Aufgrund der aktuellen Newslage um Syrien wurde der Germany 30 am Dienstag komplett nach unten durchgereicht und hat eigentliche Handelspanne der Vorwochen nach unten verlassen. Damit deuten sich weitere Abgaben ab, auch wenn nochmals eine Gegenbewegung bis an den gebrochenen flachen Aufwärtstrend der Vorwochen möglich ist. Hier sollte es dann allerdings schon wieder schwer werden. Die gegebene Dynamik deutet zunächst nicht auf einen Boden. Dies gilt auch für den US 30 welcher nach der kleinen Konsolidierung der Vortage nach unten wieder Fahrt aufgenommen hat. Das Tief aus dem Juni sollte hier nun eine wichtige Unterstützung bieten. Im Euro Bund kommt es zu einer klaren Rückeroberung der 140,00 Punkte, so dass eine größere Bärenfalle möglich ist, was wiederum weiter steigende Notierungen nach sich ziehen kann. Noch hängt der Kursverlauf aber am Abwärtstrend der Vorwochen. EUR/USD ist noch immer unentschlossen, kann aber das erhöhte Kursniveau behaupten. Eine Ausbruchsbewegung nach oben über 1,3416 USD würde weiteres Potenzial erschließen, bleibt aber abzuwarten. Bei EUR/JPY kommt nun langsam Druck nach unten auf, die Handelsspanne der Vorwochen wird aber gehalten. Stark hat sich aber vor allem der Ölpreis entwickelt, welcher sogar direkt aus dem Trendkanal der Vormonate nach oben ausbricht. Zunächst muss hier aber eine kleine Konsolidierung eingeplant werden. Gold schiebt sich ebenfalls weiter aufwärts und versucht den Ausbruch über 1.422 $. Geht es zum Schlusskurs darüber, dann sind Kursgewinne bis 1.500 $ nochmals drin.