These: Wenn die Wall Street die Korrektur vor der Wahl abfeiert, könnte danach Aufwärtspotenzial bestehen.

Wenn wir ehrlich sind: Ein Präsident Trump wird von den Märkten als nicht so unwahrscheinlich betrachtet wie das Ja zum Brexit-Referendum. Wo ist da dann noch der Überraschungseffekt?

Ohne Überraschungseffekt kein Crash. Kein Crash auf Ansage. Damit wird die US-Wahl zwar zum Vola-Treiber, aber es wird danach eine Erleichterungsrally möglich. Das deshalb, weil Fakten Tatsachen schaffen und damit die Unsicherheit über den Ausgang der Wahl beseitigt ist und ausgetauscht wurde durch das Wissen über das Wahlergebnis.

Die verprügelten Sektoren Biotech, Pharma, Gesundheitssektor (teilweise -20%/-40%), leiden unter Wahlkampfrhetorik. Gegenbewegung nach den Wahlen?

Schauen Sie sich den S&P 500 Index im Chart an. Das Ziel aus dem fallenden Dreieck liegt ziemlich genau am 76,4% Fibo-Retracement des Anstiegs im Sommer. Ein Cluster-Support.

Man muss als Trader seine geplanten Orders in Chance/risiko-Schemata bewerten.. Es gibt Trader, die in ihren Handelssystemen zugeben, dass sie die Richtung ohnehin nicht kennen. Sie arbeiten ausschließlich mit Chance-Risiko-Verhältnis zwischen Einstieg/Ziel und dem letzten wichtigen Tief oder Hoch als Stop. Zwischen 2038 und 1991 liegt ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.

Natürlich ist das kein Garant dafür, dass es danach noch tiefer gehen wird. Ein ungünstiges Ausstoppen kann man generell betrachtet mit garantierten Stoploss-Orders von CMC Markets auf beiden Richtungen vermeiden. Sie vereinbaren einen garantierten Stop-Kurs mit uns und werden dort auch definitiv ausgeführt, auch wenn der Markt irgendwo ins Nirvana springen sollte mit einer Kurslücke. Das gleiche gilt für unsere Knock-Out-CFDs.

Betrachten Sie noch einmal den Chart vom S&P 500 Index im Anhang. Es wird ziemlich klar dass ein Unterschreiten von 1991 charttechnisch übergeordnet bärisch zu werten wäre. Damit würde der Aufwärtsimpuls vom Juni/Juli negiert. Dann hätten wir es offensichtlich mit einem Abwärtsimpuls zu tun, nicht mehr mit einer Korrektur des Anstiegs des Sommers. Entsprechend wäre erst ein Unterschreiten von 1991 technisch betrachtet ein technisches Verkaufssignal, allerdings zu einem schrecklichen Chance-Risiko-Verhältnis für jene, die dann short gehen möchten (wo den Stop setzen? Intraday?).

Hier weiter gedacht wäre ein Bruch von 1991 wegen schlechtem Chance-Risiko-Verhältnis potenziell kurzfristig betrachtet wiederum instabil und anfällig für ein schnelles Zurückschnappen der Kurse zurück über 1991. Das könnte dann geschehen wenn die Leerverkäufer merken, dass sie die Tiefs nicht halten können und der Markt die Tiefs ablehnt.

Das sieht man an den Märkten sehr oft. Der Markt fischt seine eigenen Stops ab, bereinigt sich, um dann explosiv in die Gegenrichtung zu laufen. Viele Trader setzen genau auf solche Verläufe. Sie setzen ihre Einstieg genau dort hin per Limit-Buy/Limit-Sell, wo sie denken, dass viele ausgestoppt werden.

Wir haben im S&P 500 Kassaindex am Hochpunkt im August ein Abandoned-Baby-Kerzenmuster liegen, von dem sich der Markt impulsiv nach unten abgesetzt hat. Erst wenn dieses Widerstandspattern geknackt wird ist die Luft wieder rein. Ansonsten bleiben mehrere bärische technische Signale, die den Markt erst mal beschäftigen dürften.

Auch der DAX hat bis auf halbherzige Versuche die Jahresendrally verpuffen lassen. Der DAX erinnert mich langsam an das Verhalten vom Goldpreis in den Korrekturjahren 2011 bis 2015. Jegliche Erholungsversuche intraday und multiday wurden verprügelt und in den Boden gestampft. Ein Bärenmarkt eben. Die Signale für dessen Ende sind im DAX noch nicht zu sehen.

Bitte beachten Sie:

Die Inhalte dieses Marktkommentars dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet CMC Markets nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.

Ausdrücklich weisen wir auf die bei vielen Anlageformen bestehenden erheblichen Risiken hoher Wertverluste hin CFDs unterliegen Kursschwankungen. Wenn Sie CFD-Margin Trades handeln, ist Ihr Verlustrisiko unbestimmbar und kann Ihre Einlagen in unbegrenzter Höhe übersteigen. Verluste können auch Ihr sonstiges Vermögen betreffen. Knock-Outs, binaries und Countdowns unterliegen ebenfalls einem Risiko, da Sie Ihre Einlage verlieren können. Diese Produkte eignen sich nicht für alle Investoren. Stellen Sie daher bitte sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken verstehen und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten. Sie sollten auch unsere Risikowarnungen für CFDs lesen. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.