Wenig Bewegung gibt es an den Aktienmärkten vor der FED. Dies sollte sich dann aber im späten Handel ab 20 Uhr ändern. Zuvor kann der Germany 30 durchaus weiter in der engen Range der Vortage verbleiben wobei natürlich auch ein Pullback jederzeit einkalkuliert werden muss. Gefährdet wird die laufende Rally aber erst unterhalb von 8.462 Punkten, was sich bisher nicht andeutet. Im US 30 ist das Aufwärtsmomentum ebenfalls zum Erliegen gekommen. Vor der FED sollten auch hier keine großen Sprünge erwartet werden. Schafft es der Index im späten Handel dann weiter nach oben, so ist ein direkter Test des Allzeithochs wahrscheinlich. Im Euro Bund geht es nun darum, den kurzfristigen Boden der Vorwoche zu bestätigen. Dafür müssen sich die Notierungen im Bereich der 139,80 Punkte weiter stabilisieren und letztlich wieder klar über 140,00 Punkte nach oben ausbrechen. Deutlicher unter 139,80 Punkten droht eine Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung. Gold bewegt sich in einer stabilen Abwärtsbewegung, sollte aber spätestens ausgehend von 1.268 $ wieder Halt finden. Auch nach oben hin ist der Weg aber im Bereich der 1.348 $ klar begrenzt. Der Ölpreis ist nach unten nach dem Rückfall aus dem mittelfristigen Aufwärtstrend ebenfalls wieder offener. Bis in den Bereich 106,58 $ kann es jederzeit weiter abwärts gehen. EUR/USD kann sich nach der FED ebenfalls wieder stärker bewegen. Derzeit läuft ein weiterer Anstieg in Richtung der mittelfristigen Hürde bei 1,3416 USD. Erst darüber bietet sich für das Währungspaar nachhaltig Platz. Hingegen hat EUR/JPY weiterhin die Chance, das in der Vorwoche generierte Kaufsignal zu bestätigen. Dafür müssen sich die Notierungen nun aber langsam deutlicher nach oben lösen.