufen (Short-Position), können erhebliche Verluste entstehen. Beim Verkauf ungedeckter Call-Optionen sind die potenziellen Verluste theoretisch unbegrenzt.
Verluste können das auf dem Konto verfügbare Guthaben vollständig aufzehren. Für professionelle Kunden besteht darüber hinaus das Risiko, dass Verluste die hinterlegten Einlagen übersteigen.
So handeln Sie Optionen
Lernen Sie die wichtigsten Begriffe des Optionshandels kennen
Option: Ein Kontrakt, der dem Käufer das Recht, jedoch nicht die Pflicht einräumt, einen zugrunde liegenden Basiswert zu einem bestimmten Preis zu oder vor einem festgelegten Datum zu kaufen oder zu verkaufen.
Ausübungspreis: Der Preis, zu dem der zugrunde liegende Basiswert gekauft oder verkauft werden kann.
Verfallsdatum: Das Datum, an dem der Optionskontrakt verfällt.
Prämie: Der Preis, der für den Kauf der Option gezahlt wird.
Kontrakt: Entspricht in der Regel 100 Stück des zugrunde liegenden Basiswerts. Die von uns angebotenen Optionskontrakte haben eine Kontraktgröße von 1 Einheit des zugrunde liegenden Basiswerts.
Im Geld (ITM), aus dem Geld (OTM), am Geld (ATM): Bezeichnen das Verhältnis zwischen dem aktuellen Marktpreis des zugrunde liegenden Basiswerts und dem Ausübungspreis
Verstehen Sie die Risiken – die Optionsgriechen
Optionskontrakte können wertlos verfallen.
Es besteht das Potenzial erheblicher Verluste, insbesondere bei bestimmten Strategien.
Marktbedingungen können unvorhersehbar sein.
Optionsgriechen sind Risikokennzahlen, die messen, wie sich Veränderungen bestimmter Faktoren – etwa des Preises des zugrunde liegenden Basiswerts oder der Volatilität – auf den Preis einer Option auswirken. Es ist wichtig zu verstehen, wie diese Faktoren Ihre Optionsposition beeinflussen können.
Ein Verständnis der Optionsgriechen kann Tradern helfen, ihre Portfolios effektiv zu steuern und sich gegen potenzielle Verluste abzusichern.
Recherchieren Sie den Markt, den Sie handeln möchten
Optionen beschränken sich nicht ausschließlich auf Aktien. Sie sind für eine Vielzahl von Basiswerten verfügbar, darunter Rohstoffe, Indizes und ETFs. Es ist entscheidend, den Markt zu wählen, der zu Ihren Handelszielen und Ihrer Risikotoleranz passt.
Durch eine gezielte Fokussierung können Sie bestimmte Sektoren, die implizite Volatilität, Kurstrends, Verfallsdaten und Handelsvolumina analysieren, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
Wählen Sie, welche Optionen Sie kaufen oder verkaufen möchten
Ihre Einschätzung zur Kursentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts bestimmt, welche Art von Option Sie kaufen oder verkaufen könnten:
Wenn Sie davon ausgehen, dass der Preis des zugrunde liegenden Basiswerts steigt, könnten Sie eine Call-Option kaufen oder eine Put-Option verkaufen.
Wenn Sie davon ausgehen, dass der Preis des zugrunde liegenden Basiswerts stabil bleibt, kommen je nach Markteinschätzung Strategien in Betracht, die von Seitwärtsbewegungen profitieren, beispielsweise der Verkauf einer Call- oder einer Put-Option.
Wenn Sie davon ausgehen, dass der Preis des zugrunde liegenden Basiswerts fällt, könnten Sie eine Put-Option kaufen oder eine Call-Option verkaufen.
Bestimmung des Ausübungspreises der Option
Damit eine Option ihren Wert behält, sollte sich der Preis des zugrunde liegenden Basiswerts bis zum Verfallsdatum im Bereich „im Geld“ befinden. Wählen Sie einen Ausübungspreis, der Ihrer Erwartung darüber entspricht, wo sich der Basiswert während der Laufzeit der Option bewegen wird.
Laufzeit der Option
Jede Option verfügt über ein festgelegtes Verfallsdatum, das den letzten Tag bestimmt, an dem der Kontrakt abgerechnet wird. Tägliche und wöchentliche Laufzeiten eignen sich eher für kurzfristige Handelsstrategien, während monatliche oder jährliche Laufzeiten häufig für längerfristige Strategien genutzt werden.
Je länger die verbleibende Zeit bis zum Verfall ist, desto mehr Zeit hat der Preis des zugrunde liegenden Basiswerts, sich in eine für Sie als Inhaber günstige Richtung zu bewegen – wobei auch das Gegenteil eintreten kann. Aus diesem Grund ist die Option bei längerer Restlaufzeit in der Regel mit einer höheren Prämie bewertet.
