DAX weiter über 24 000 Punkten – Südkoreas Börse fährt Achterbahn
Der DAX hält sich über 24.000 Punkten, während Südkoreas Börse nach historischem Einbruch zweistellig zulegt und geopolitische Risiken die Märkte weiter prägen.
Der DAX wird zum Handelsstart am Donnerstag zwar leicht schwächer, aber über der Marke von 24 000 Punkten erwartet.
Der Krieg im Nahen Osten bleibt das marktbeherrschende Thema und zeigt zur Stunde auch nur langsam entdynamisierende Tendenzen. Zwar führen die militärischen Schläge der USA zu nachlassenden Raketenangriffen des Iran. Dennoch bleibt die Lage angespannt und die Straße von Hormus das Nadelöhr für die globale Konjunktur.
In Asien sorgen die zurückgenommenen Konjunkturerwartungen Chinas von aktuell 4,5 bis 5 Prozent für etwas Erstaunen bei den Investoren. Damit deutet sich das schwächste verordnete Wirtschaftswachstum der vergangenen 25 Jahre an. In Südkorea sprang dagegen der Kospi-Index nach dem höchsten Tagesverlust in der Geschichte gestern heute wieder um elf Prozent an und wurde dabei von den Indexschwergewichten Samsung und SK Hynix getragen. Die hervorragenden Quartalszahlen des US-Halbleiterunternehmens Broadcom sorgten für Kauflaune in diesem Sektor.
In Europa wird der DAX etwas niedriger im Vergleich zum Vortagesschlusskursniveau erwartet. Hier drücken erneut die Sorgen über die höheren Energiepreise und durchwachsene Quartalszahlen von Merck auf die Stimmung der Anleger. Bei den Quartalszahlen von DHL spalten sich derzeit noch die Gemüter. Die Zahlen lagen zwar etwas unter den Erwartungen, aber die Prognosen sind gut. Auch aus der zweiten Börsenreihe wurden einige Quartalszahlen von Renk und Ströer veröffentlicht. Heute stehen noch die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung und die Importpreise aus den USA auf der Agenda.
Der Handel in Frankfurt dürfte insgesamt weiterhin nervös verlaufen und den DAX aus technischer Sicht in einer Kursspanne von 23 900 bis 24 300 Punkten halten.

DAX rutscht wieder unter 24 000 Punkte – Anleger weiter zwischen Hoffen und Bangen
Neue Militäraktionen im Nahen Osten drücken den DAX unter 24.000 Punkte. Ölpreis und Inflation bleiben zentrale Risikofaktoren.
