Trumps Handelskrieg könnte DAX auf 11702 Punkte drücken

Donald Trump lässt sich von der amerikanischen Notenbank nicht unter Druck setzen. Donald Trump denkt, dass die Chinesen auf Zeit spielen und damit ist für ihn die logische Folge daraus, neue Strafzölle zu erheben.

Zoll-Zoff: DAX sinkt kräftig

Wenig verwunderlich hat das gestern den DAX einbrechen lassen. Dieser Markt baut auf Erwartungen auf. Dieser Markt ist seit einem Jahr nicht in der Lage, die latente Rezessionsgefahr in den USA und hierzulande abzuschütteln. Dieser Markt ist nun bis Ende Oktober in einer saisonal schwachen Jahreszeit, in der es volatil werden kann.

Woran Deutschlands Wirtschaft krankt

Woran Deutschlands Wirtschaft krankt, ist die Abhängigkeit von China. Alles ohne China läuft relativ gut. Siemens wäre ohne die Schwäche Chinas auch ganz anders auf die Märkte zugegangen als heute. So aber hat man heute erst einmal reinen Tisch gemacht, um im Rest des Jahres dann die Chance zu haben, sich an die neue Situation anzupassen. Heute weniger versprechen und später mehr liefern, lautet das Motto der deutschen Wirtschaft. Die chinesische Volkswirtschaft selbst ist derzeit sehr schwach. Die neuen Strafzölle könnten sie noch weiter belasten. Man deshalb sagen, dass mit den neuen Strafzollandrohungen viele Hoffnungen im Handelsstreit zerschlagen wurden. Zwischen den USA und China könnten baldige Fortschritte weiter ausbleiben.

DAX: Charttechnischer Ausblick

Dieser Markt wird vielleicht keine neuen Käufer finden solange die Kurse nicht noch einmal einen Satz nach unten machen. Und dieser Markt hat technisch schon vor eineinhalb Wochen ein Top ausgebildet, gestern gab es mit dem Schlusskurs unter 12068 Punkten ein Signal für einen möglichen Rutsch bis 11702 Punkte. Wenn es dem DAX nicht gelingt 12068 Punkte zurückzuerobern ist die technische Lage also bärisch. Darüber köntne ein erneuter Retest von 12294 Punkten kommen. Unter 12.294 Punkten allerdings bleibt das technische Gesamtbild eher negativ.