DAX startet leichter in die neue Woche – Iran-Ultimatum im Blick

Der DAX startet schwächer – geopolitische Spannungen und steigende Ölpreise dominieren die Märkte.

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verfasst von
Andreas Lipkow

Chef-Marktanalyst


Der DAX wird zum Start in die neue verkürzte Handelswoche leicht im Minus bei rund 23 100 Punkten erwartet.

Die Vorgaben von der Wall Street sind trotz aller fortwährenden Unsicherheiten positiv. In Asien war Zurückhaltung angesagt, da zum einen die Marktteilnehmer in Hongkong feiertagsbedingt nicht anwesend waren und zum anderen die Zahlen des Technologiekonzerns Samsung Electronics besser als befürchtet ausgefallen sind.

Das Ultimatum der USA gegen den Iran bleibt vorerst das marktbestimmende Thema und hat sich bereits in höheren Rohölpreisen bemerkbar gemacht. Noch scheint sich nur wenig Bewegung in den Verhandlungen der Kriegsparteien abzuzeichnen, und auch die militärischen Auseinandersetzungen gehen weiter. Der Iran-Krieg und seine Auswirkungen auf die Energiepreise und damit auf Konjunktur und Inflation haben die Finanzmärkte weiter voll im Griff.

Auf der Tagesagenda finden sich zwar weitere interessante Marktimpulse, die jedoch vorerst zweitrangig bleiben. So dürften die Einkaufsmanagerindizes aus Europa und die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA in den Fokus rücken. Speziell die Stimmung bei den Unternehmen ist nach dem Beginn des Iran-Kriegs und den stark angestiegenen Energiepreisen von Interesse.

Aus technischer Sicht könnte sich der DAX heute in einer Handelsspanne zwischen 22 950 und 23 300 Punkten bewegen.

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