DAX setzt Erholung fort – Ton im USA-Iran-Konflikt wird gemäßigter
Leichte Entspannung im Nahostkonflikt gibt dem DAX Rückenwind – wichtige Konjunkturdaten rücken in den Fokus.
Der DAX wird zur Handelseröffnung am Dienstag bei 22 650 Punkten erwartet.
Die japanischen Einzelhandelsumsätze und Verbraucherpreise fielen besser aus als erwartet. Auch der chinesische Einkaufsmanagerindex schnitt sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor besser ab.Insbesondere die Börsen in Japan und Südkorea konnten davon aber nicht profitieren und verbuchten Verluste.
Die US-Regierung räumte inzwischen ein, dass sie eventuell auch dann weitere Verhandlungen mit dem Iran führen würden, wenn die Straße von Hormus geschlossen bliebe. Diese „TACO“-Bewegung war im Vorfeld von einigen Marktteilnehmern erwartet worden und verleiht dem DAX zum heutigen Handelsstart etwas Rückenwind. Die bisherigen Schäden, die durch den Iran-Krieg entstanden sind, lassen sich kaum beziffern. Die gestiegenen Energiepreise und die Verknappung von Rohöllieferungen bleiben ein Problem. Sollte der Krieg im Iran beendet werden und die Straße von Hormus weiterhin geschlossen bleiben, würde das den europäischen Unternehmen nur bedingt helfen.
Die Marktteilnehmer werden heute auf die US-Einzelhandelsumsätze, den US-Hauspreisindex, die Jolts-Daten und den Chicagoer Einkaufsmanagerindex achten. In Europa könnten die offiziellen deutschen Arbeitsmarktdaten und die Verbraucherpreise aus der Eurozone interessant werden.
Aus technischer Sicht könnte sich der DAX heute in einer Handelsspanne zwischen 22 450 und 22 900 Punkten bewegen. Der Handel dürfte insgesamt weiterhin volatil und nachrichtengetrieben bleiben.

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