Vor allem auch gegenüber dem US Markt zeigt sich der Germany 30 weiter sehr stabil und kann das hohe Niveau behaupten. Nach nun bereits mehrtägiger moderater Konsolidierung zum Abbau des überkauften Zustands sind damit auch durchaus schon direkt weiter steigende Notierungen drin, auch wenn ein Schluss des noch offenen Gaps um 8.517 Punkte zu bevorzugen wäre. Klare Handelsmarken sind dafür intraday nun definiert. Die sich zwischen 8.690 Punkten und 8.600 Punkte bildende Handelsspanne muss aber noch aufgelöst werden. Im US 30 rückt hingegen zunehmend die Debatte um die US Schuldenobergrenze in den Vordergrund, welche aufgrund der noch nicht vorhandenen Lösung nun wieder belastet. Solange es dabei bleibt sollte es der US 30 schwer haben, sich nachhaltig nach oben durchzusetzen. Der Euro Bund kann sich hingegen weiter nach oben bewegen und erreicht bei 141,71 Punkten die nächste relevante Hürde. Entsprechend ist in diesem Bereich nun zunächst wieder ein Rückfall möglich, was die Rally aber über eine längere Strecke noch nicht gefährden würde. Gold kann sich stabilisieren und intraday auch ein kleines Kaufsignal auslösen. Zeigen sich nun Anschlusskäufe dann ist ein weiterer Angriff auf den mehrwöchigen Abwärtstrend drin. Dieser ist aber derzeit noch maßgebend. Bei Brent kam es hingegen bereits wieder zu einem Rückfall in Richtung der Tiefs im intakten Abwärtstrend. Neue Tiefs würden ein Folgeverkaufssignal generieren. EUR/USD schiebt sich wieder leicht aufwärts. Momentum kommt dabei noch nicht auf, die Rally wäre aber auch ohne Retest der 1,3416 USD fortsetzbar. Ebenso zeigt sich bei EUR/JPY eine Regung nach oben, was bei aktivem Kaufsignal auch einen stärkeren Anstieg nach sich ziehen kann.