DAX rutscht wieder ins Minus – Geschlossene Wall Street sendet dennoch Signale

Trotz US-Feiertag zeigen die Futures Schwäche – der DAX verliert die 25.000er-Marke aus dem Blick.

Während der offizielle Handel an der Wall Street feiertagsbedingt ruht, signalisiert der geöffnete Terminmarkt weiter fallende Aktienkurse in New York. Die kurzzeitige Erholung am Freitag entpuppt sich damit zumindest zum Start in die neue Woche als Strohfeuer. Diese Entwicklung hat dann auch dem DAX am Nachmittag die Richtung gegeben, die der Markt zuvor noch weitgehend impulslos gesucht hatte. Damit verliert der DAX die 25 000er-Marke wieder aus dem Blick und es gab so den nächsten Stimmungsdämpfer für die ohnehin schon zurückhaltenden Investoren.

Alles in allem aber sorgten die Feiertage in den USA und Asien heute in Frankfurt für einen insgesamt eher dünnen Handel. Auch potenzielle Impulse durch makroökonomische Daten oder Unternehmensmeldungen blieben rar gesät. Gefragt waren zyklische Titel wie die Aktie von Heidelberg Materials, aber auch der Finanzsektor rückte nach einer längeren Durststrecke wieder zurück in den Fokus der Investoren. Deutsche Bank und Commerzbank befanden sich auf der Gewinnerseite. Nach unten gezogen wurde der DAX vom Schwergewicht Siemens, wo die Gewinnmitnahmen nach den beeindruckenden Geschäftszahlen auch heute anhielten.

Das Thema Künstliche Intelligenz blieb bei den, wenn auch nur spärlichen, Handelsaktivitäten ein klarer Einflussfaktor. So gaben die Aktien einiger kleiner Finanzdienstleister wie Flatexdegiro wegen der Furcht vor einer disruptiven Welle im Bereich der Vermögensverwaltung nach. Die Angst vor potenziellen massiven Veränderungen in vielen wirtschaftlichen Sektoren schwappt von Woche zu Woche in neue Segmente über. Nach der Softwarebranche hatte es zuletzt die Logistik- und Finanzdienstleister getroffen.

Dabei gibt es aber durchaus Gewinner, die als Dienstleister im Bereich KI auftreten und so von vollen Auftragsbüchern profitieren können. Dazu gehören hierzulande die Aktien von Siemens, Siemens Energy, Hochtief und Heidelberger Materials.

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