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Die Wall Street ist gerade in den politischen Flitterwochen. Statistisch betrachtet kann man nämlich nachweisen dass oft dann, wenn ein Parteienwechsel im Weißen Haus stattfindet es zu einer Rally an der Wall Street kommt, die bis zum Termin der Vereidigung des neuen Präsidenten anhält. Das liegt einfach ausgedrückt daran, dass man sich unter Investoren neue wachstumsfördernde politische Maßnahmen vom neuen Kandidaten verspricht.

Wenn der Kandidat dann da ist läuft es nach dem Motto: Sell the good news! Gewinnmitnahmen setzen ein, die Kurse fallen wieder. Da sich die Börse niemals wie geplant entwickelt kann man im Vorfeld nicht sicher sein, ob dieser Zyklus auch dieses Mal zum Tragen kommen wird aber es gibt einige Hinweise darauf, dass es tatsächlich zu einer Korrektur kommen könnte. Einerseits jenen, dass die Kurse seit dem Wahltag in den USA fast unaufhörlich nach oben gestiegen sind. Technisch überkauft könnten Gewinnmitnahmen einsetzen. Darüber hinaus sieht man am etwa bei Restaurant-Aktien bereits, dass Investoren damit begonnen haben, die tatsächlichen realwirtschaftlichen Verbesserungen zu hinterfragen, die durch die Kurssteigerungen bereits vorweggenommen wurden. Die Aktien von Restaurant-Betreibern könnten sich als Frühindikator entpuppen, da viele wöchentliche und damit sehr zeitnahe Statistiken über ihre Geschäftsentwicklung veröffentlichen. Und in den USA lässt sich insgesamt gänzlich überhaupt nicht feststellen, dass Menschen nach der Trump-Wahl häufiger essen gehen. Daher werden die Aktien im Sektor seit über einer Woche verkauft – ein Trend, der sich auch auf andere Sektoren ausbreiten könnte.

Kurzfristig könnten wir es also mit einer Übertreibung zu tun haben, mittel- bis langfristig ist mit der Wahl Trumps aber etwas in Bewegung gekommen, dass man womöglich nicht als kurzfristiges Phänomen oder Übertreibung bezeichnen kann. So kam es laut dem amerikanischen Marktforschungsinstitut Trim Tabs im Monat November zu massiven Kapitalzuflüssen bei US-Aktienfonds. Diese waren so hoch, dass es dafür keine historischen Vergleiche gibt. Rekordmittelzuflüsse führten dazu, dass die gesamten Mittelzuflüsse in US-Aktienfonds im Jahr 2016 bei über dem Anderthalbfachen des Gesamtjahres 2015 lagen. Was wir hier sehen ist also eine massive Neuausrichtung der Portfolios weltweiter Aktienfonds.

Dabei ist es als positiv zu erachten dass sich der DAX wieder an die Rally an der Wall Street ankoppeln konnte. Nachdem er sich monatelang seitwärts bewegte gab es einiges an Nachholpotential, das in der starken Rally der vergangenen Wochen genutzt wurde. Man hat das Gefühl, dass Fonds derzeit alles stehen und liegen lassen, um bei der DAX-Rally mitmischen zu können. Markttechnisch betrachtet unterbrach der DAX mit dem Überschreiten der Marke von 11431 Punkten seinen übergeordneten Abwärtstrend seit dem Allzeithoch bei rund 12400 Punkten. Der Index hat damit einen großen Schritt in Richtung neuer Bullenmarkt unternommen.

Man darf sich beim DAX allerdings nicht der Illusion hingeben, dass die gleichen Kurstreiber aktiv sind wie an der Wall Street. Die Rally der vergangenen Wochen in Frankfurt wurde, und das darf man nicht vergessen, weder durch die Saisonalität, noch den schwachen Euro oder realwirtschaftliche Entwicklungen ausgelöst. Der Rally-Auslöser war die EZB, die bekannt gab, die politischen Unwägbarkeiten und Risiken dadurch abzumildern, indem sie ihr geldpolitisches Ankaufprogramm zeitlich und damit im Gesamtvolumen betrachtet sogar quantitativ ausweiten wird. Die Wahlen in den Niederlanden am 15. März, die Wahlen in Frankreich am 7.  Mai und die Wahlen in Deutschland im Herbst stellen nur eine Auswahl neuer politischer Unwägbarkeiten dar, die die Planungssicherheit für die Eurozone in diesem Jahr verringern werden. Der Outperformer unter den weltweiten Aktienmärkten dürfte damit weiterhin eher in den USA als in Europa zu finden sein.

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