DAX sucht weiter seine Richtung – US-Berichtssaison steuert Höhepunkt entgegen
Unsicherheit bleibt hoch: Berichtssaison, Notenbanken und Ölpreise geben den Takt für den DAX vor.
Der DAX sucht zum Wochenstart weiter seine Richtung und dürfte leicht höher in den Handelstag starten. Die Stimmung an der Börse ist weiterhin sehr schwer greifbar und wird von der Berichtssaison und den Ereignissen im Nahen Osten bestimmt. Doch genau dieses Umfeld sorgt sowohl in den USA als auch an den asiatischen Börsen in Japan und Südkorea für immer neue Kursrekorde. Die Skepsis schiebt speziell die Kurse der technologielastigen Aktienmärkte an. Aus dem Halbleiterbereich kamen zuletzt sehr positive Signale, die die entsprechenden Aktien beflügelten.
Der kann davon nur wenig profitieren, da der Anteil an reinen Technologieunternehmen zu gering ist. Indes nimmt die Berichtssaison in den USA Fahrt auf und die großen und wichtigen US-Technologieunternehmen wie Alphabet, Amazon und Apple werden ihre Quartalszahlen präsentieren. Zudem dürfte es Impulse aus der Geldpolitik geben, wenn die Bank of Japan, die Federal Reserve und die Europäische Zentralbank zu ihren Sitzungen zusammenkommen. Die Investoren werden genau auf die Äußerungen der Notenbanker zu den Inflationserwartungen und zur zukünftigen Zinspolitik achten. Die Erdölpreise bleiben als Inflationstreiber weiterhin ein Thema, da die Rohölsorte Brent aktuell bei rund 107 US-Dollar notiert und damit deutlich höher als vor dem Beginn des Iran-Krieges.
Zum Wochenstart dürften es die Anleger deshalb erst einmal ruhig angehen lassen und die Situation weiterhin sondieren. Die Ereignisse vom Wochenende haben keine neuen erhellenden Erkenntnisse gebracht, sodass die Investoren auf die wenigen greifbaren Indikationen und Impulse warten müssen. Aus technischer Sicht könnte sich der DAX heute in einer Handelsspanne zwischen 24 050 und 24 350 Punkten bewegen.

DAX zurück über 24 000 Punkten – Zuversicht vor dem langen Wochenende
Der DAX springt über 24.000 Punkte – gestützt von fallenden Ölpreisen, EZB-Signalen und Short-Eindeckungen vor dem Wochenende.