Längere Laufzeiten bieten mehr Möglichkeiten, dass sich Ihre Handelsstrategie entwickelt. Beachten Sie jedoch den Zeitwertverfall: Der Wert einer Option nimmt mit Annäherung an den Verfall ab, insbesondere wenn sie aus dem Geld bleibt.
Platzierung einer Optionsorder
Auf unserer Handelsplattform müssen Sie folgende Angaben festlegen:
Den zugrunde liegenden Basiswert, den Sie handeln möchten
Ob Sie eine Call-Option oder Put-Option kaufen oder verkaufen
Den Ausübungspreis
Das Verfallsdatum
Die Anzahl der Kontrakte, die Sie handeln möchten – je größer das Handelsvolumen, desto höher ist die erforderliche Margin und damit auch das Risiko
Weitere Orderdetails, wie beispielsweise Limit-Order oder Market-Order
Überwachen Sie Ihren Optionshandel
Regularly track your options trade, evaluating it against the underlying asset's movement, time decay, and any market events or news that might impact its value. Adjust or exit positions, if necessary, based on your initial strategy and changing market conditions.
Was macht einen guten Optionshändler aus?
Hier sind unsere fünf wichtigsten Tipps für alle, die mit dem Optionshandel beginnen möchten:
Nutzen Sie den Optionshandel nicht isoliert:
Optionen sind ein Produkt mit hohem Risiko und richten sich an erfahrene Trader. Sie sollten daher bereits Erfahrung mit risikoärmeren Anlageformen gesammelt haben, bevor Sie Optionen handeln. In Kombination mit risikoärmeren Anlagen, etwa einem Aktienportfolio, können Optionen jedoch ein sinnvolles Instrument sein, um sich gegen nachteilige Marktbewegungen abzusichern.
Verstehen Sie Ihre Strategie – und bleiben Sie dabei:
Klären Sie vor dem Einstieg, ob Sie sich gegen potenzielle Verluste absichern (Hedging) oder gezielt Gewinne erzielen möchten. Treffen Sie Ihre Entscheidungen auf Basis einer klar definierten Strategie.
Beobachten Sie die Märkte genau:
Verfolgen Sie die Marktentwicklung kontinuierlich, identifizieren Sie mögliche Chancen – beispielsweise in bestimmten Branchen oder bei aufstrebenden Unternehmen – und führen Sie gründliche Recherchen durch, bevor Sie eine Position eingehen.Bleiben Sie bei moderaten Positionsgrößen:
Eine Serie verlustreicher Geschäfte kann im Optionshandel schnell zu erheblichen Verlusten führen. Vermeiden Sie es daher, pro Trade zu hohe Beträge einzusetzen, damit ein einzelner Verlust nur einen kleinen Teil Ihres gesamten Handelskapitals ausmacht.Diversifizieren Sie so weit wie möglich:
Neben der Streuung über risikoärmere Anlageklassen kann es auch sinnvoll sein, verschiedene Optionen zu halten. Wenn Sie ausschließlich in Technologie- oder Nasdaq-Indizes investieren, sind Sie anfällig für Verluste, falls sich dieser Sektor ungünstig entwickelt. Eine Auswahl von Optionen aus unterschiedlichen Branchen und Märkten kann helfen, das Risiko besser zu verteilen.
Bevor Sie mit dem Optionshandel beginnen können, müssen Sie einen kurzen Test absolvieren, um sicherzustellen, dass Sie die Funktionsweise des Optionshandels und die damit verbundenen Risiken verstehen.
Mit Optionen können Sie eine Vielzahl von Märkten handeln, abhängig vom verfügbaren Angebot auf der Plattform. Dazu zählen insbesondere Indizes wie der Germany 40 oder der US 500, einzelne Aktien, Rohstoffe sowie ETFs.
Ja, das ist möglich. Dieser Ansatz wird von Tradern genutzt, um potenzielle Verluste zu steuern und die Gewinnchancen zu erhöhen.
Es gibt eine Reihe komplexerer Optionsstrategien, von denen Trader profitieren können, darunter beispielsweise Straddles und Strangles.
Die beim Optionshandel anfallenden Kosten bestehen aus dem Spread zwischen Geld- und Briefkurs sowie gegebenenfalls aus einer Währungsumrechnungsgebühr auf realisierte Gewinne und Verluste.
Haben Sie Fragen?
Schicken Sie uns eine E-Mail an kundenservice@cmcmarkets.at oder rufen Sie uns an unter +43 (0)1 532 1349 0.
(Börsentäglich von 8 bis 20 Uhr)

