DAX

Der deutsche Aktienindex zeigt eine deutliche relative Schwäche zum amerikanischen Aktienindex. Während der Dow Jones diese Woche auf ein neues Allzeithoch gestiegen ist konnte sich der DAX nicht behaupten. Er setzte seine Abwärtsbewegung fort und hat am Freitag die Kurslücke aus April 2017 geschlossen (Frankreich-Wahl am 23. April).

Das letzte relative Tief im Aufwärtstrend des Tagescharts verläuft bei 11.938. Solange dieses Tief nicht unterschritten wird bleibt der langfristige charttechnische Aufwärtstrend intakt.

Tageschart

Am 4-Stunden-Chart können die Paritätswechsel optimal beobachtet werden. Der Rücklauf am Mittwoch, den 26. Juli testete die durchbrochene Unterstützung als Widerstand. Die fallenden Hoch- und Tiefpunkte zeigen einen markttechnischen Abwärtstrend.

Nun bleibt es abzuwarten, ob nach der Schließung der Kurslücke die Käufer wieder in den Markt kommen oder ob sich hier ein längerfristiger Trend etablieren wird. Bei einem Bruch der 11.900er Marke würde der Tagestrend charttechnisch auf Short wechseln und mögliche längerfristige Kursziele wären 11.500 und 10.800 Punkte.

Wenn größere Marktteilnehmer die aktuellen Kurse zum Kauf nutzen und den Kurs wieder über 12.340 steigen lassen, dann würde der Trend auf 4-Stunden-Basis markttechnisch wieder steigen mit bei 12.500, 12.670 und 12.850.

EUR/USD

Am Mittwoch um 20 Uhr fand die Sitzung des geldpolitischen Ausschusses der US-Notenbank (FOMC) statt. Die Konjunktureinschätzungen blieben unverändert. Der Euro reagierte gegenüber dem US-Dollar mit einem starken Anstieg und konnte ein neues 2-Jahres-Hoch markieren bei 1,1770. Seit Jahresanfang konnte das Währungspaar mittlerweile um 12% zulegen und die Stimmen für eine mögliche Parität werden dadurch immer leiser.

Charttechnisch befindet sich der Kurs aktuell an einem Widerstand bei 1,1710. Die nächste Unterstützung verläuft bei 1,1452. Fällt der Kurs unter 1,1450 per Wochenschlusskurs zurück, dann kann die 1,1250er Marke noch als Unterstützung dienen. Ein weiteres Kursziel darunter wäre die Kurslücke bei 1,0750.

Kann der Euro weiter an Stärke gewinnen oder der US-Dollar seine Schwäche ausbauen, dann könnte der frühere Tiefpunkt aus 2012 bei 1,20425 angelaufen werden. Durch diese Bewegung würde das FX-Paar aus seiner 2-jährigen Range ausbrechen, das wiederum zu einem positiven Stimmungswechsel der Marktteilnehmer führen könnte.

Wochenchart

4-Stunden-Chart

Hier ist der charttechnische Aufwärtstrend durch die steigenden Hoch- und Tiefpunkte steigend solange (per heute) das Tief bei 1,1480 nicht unterschritten wird.

US-Rohöl West Texas Intermediate (WTI)

Tageschart

Das schwarze Gold konnte diese Woche knapp 8% an Wert gewinnen. Der Anstieg war sowohl fundamental als auch technisch getrieben. Am Dienstag äußerte sich Saudi-Arabien positiv zur Limitierung der Ölexporte auf 6,6 Millionen Barrel pro Tag im kommenden Monat. Das sind 1 Million Barrel weniger als vor einem Jahr im Sommer. Der Kurs konnte dadurch über den technischen Widerstand bei USD 47,00 steigen und brach aus dem steigenden Dreieck aus. Die Nettoveränderungen der Rohölvorräte zeigten am Mittwoch eine deutliche Abweichung von den Vorhersagen um 4,5 Millionen Barrel. Der Preis legte weiter zu.

Der nächste charttechnische Widerstand verläuft bei 51,64 US-Dollar. Kann der Kurs diesen durchbrechen, dann wären weitere Anstiege bis USD 53,20 – 54,00 möglich.

Setzt sich die Abwärtswelle, die seit April 2017 intakt ist, weiter fort, dann könnte der Kurs erneut die 42er Marke anlaufen. Darüber verläuft eine Unterstützung bei 47,00 – nämlich der Ausbruchslevel des Dreiecks.

Der RSI-Indikator bewegt sich über seine 50%-Mittellinie. Das kann charttechnische positiv bewertet werden.

 

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