DAX pendelt um die 25 000er-Marke – Wall Street bleibt unter Druck
Der DAX startet kaum verändert, während KI-Sorgen und schwache US-Vorgaben die Märkte belasten. Anleger agieren defensiv.
Der DAX wird zur Handelseröffnung am Dienstag bei 25 020 Punkten erwartet.
Derzeit fällt es den Anlegern schwer, sich ein richtiges Bild über die Gesamtsituation an den Finanzmärkten zu machen. Ihre Handelsaktivitäten gleichen deshalb einem Vortasten und vorsichtigen Positionieren in den defensiven Branchen. Neben bekannten Themen wie dem Zollstreit, dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran und den konjunkturellen Entwicklungen flammen immer wieder die Sorgen über massive disruptive Auswirkungen der KI-Technologie in einzelnen Sektoren auf.
So gab es gestern in New York erneut starke Verkäufe bei etlichen Software- und Cybersicherheitsunternehmen. Die Investoren können derzeit kaum abschätzen, wie groß der Einfluss auf das operative Geschäft sein wird und welche Gewinneinbußen dadurch zu erwarten sind. Das Thema bleibt weiterhin ein Belastungsthema und rüttelt an einem der bisherigen Stützpfeiler des Bullenmarktes an der Wall Street.
In Asien lag der Fokus auf den Handelsaktivitäten in Japan und China nach den Feiertagen. Insgesamt ließen sich die Investoren dort nicht aus der Ruhe bringen und verhalfen den Indizes zu Gewinnen. Die Dynamik dürfte sich jedoch nur begrenzt auf den europäischen Handel übertragen, da die Abhängigkeit von den US-Finanzmärkten höher ist.
Nach den Kursabschlägen bei den zyklischen Automotive-Unternehmen zeigen sich zum Handelsbeginn einige Schnäppchenjäger und kaufen selektiv die Aktien von VW, Mercedes-Benz und BMW. Die Zahlen von Fresenius Medical Care kamen nicht besonders gut an und werden mit einem Kursabschlag quittiert. Die Jahreszahlen lagen durch Einsparungen über den Erwartungen der Analysten, jedoch bleibt der Ausblick verhalten.
Aus technischer Sicht dürfte sich der DAX zunächst weiter in seiner Kursspanne zwischen 24 900 und 25 250 Punkten bewegen.

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